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VCV Rack 2 ist raus und endlich gibt es den modularen Soft Synth auch als Plugin für die DAW…

Laaange wurde auf dieses Update gewartet, jetzt ist es da. VCV Rack 2 ist ab sofort verfügbar und weiß zu entzücken. Man konnte in den letzten Wochen ja immer wieder ein paar Bilder und Videos von der Beta-Version sehen und das visuelle Update macht auf jeden Fall einen guten Eindruck.

Quelle: vcvrack.com

Das größte Update ist sicherlich die Möglichkeit, das Rack als Plugin in der DAW zu nutzen. Allerdings bekommt man diesen Luxus nicht umsonst. Ab jetzt gibt es von VCV Rack eine freie Version, die das Standalone Rack beinhaltet – ohne Einschränkungen – und eine Pro-Version, die es zur Zeit für 99,- € (später 149,- €) gibt und das Plugin, die Standalone Version und professionellen Support beinhaltet.

Das neue Spitfire LABS Instrument hält die Atmosphäre von LA bereit…

Und wieder veröffentlicht Spitfire ein weiteres kostenloses Instrument für die mittlerweile echt umfangreiche Sammlung der LABS Bibliothek. Diesmal gibt es wieder ein Atmos Instrument, aber nun aus LA. Insgesamt bekommt man 10 Instrumente und darunter gibt es allerlei interessante Sachen.

Neben Crickets, Crowds, Electric Cars und Helicopters, die man alle tonal spielen kann, gibt es auch ein Instrument wo alle Sound von LA vereint sind und natürlich wieder ein typisches Found Sound Percussion Instrument…

Mittlerweile sind alle Plugins von BlueLab komplett kostenlos…

Ich muss zugeben, ich habe erst vor Kurzem von den BlueLab Plugins gehört. BlueLab kommt aus Frankreich und besteht nur aus einem Entwickler. Seit 2017 programmiert dieser Audio-Plugins.

Die komplette Palette besteht aus über 20 Plugins und darunter sind recht viele Tools zur Analyse von Audiomaterial vertreten. Bisher hat BlueLab seine (oder ihre?) Plugins zu günstigen Preisen im Online-Shop verkauft und bot dem User außerdem ein Bundle mit freien Plugins an. Seit Kurzem kann man alle Plugins komplett kostenlos herunterladen. Einfach die gewünschten Tools in den Warenkorb schieben … und downloaden.

So wie es aussieht hat der Entwickler die Fortführung seiner Programmierung an den Plugins eingestellt. Zumindest ist der Instagram Kanal mittlerweile nicht mehr vorhanden und im Blog kann man im aktuellsten Post folgende Zeilen lesen: „End of Development„.

Die Plugins gibt es für Windows und MacOS. Die Mac-Versionen sind aber nur für ältere Systeme bis Catalina. Allerdings gibt es im letzten Update Betaversionen für Catalina und sogar für Linux.

Angetestet: Kilohearts Convolver – Ein Convolution Plugin mit großartiger Library

Vor ein paar Tagen habe ich mal wieder mein Kilohearts Bundle auf den neuesten Stand gebracht und da war doch dann tatsächlich ein neuer Effekt dabei … der Convolver!

Ein Convolution Effekt wird in erster Linie als Reverb eingesetzt. Es wird quasi die Impulsantwort (Impulse Response IR) eines Raumes genutzt, um diesen Ort oder diesen Raum dann später für eigene Instrumente einzusetzen. Klingt ziemlich abgefahren … ist es auch. Es ist eine Menge Mathematik involviert und ich will diese unangenehme Schublade jetzt gar nicht öffnen. Kurzum: Ein Convolver kann die Akustik eines Raumes wiedergeben.

Klevgrand hat mit Slammer wieder ein natürliches Percussion Instrument gezaubert…

Ich fand Ting schon echt nett, weil ich Found Sounds und natürliche, organische Percussion Instrumente mag. Jetzt hat Klevgrand erneut in diese Kerbe geschlagen und mit Slammer einen weiteren Percussion Sampler herausgebracht.

Wir finden hier Bass Drums, Snares, Toms und Cymbals, aber diese klingen richtig schön abgerockt. Dazu gesellen sich dann solch nette Sachen, wie Griffe von Metalleimern, Brechstangen, Metallrohre, Schaufeln und hölzerne Kleiderständer … fertig ist Slammer. Der Sound erinnert mich irgendwie an die Percussion Section von Tom Waits.

Reason 11 – Was macht die DAW so speziell, oder lohnt sich vielleicht schon allein nur das Reason Rack als Plugin?

Ich habe tatsächlich Reason das erste mal Anfang der 2000er benutzt. Damals war ich mitten im Informatikstudium und es gab dort eine kleine Clique, die sich speziell für’s Musikmachen am Rechner interessierte. In dieser Gruppe galt die aktuell erschienene erste Version von Reason 1.0 als heißer Scheiß. Schnell war eine Raubkopie (hey, wir waren Studenten) auf meiner Festplatte. Ich war fasziniert von dem, was ich auf dem Bildschirm sah, hatte aber keine Ahnung, wie ich damit umzugehen hatte.

Reason 11.3

20 Jahre später und Reason ist aktuell bei der Version 11. Seit den Anfängen hat sich Einiges geändert. In der Zwischenzeit hat man neben Midi-Spuren auch Audiospuren hinzugefügt, ein paar Jahre später (2017) dann hat Propellerheads Reason für VSTs geöffnet, denn anfangs war es nicht möglich VST-Instrumente oder -Effekte in Reason zu importieren.

Mit der Version 11 (2019) hat Propellerheads sich in Reason Studios umgetauft und aus dem Reason Rack (das Instrument- und Effekt-Rack) zusätzlich auch noch ein Plugin für andere DAWs gemacht! Damit hat Reason nochmal viele neue User angelockt und auch ich bin wieder aufmerksam geworden. Seit ein paar Tagen wurde das Geschäftsmodell auch nochmal geändert. Mittlerweile gibt es Reason+. Ein Subscription Modell, bei dem man 19,- Euro im Monat bezahlt (oder 199,- im Jahr) und immer die aktuelle Reason Suite hat.

Klevgränd Skaka – Die Schweden bringen wieder einmal etwas Rhythmus in den tristen Alltag…

Ich habe vor ein paar Monaten schon den Percussion Sampler Ting des Entwicklerteams Klevgränd (oder einfach nur Klevgr.) getestet und mich verknallt. Jetzt bringen die Schweden wieder einen Percussion Sampler, aber diesmal mit eher klassischen Shaker-Sounds.

Während Ting noch Alltagsgegenstände als Instrument benutzt, kommen bei Skaka eher gängige Sounds, wie Shaker, Tambourine, Egg oder Calabash zum Einsatz. Ein weiterer Unterschied: Skaka ist auch ein Sequenzer!

Skaka – was man am besten wahrscheinlich mit Shake übersetzen kann – nutzt zum Triggern der einzelnen Instrument-Sequenzen genau eine Oktave der Keyboard Tastatur (12 Halbtöne, von C bis B). Jedes dieser 12 Slots verfügt über ein eigenes Shaker Instrument und eine zu bearbeitende Sequenz.

Amplitube 5 – Kann IK Multimedia mit der neuen Version wieder genauso überzeugen, wie mit der letzten?

Mitte Dezember letzten Jahres, ziemlich genau vor einem Monat wurde die Version 5 der italienischen Vorzeige-Amp-Simulation Amplitube veröffentlicht. Die Oberfläche wurde noch schicker gemacht und die Amps sollen nun noch realistischer klingen … aber versprechen das nicht alle Hersteller von Gitarren-Software?

In den letzten drei Jahren war Amplitube 4 meine Software, wenn es um virtuelle Gitarrenverstärker und -effekte ging. Seitdem habe ich keinen echten Amp mehr benutzt. Mein Fender Super Champ verstaubt hier in der Ecke. Ich übe mit der Software, arbeite an Ideen und recorde damit. Mein Lieblingsamp war immer der Orange AD30.

Seit einigen Tagen probiere ich nun die neue Version aus, spiele und höre mich durch die verschiedenen Verstärker, Boxen und Effektpedale. Ich kann jetzt schon sagen, dass mir das neue Layout der Software besser gefällt.

Vital Synth angetestet – Der neue Stern am Wavetable Synthesizer-Himmel wird den Platzhirschen den Rang ablaufen…

Matt Tytel, der schon für den hervorragenden Software-Synth Helm verantwortlich war, hat es wieder getan. Seit einigen Tagen veröffentlichen einige bekannte YouTube Gesichter Videos zum neuen Wavetable Synthesizer Vital, den Matt mit seinem Team entwickelt hat und der heute, am 24. November offiziell veröffentlicht wird.

Vital 1.o

Es gibt zwei Gründe, die diesen Termin so wichtig machen. Zum einen bringt dieser Synth seine Konkurrenten ganz schön zum Schwitzen und wird für jeden Sound Designer einTraum sein und zweitens ist er kostenlos verfügbar. Es gibt zwei weitere Versionen, die etwas kosten und einige Presets und Wavetables mehr an Bord haben, aber die Grundversion ist völlig kostenlos! Unglaublich.

Audio Effekte angetestet: Denise Perfect Room – Klingt so ein perfekter Raum?

Heutezutage werden Instrumente meistens mit einem oder mehreren Mikrofonen direkt davor aufgenommen. Oder aber es wird gleich ein virtuelles Instrument in der DAW genutzt. Der Vorteil: Man benötigt kein Studio mit tollem Raumklang für die Aufnahmen. Ich kann meine akustische Gitarre im Schlafzimmer aufzeichnen. Der Nachteil: Die Instrumente klingen fad, es fehlt die Tiefe – der Raum eben.

Hier kommt dann die digitale Trickkiste ins Spiel. Früher gab es noch keine Nullen und Einsen, da musste man sich mit anderen Tricks behelfen. Man nahm eine Metallfeder (Spring Reverb), eine Metallplatte (Plate Reverb) oder stellte einen Lautsprecher und ein Mikrofon in einen geeigneten Raum und nahm dessen Raumklang auf (Reverb Chamber).

Dank der Digitaltechnik haben sich heute drei weitere Möglichkeiten dazu gesellt. Zum Einen der kalte, mathematische Algorithmus (Algorithmic Reverb), dann Physical Modeling und das Sampling (Convolution Reverb), welches ähnlich funktioniert wie die Reverb Chamber, nur dass mithilfe eines akustischen Impulses der Raumklang eingefangen wird (Impulse Response IR) und später dann auf ein akustisches Signal angewendet werden kann – klingt aber jetzt einfacher, als es tatsächlich ist.

Aber wir wollen ja keinen Reverb programmieren, sondern nur anwenden und da funktionieren alle Varianten in digitaler Form recht ähnlich. So auch der Perfect Room von Denise.

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