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Ein zufälliger Delay Effekt: BABY Audio verschenkt Magic Dice Plugin…

Spaced Out ist ein Delay Effekt, der in diversen YouTube-Videos vielfach hoch gelobt wird, weil er dann doch noch mal etwas ungewöhnlicher klingt, als die unzählig vielen anderen Delay Effekte. Jetzt verschenkt BABY Audio, die schon mit anderen Plugins auf sich aufmerksam machten, Magic Dice. Dieses freie Plugin klingt wie Spaced Out, man kann aber keinen Parameter gezielt einstellen. Ein Würfel entscheidet, welche Parameter wie eingestellt sind.

Vielleicht ist es ja ganz spannend, den Zufall über den Klang des Delays entscheiden zu lassen. BABY Audio verschenkt übrigens noch einige ihrer eigenwilligen Effekt-Plugins in einer abgespeckten Version. Ansonsten sind die regulären und kostenpflichtigen Effekte im Moment gerade recht günstig zu bekommen.

Audiority verschenkt einen MXR Phase 90 Gitarreneffekt in Softwareform

Der MXR Phase 90 ist ein recht bekannter Name in der Ruhmeshalle der Gitarren-Bodentreter. Er ist auf zahlreichen Platten seit den 70ern zu hören. Audiority hat das gute Stück jetzt virtuell nachgebildet und in ein VST-Plugin für die Windows– und Apple-Plattformen gepackt. Und genau dieses Plugin kann man nun völlig kostenlos bekommen.

Slate Digital verschenkt 16 Sample Packs bis Ende des Jahres

Bis zum 1. Januar 2022 kann man bei Slate Digital ein Megabundle an Samples herunterladen. Man muss sich lediglich mit Email-Adresse und Telefonnummer registrieren, schon kann der Download losgehen.

Die Samples beinhalten Material für jedes erdenkliche Genre. Man könnte auch jedes Pack individuell downloaden oder sich für das ganze Bundle entscheiden.

Jedes Pack enthält zwischen 500 und 800 Samples, obwohl einige Pakete (z.B. Vintage Drum Machines) auch nur ca. 50 Samples enthalten. Ich würde sagen, dass man mit dem Bundle erstmal genug Samplerfutter auf Halde hat…

Kurztipp: Wie man jeden Sound unter Windows einfach aufnehmen kann…

Wie oft kommt es vor, dass man mal eben schnell einen Sound unter Windows festhalten will? Ich komme des Öfteren mal in die Situation, dass ich beispielsweise auf YouTube etwas finde, dass ich gerne schnell mal samplen möchte … dabei muss es sich ja nicht immer um urheberechtlich geschütztes Material handeln (ein gutes Beispiel wären die Sounds meines YouTube Kanals 😉).

Wie dem auch sei, für die einfachste Methode benötigt man den kostenlosen Audio Editor Audacity. Audacity ist schnell installiert und einsatzbereit. Auch wenn das GUI etwas altbacken aussieht, steckt so Einiges in der kleinen Applikation.

Einige kostenlose euklidische Sequenzer …

Ich habe vor einiger Zeit schon mal etwas über Euklidische Rhythmen geschrieben und auch näher beleuchtet, wie diese entstehen bzw. berechnet werden. Falls man mal keine Lust hat, in der DAW (oder sonstwo im Rechner) Rhythmen auf herkömmliche Weise zu programmieren und vielleicht mal etwas anderes ausprobieren will, dann sind Euklidische Rhythmen eine willkommene Abwechslung.

HY-ESG – Euclidean Gate Sequencer (Quelle: bedroomproducersblog.com)

Ich will hier nur kurz eine Liste aufstellen, mit Sequenzer-Plugins, die Euklidische Sequenzen automatisch berechnen und gleichzeitig einfach als Sequenzer im Rechner eingesetzt werden können.

HY-ESG (HY-Plugins & Bedroom Producers Blog)

HY-ESG ist kostenloses VST-Plugin von HY-Plugins und dem Bedroom Producers Blog. Das Plugin ist ein Gate Sequencer, d.h. es generiert keine Midi-Noten sondern schlichtweg Gates, die über jedes Audiomaterial gelegt werden können (ähnlich wie das Trance Gate von Kilohearts).

Der Unterschied: Es generiert automatisch Euklidische Sequenzen. Wie bei den meisten Euklidischen Sequenzern wird eine Anzahl an Steps und die Anzahl an gewünschten Pulses angegeben, und das Plugin berechnet dann die Euklidische Sequenz. Natürlich gibt es noch diverse andere Einstellmöglichkeiten…

RhyGenerator One (HoRNet & HATEFISh)

RhyGenerator One ist die abgespeckte und kostenlose Version des RhyGenerators von HoRNet Plugins. Dieses Plugin wurde in Zusammenarbeit mit dem elektronischen Musiker HATEFISh entwickelt. Aber auch die kostenpflichtige Version kosten lediglich 6€.

RhyGenerator One ist ein Plugin, welches eine Euklidische Sequenz von bestimmten MIDI-Noten ausgibt.

Diverse Euklidische Sequenzer in VCV Rack

VCV Rack ist die kostenfreie modulare Synthesizer Umgebung für Win, Mac und Linux. Demnächst erschein Version 2 des modularen Ungetüms und dann wird es das Rack auch als Plugin geben. Allerdings kann man mit ein paar Tricks auch jetzt schon VCV Rack mit der DAW nutzen.

Im VCV Universum gibt es unzählige Sequenzer und darunter sind auch einige Euklidische Module. Mir fallen jetzt auf Anhieb folgende Module ein:

Die Kunst des Samplings – 04: Ein Glas, ein Teelöffel und das einfachste Glockenspiel der Welt…

Heute morgen habe ich mir mal schnell meinen kleinen Recorder geschnappt, ein einfaches Glas aus dem Schrank geholt, einen Teelöffel aus der Schublade und dann ganz dezent mit dem Löffel an’s Glas geschlagen … nur ganz vorsichtig versteht sich.

Das habe ich ein paarmal wiederholt und mit dem Recorder aufgenommen. Das klang dann so:

Ja, das ist immer derselbe Ton – ein E, zumindest nahezu. Für ein Instrument bräuchte man aber schon ein paar mehr Töne. Sollte ich vielleicht mit verschiedenen Colafüllungen experimentieren? Nää, viel zu aufwendig … ich belasse es bei diesem einen Ton.

Found Sounds aus Sydney für Ableton Users…

Happymag bietet haufenweise Samples aus Sydney zum freien Download an. Verschiedene Künstler aus der Stadt haben ihre Lieblingsplätze mit diversem Recording-Equipment festgehalten und daraus wunderbare SamplePacks gebastelt, die leider ausschließlich für Ableton User gedacht sind und im *.alp Format vorliegen. Man könnte sie aber mit einer Demoversion von Ableton Live öffnen und die Samples dann exportieren, wenn man sie in anderen DAWs nutzen wollte.

Mittlerweile gibt es sechs verschiedene Packs und ich weiß gar nicht, ob da noch mehr dazukommen in der Zukunft. Allerdings lässt sich hiermit schon so Einiges anstellen…

Die Kunst des Samplings – 03: Die Sounds eines TapeDecks, unabhängig vom Inhalt der Cassette…

Ja, komischer Titel … ich weiß. Gemeint sind natürlich die netten Geräusche, die das TapeDeck von sich gibt und nicht der typische Tapesound.

Technics DoppelTapeDeck …

Vor ein paar Wochen bekam ich für’n Appel und’n Ei das obige TapeDeck von einem guten, alten Freund nahezu geschenkt. Der Zustand ist quasi neuwertig und ich habe mittlerweile schon einige Live-Bootlegs damit erstellt.

Aber ich will hier jetzt gar nicht von den guten alten Zeiten der Mixtapes und Radiomitschnitte, der unzähligen Cassettenaufnahmen von Platten der Freunde oder Walkmen erzählen … hach jaa … Hier geht’s um die Geräusche, die dieses TapeDeck (Technics RS TR-474) bei der typischen Bedienung von sich gibt.

Up To Date – Links und Zeugs KW 2021/14

Diese Woche stand bei mir plattentechnisch ganz im Zeichen der Flaming Lips. Ich habe diese Truppe Anfang der 90er zum ersten mal gehört, als ich mir einfach mal, aufgrund der interessanten Info im Plattenbestellkatalog, die 91er Scheibe Hit To Death In The Future Head bestellt habe. Ich habe mich in das Album verliebt und die Liebe zu der Band hat über alle Alben der 90er gehalten. Später flachte sie dann etwas ab. Die psychedelische Gitarren-Indie-Rock Phase der Band mag ich halt am liebsten… Allerdings ist der Auftritt für Austin City Limits von 2004 großartig.

Type Drummer erzeugt beim Eingeben eines Textes Rhythmen // In der Beepbox kann man Melodien festhalten und diese dann einfach mit jemanden teilen // The London Sound Survey hat über 2.000 Sounds aus dem Alltagsleben von London gesammelt // Justin Frankel, der Kopf hinter der Reaper DAW // Irgendjemand Bock auf C-64 Origami? // „You spend a lifetime playing music to learn what not to play“ // Copy someone’s style, fuck it up … // Die 5 mysteriösesten Musiker der Geschichte // Letzten Monat ist Lou Ottens, der Erfinder der Cassette gestorben // Das digitale Interview Archiv der American Masters Reihe ///

Have Fun, Play Drums // Wie man Drums im Computer programmiert // … oder hier // auch hier // Drum Pocket Basics // Ich liebe diese Folge von Show Us Your Junk mit Money Mark // genau wie diese mit Matmos // Journeys In Sound mit John Cage // Spitfire hat wieder ein Spitzen-Percussion-Instrument zu den freien Labs hinzugefügt // Wendy Carlos zeigt ihren Moog Synthesizer von 1970 // The Internet’s Own Boy, die Geschichte von Aaron Swartz // Paul McCartney zeigt das Mellotron // A brief history of John Baldessari // Sixtyforgan: Wie der C-64 wie eine Kirchenorgel klingt ///

103 Sample Libraries komplett umsonst!

Vor Kurzem hat Frédéric Poirier ein Video auf YouTube veröffentlicht, in dem er auf die wunderbaren kostenlosen Sample Bibliotheken des Pianobook Projekts verwiesen hat. Das Problem ist allerdings, dass die meisten User dort ihre Bibliotheken entweder im Kontakt– oder im EXS24-Format anbieten. Beide Sampler kosten Geld und der EXS24 ist zudem nur für Logic Pro und nur auf dem Mac verfügbar.

Diesen Umstand wollte Frédéric ändern und hat mal eben sämtliche Pianobook Bibliotheken, die im EXS24-Format angeboten wurden, für den herrlichen Decent Sampler konvertiert. Den Decent Sampler habe ich vor Kurzem hier schonmal angepriesen und ich bin mir sicher, dass er durch diese Aktion die Beachtung bekommt, die er verdient.

Somit kann nun jeder in den Genuss von 103 völlig kostenlosen und liebevoll gesampleten Instrumenten kommen, die auf jedem System (mal abgesehen von Linux) und in jeder DAW genutzt werden können. David Hilowitz, der Programmierer des Decent Sampler, hat hierzu auch nochmal ein Video veröffentlicht und beschreibt auch, wie man diese Instrumente downloaden kann:

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