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Space, Time & Color – Haufenweise abgefahrener Audio FX Presets für Bitwig Studio 3

Vor ein paar Tagen haben die Entwickler von Bitwig Studio ihre Factory Library erweitert und 150+ Presets für ihre Bitwig-eigenen Effekte veröffentlicht. Space, Time & Color heißt das Preset Pack und wie der Name schon vermuten lässt, handelt es sich hier um wunderbare Reverbs und Delays. Aber auch Pitchifting Effekte, Distortions, Bitcrusher, Phasing und Chorus-Effekte sind dabei. Die Modeling Reverbs wurden alle von Grund auf neu im Grid erstellt!

Promo Video von Bitwig

Die Presets sind für alle frei downloadbar, die mindestens Version 3.1 besitzen. Ich bin mir nicht sicher, ob der Upgrade Plan noch aktiv sein muss, denn meiner ist eigentlich Anfang Februar abgelaufen und ich konnte die Presets auch noch installieren.

Ich habe heute Mittag mal eben eine lässige Percussion-Spur in einen Track geworfen und bin durch alle neuen Presets gegangen:

Presonus Studio One 4.6 – eine verlockende DAW…

DAW Hopping, ein Problem, dass ich selbst nach 20 Jahren noch nicht in den Griff bekommen habe … Studio One Version 1 habe ich 2010 das erste mal benutzt, davor hatte ich immer eine abgespeckte Version von Cubase auf dem Windows Rechner. Es gab damals die Studio One Artist Version zu dem Audio Interface vom gleichen Hersteller dazu. Noch im selben Monat habe ich die Pro Version erworben. Zwei Jahre später gab es dann das Update zu Version 2 und das 3er Update 2015 habe ich auch noch mitgenommen. Dann wurde mir das alles etwas zu langweilig.

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Bitwig Studio 3.1.1 – Ein Update und ein neuer Vocoder für Bitwig einen Tag vor Weihnachten…

Das Update auf Version 3.1 ist gerade mal 3 Tage alt, da hauen die Berliner Jungs schon wieder ein Update hinterher. und weil morgen Weihnachten ist, gibt es sogar noch einen neuen Effekt: Den Vocoder!

Der Vocoder…

Es gab schon ein Preset, dass einen Vocoder sehr gut nachmachte, darüber habe ich hier schonmal etwas geschrieben. Jetzt hauen die Entwickler kurz vor Heiligabend 2019 nochmal ein waschechtes Vocoder Device raus.

Und er klingt gut! Auf der linken Seite gibt es allerlei Einstellungen für den Modulator … dazu auch eine eigene Effektkette und rechts ist der Bereich für den Carrier. Auch hier kann man eine Effektkette für das Carriersignal anlegen und auch Effekte für das Wet-Signal.

Wenn man den Vocoder in einen Track packt wird zunächst das Audiosignal des Tracks als Modulator benutzt, man könnte aber auch einen Audio-Receiver in die Modulator-Kette setzen und das Signal eines anderen Tracks nutzen. Als Carrier bietet sich sowieso das Audiosignal eines anderen Tracks ein. Hier ist von vornherein schon ein Audio-Receiver eingefügt. Im obigen Beispiel ist der Modulator ein Sample aus dem ersten Otto-Film … räusper … und das Carrier-Signal besteht aus einigen simplen Akkorden mit dem Polysynth.

Der Vocoder im Einsatz…

In der Mitte sehen wir das Spectrum Display mit dem Modulator-Signal in türkis und dem Carrier-Signal in gelb. Außerdem kann man hier einen unteren und oberen Treshold angeben … ebenso eine untere und obere Frequenz.

Ganz unten gibt es noch Einstellungen für den Filter, die Anzahl der Bänder und Bandbreite, mit denen man den Sound hervorragend formen kann. Als besonderes Schmankerl kann man zu jedem Zeitpunkt das Signal einfrieren …

Was soll man da noch sagen? Danke Bitwig!

99Sounds verschenkt ein Klavier Plugin – ein Upright Piano für lau…

99Sounds.org wurde vom Bedroom Producers Blog ins Leben gerufen und bietet Sound Effekte, Sample Libraries und VST Plugins für umsonst an. Jetzt gibt es ein Upright Piano, dass toll klingt und tatsächlich nichts kostet.

Was soll man da noch sagen? Es gibt 4 Samples pro Oktave und pro Sample 6 Velocity Layer. Das klingt verdammt gut. Danke dafür! Wer will, der darf natürlich gerne auf der Website eine Spende per Paypal da lassen.

Ich habe gleich mal einen kleinen Song damit angefangen…

Alle Instrumente sind mit dem Upright Piano eingespielt – abgesehen von den Drums natürlich. Wie gesagt, ich finde es klingt wirklich gut. Die unteren Noten klingen etwas lasch, aber das lässt sich recht leicht mit einem EQ beheben.

Sugar Bytes Drumcomputer – Eine Beat-Maschine mit Synthese, Sampler und Sequenzer…

In den 90ern waren Drumcomputer eher ein Übel, als ein heiß begehrtes „Instrument“ – zumindest in meinen damaligen Musikerkreisen. Wenn man sich kein Schlagzeug leisten konnte oder keiner wirklich Schlagzeug spielen konnte, oder wenn ein richtiges Drumkit schlichtweg zu laut war, dann leite man sich bei irgendjemanden einen Drumcomputer oder missbrauchte seinen Heimcomputer hierfür. Die Beats klangen zwar echt cheesy, aber man hatte zumindest einen Rhythmus im Hintergrund.

Ich glaube zum ersten mal habe ich 1990 einen C64 benutzt, um Drumsounds abzufeuern. Damals hat mein Kumpel das Ding noch über die Tastatur des Rechners gespielt. Später besaß ich dann ein übles Keyboard mit Synthdrums und danach kam ein Amiga zusammen mit einem Tracker ins Spiel. Das war dann wohl das erste mal, dass ich Rhythmen „programmiert“ habe.

Naja, jedenfalls waren in ganz anderen Genres die Sounds einer Drum-Machine gerne gesehen und Geräte wie die 808 oder 909 von Roland traten ihren Siegeszug an. Erst vor ein paar Jahren, als ich anfing mich ernsthaft mit elektronischer Musik zu beschäftigen, lernte ich Drumcomputer zu schätzen – wenn auch nur in Softwareform. Heutzutage kann ich mir garnicht mehr vorstellen ohne die Bitwig Drum Machine oder Fxpansion Geist zu arbeiten.

Sugar Bytes neuer Drumcomputer

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Wavesfactory Cassette – Der Sound meiner Jugend in der digitalen Welt

Ich glaube ich war 7 als ich meinen ersten Cassettenrecorder zum Geburtstag bekam. Das war so ein flaches Teil, an dem oben ein kleiner Lautsprecher war, dann der Cassettenschacht und darunter die klobigen Schalter zum Bedienen. Ich habe es geliebt und ich konnte allen möglichen Krams auf Tape festhalten … Hexenwerk.

Cassettenrecorder meiner Kindheit (Quelle: Pinterest)

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Akustische Gitarre recorden, mit normalem Mikrofon, Tonabnehmer oder Kontaktmikrofon?

Eigentlich habe ich gar keine Lust die einzelnen Recording-Techniken zu beschreiben. Diese findet man millionenfach im Netz. Bei dem Test ging es mir in erster Linie um den Sound einer Akustik-Gitarre, genauer gesagt den Sound einer Western-Gitarre.

Ich habe den Seymour Duncan Woody zur Auswahl – einem Tonabnehmer, den man ins Schallloch der Gitarre klemmt; ein günstiges Kontaktmikrofon von Harley Benton – welches man auf den Korpus der Gitarre klebt (vorher den besten Spot suchen); und ein normales Kondensatormikrofon auf einem Ständer – vor der Gitarre stehend, vorzugsweise in Höhe zwischen Hals und Schallloch … etwa.

Ok, der Pickup klang ganz ok, aber nicht nach akustischer Gitarre. Das Kontaktmikrofon klang grauenvoll, komplett ohne tiefe Frequenzen … muss ich nicht haben. Fazit: Die einzige Wahl beim Aufnehmen einer akustischen Gitarre ist das Mikrofon davor, eventuell noch ein zweites, sonst nix … fertig.

Arturia Synthi V – Die Softwareversion des legendären EMS Synthi AKS

Die Electronic Music Studios wurden 1969 in London von Dr. Peter Zinovieff gegründet. Im gleichen Jahr hat die Firma dann den von David Cockerell entworfenen Synthi VCS3 vorgestellt und vertrieben. Das besondere an diesem Synthesizer war seine kompakte Bauweise und Tragbarkeit. Aus diesem Grund gehörte er dann auch zu den kommerziell erfolgreichsten Synthesizern des kommenden Jahrzehnts.

Der EMS Synthi VCS3 (Quelle: wikipedia.de)

Allerdings wollte man diese Mobilität noch verbessern und entwickelte Anfang der 70er Jahren den Synthi A, der nun nicht mehr L-förmig war wie der VCS3, sondern flach in einem aufklappbaren Kunststoffkoffer untergebracht. Jetzt konnte er noch einfacher und sicherer transportiert werden. Später gab es dann die AKS Version und dieser enthielt im Deckel des Koffers noch ein Keyboard mit 32 Tasten und einen Sequenzer.

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Angetestet – Das Mellotron V von Arturia

Endlich! Arturia bringt ein Mellotron! – Als ich damals die V Collection 4 getestet habe, hatte ich schon immer den Gedanken, dass ein Mellotron diese Sammlung perfekt machen würde. Meine Gebete wurden erhört. Mit der V Collection 7 ist nun eines dabei.

Nicht, dass die Sammlung nicht auch so schon so ziemlich alles enthält, was das Liebhaber-Herz begehrt, aber ein Mellotron bedeutet mir wirklich viel. Als ich als Jugendlicher zum ersten mal Strawberry Fields der Beatles gehört habe, hat mich das Instrument und dessen Sound fasziniert. Ebenso ziert es das Intro eines meiner Lieblingssongs von Notwist und zahlreichen anderen Klassikern.

Notwist – Pick Up The Phone

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Waveform 10 – welche Figur macht die aktuellste Version der Tracktion DAW?

Tracktion 6 und 7 habe ich hier und hier schon angetestet und für sehr gut befunden, da sie ja auch noch kostenlos sind. Für den Preis bekommt man keine bessere DAW. Seit der Version 8 hört die Tracktion DAW auf den Namen Waveform und hat gegenüber größeren Konkurrenzprodukten mächtig aufgeholt. Ich habe mir am Wochenende mal die aktuelle Version mit der Nummer 10 angesehen.

Waveform 10 ist seit dem März verfügbar (Quelle: tracktion.com)

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