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Renoise Redux – Der Sampler mit dem etwas anderen Sequenzer…

Was macht denn diesen Sampler so besonders? Effektgruppen, Modulationsgruppen und der Sequenzer!

Renoise ist eine DAW, die ich an anderer Stelle schonmal getestet habe. Weil ein Tracker nicht unbedingt für jedermann alltagstauglich ist, hat das kleine Entwicklerteam den Sampler in ein VST-Instrument gepackt … und als Schmankerl einen kleinen Sequenzer in Trackerform dazu gepackt. Man kann (und sollte) ihn nutzen, muss man aber nicht.

Herausgekommen ist Redux und leider findet dieser Software Sampler viel zu wenig Beachtung. Es gibt natürlich wirklich viele Alternativen, aber Redux ist in meinen Augen schon ein Vorzeige-Exemplar. Was sind die Alternativen? Schwergewichte wie Kontakt, Halion oder Machfive haben in meinen Augen ihre Berechtigung, wenn es um Gigabyte-große Sample-Bibliotheken geht, die echte akustische Instrumente akkurat nachbilden möchten. Ich kann jetzt nur für Kontakt sprechen, aber in dem Bereich ist dieser Sampler unschlagbar.

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Output Arcade – Ein Software Synthesizer der Sampleloops abspielt…

Es wäre doch schön, wenn man ein Orchester einfach durch Drücken eines Knopfes spielen lassen könnte… Keine Platzprobleme, keine Individuen und immer die gleiche astreine Performance. So etwas in der Art muss sich Harry Chamberlin Ende der 40er Jahre des vergangenen Jahrhunderts gedacht haben.  Also entwarf er ein Instrument, dass ähnlich wie ein Piano aussah und hinter jeder Taste verbarg sich eine Schleife aus Tonband, die das wiedergab, was zuvor aufgenommen wurde. Der erste Sampleloop Player wurde 1949 geboren.

Das Chamberlin M1001 aus dem Jahre 1951 (Quelle: 120years.net)

In den 60ern wurde daraus das Mellotron und Stars wie die Beatles oder die Beach Boys machten das Instrument bekannt.

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Tracktion T7 – Eine aktuellere DAW für den sparsamen Produzenten…

Wie damals erwähnt, gehört Tracktion zu den wenigen komplett kostenlosen DAWs, die über einen „vollen“ Funktionsumfang verfügen. Nach der Version T6 ist seit August 2018 nun auch die Version T7 kostenlos verfügbar. Die aktuellste DAW aus dem Hause Tracktion ist Version 9 (mittlerweile umbenannt in Waveform) und die Softwareschmiede um Julian Storer hofft natürlich, dass User der freien Versionen irgendwann auf die aktuellste Version updaten und dafür dann etwas Geld da lassen.

Aufgeräumt, trotzdem gewöhnungsbedürftig…

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Die nativen Effekte einer DAW für die Gitarre nutzen, am Beispiel von Ableton Live 10

Ich habe jetzt total viele Audio Effekte in meiner DAW, brauche ich überhaupt noch extra Gitarren-Effektpedale?“ – diese Frage habe ich schon des öfteren gehört. Viele sind immer erstmal verunsichert, ob sich die nativen Effekte ihrer Recording-Software überhaupt für die Gitarre eignen. Da wird dann gegoogelt, bei YouTube rumgesucht und in diversen Foren nachgefragt. Die beste Antwort ist aber immer: Ausprobieren. Nicht jeder Overdrive Effekt ist gleich programmiert und nicht jeder Effekt passt zu jeder Gitarre oder zu jedem Amp.

Jeder Gitarrist hat das ein oder andere Effektpedal … dies hier ist übrigens nicht meins 😉 (Quelle: gearcollector.com)

Ich persönlich greife auch oft mal zu echten Bodentretern, oder zu den Effekten aus Amplitube. Wenn man sich die Audio Effekte in der DAW aber mal genauer anschaut, dann sind diese in vieler Hinsicht aber viel flexibler als ihre Pendants, die speziell für die Gitarre entworfen wurden. Ein Beispiel wäre der Wah-Effekt. Das Cry-Baby Pedal beispielsweise hat einen fest vorgegebenen Frequenzbereich, an dem ich ohne elektronische Komponenten auszutauschen, nichts verstellen kann. Ein Filter-Plugin einer DAW ist da doch gleich VIEL flexibler 😉

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Sampleplayer gefällig? Mit haufenweise akustischen und elektronischen Instrumenten? Und dann auch noch umsonst? Ok.

Die Plugin-Schmiede SampleScience bietet neuerdings ihren SampleScience Player zum Download an und bittet dem Downloader selbst zu entscheiden, was er dafür bezahlen möchte. Es ist also auch möglich den Rompler für lau auf die eigene Festplatte zu schaufeln.

Das grafische Interface ist relativ übersichtlich und einfach gehalten

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Ok, Ableton Live 10 hat es geschafft oder warum ich doch nochmal die DAW wechsle

Ganz einfach, als Student bekommt man 40% Rabatt und von Weihnachten ist noch etwas Geld übrig geblieben 😀 Nee, aber ich habe Version 10 von Ableton Live jetzt drei Tage ausgiebig getestet und sie haben wirklich alles abgeschafft, was mich vorher immer etwas gestört hat.

Ableton Live 10 in voller Pracht…

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Bitwig 2.3 (beta) – Das nächste größere Update bringt einen neuen Synth und wichtige Upgrades

Seit ein paar Tagen kursiert das Ankündigungsvideo von Bitwig 2.3 im Netz herum. Ende Februar wird es dieses Update geben und es gibt einiges an wichtigen Neuerungen. Bisher wurden bei .x Updates immer neue Devices hinzugefügt, entweder Effekte oder Modulatoren, aber ein neuer Synthesizer ist natürlich schon eine Überraschung. Außerdem gibt es viele kleinere aber wichtige Punkte, die man des öfteren in der Community bemängelt hat und die jetzt ausgebügelt wurden.

Die vergrößerte Darstellung der Waveformen ist großartig.

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Logic Pro X – Eine nahezu perfekte DAW

Wenn mich heute jemand fragen würde, für welche DAW er oder sie sich entscheiden sollte – egal für welche Musikrichtung – würde ich Logic Pro empfehlen. 

Logic Pro X 10.3 ist verdammt übersichtlich

Vor ein paar Tagen hatte ich ein MacBook eines Bekannten hier zuhause und er ist begeisterter Logic Pro Nutzer, seit mindestens 8 Jahren. Ich habe die Chance genutzt und mir die Software mal genauer angeschaut. Ich besitze ja erst seit einem halben Jahr einen Apple Rechner und Logic gibt es seit der Version 6 (2002) nicht mehr für andere Betriebssysteme. Damals hatte Emagic die Software entwickelt und wurde dann 2002 von Apple aufgekauft.

Ich habe vor ein paar Wochen schon Bekanntschaft mit Garage Band gemacht und war überrascht, was man mit der „freien“ DAW alles anstellen kann. Gestern habe ich mir dann mal ein paar Stunden Zeit genommen und die große Schwester in Augenschein genommen.

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Eigentlich wollte ich ja einen Beitrag über die Möglichkeiten eine elektrische Gitarre zu recorden schreiben, aber es gibt nichts besseres als…

… den AD30 von Orange emuliert in Amplitube 4. 😀 Ja … aber von vorne… Seit einigen Tagen wurde meine Epiphone Gitarre von einer Fender Gitarre abgelöst. Nach über 20 Jahren mit Epiphone Klampfen und Humbucker Tonabnehmern, ist hier endlich mal eine Fender mit Single-Coils zu Hause.

Aus diesem Grund wollte ich mal wieder ein paar kostenlose Software Lösungen –  einen Amp nebst Cabinet zu emulieren – antesten. Ich habe einige beliebte Plugins auf meine Festplatte geschaufelt, die Gitarre in das Audio-Interface gestöpselt, Bitwig gestartet und gespielt bis mir die Ohren schmerzten. Es ist mir natürlich klar, dass der Sound von unzähligen Faktoren abhängt, wie Gitarre, Saiten, Spielweise, Audio-Interface, bla bla bla. Aber ernsthaft, es gibt nur EINEN Gitarrensound und den liefert der Orange AD30 in Amplitube 4. Da gibt es gar keine Diskussion.

Der beste Software Amp der Welt!!!

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VCV Rack – ein Eldorado für Soundtüftler und die beste Art die Grundlagen der Synthese zu lernen

Software Synthesizer gibt es wie Sand am Meer. Modulare Systeme sind ebenfalls zahlreich vertreten. Aber modulare Software Synthesizer mit realistisch grafischer Oberfläche sind schon etwas rarer, wenn diese dann auch noch kostenlos sein sollen, wird die Luft verdammt dünn.

Das VCV Rack in all seiner Schönheit

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