Sampling, Found Sounds & Sound Design

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VCV Rack 2 ist raus und endlich gibt es den modularen Soft Synth auch als Plugin für die DAW…

Laaange wurde auf dieses Update gewartet, jetzt ist es da. VCV Rack 2 ist ab sofort verfügbar und weiß zu entzücken. Man konnte in den letzten Wochen ja immer wieder ein paar Bilder und Videos von der Beta-Version sehen und das visuelle Update macht auf jeden Fall einen guten Eindruck.

Quelle: vcvrack.com

Das größte Update ist sicherlich die Möglichkeit, das Rack als Plugin in der DAW zu nutzen. Allerdings bekommt man diesen Luxus nicht umsonst. Ab jetzt gibt es von VCV Rack eine freie Version, die das Standalone Rack beinhaltet – ohne Einschränkungen – und eine Pro-Version, die es zur Zeit für 99,- € (später 149,- €) gibt und das Plugin, die Standalone Version und professionellen Support beinhaltet.

Einige kostenlose euklidische Sequenzer …

Ich habe vor einiger Zeit schon mal etwas über Euklidische Rhythmen geschrieben und auch näher beleuchtet, wie diese entstehen bzw. berechnet werden. Falls man mal keine Lust hat, in der DAW (oder sonstwo im Rechner) Rhythmen auf herkömmliche Weise zu programmieren und vielleicht mal etwas anderes ausprobieren will, dann sind Euklidische Rhythmen eine willkommene Abwechslung.

HY-ESG – Euclidean Gate Sequencer (Quelle: bedroomproducersblog.com)

Ich will hier nur kurz eine Liste aufstellen, mit Sequenzer-Plugins, die Euklidische Sequenzen automatisch berechnen und gleichzeitig einfach als Sequenzer im Rechner eingesetzt werden können.

HY-ESG (HY-Plugins & Bedroom Producers Blog)

HY-ESG ist kostenloses VST-Plugin von HY-Plugins und dem Bedroom Producers Blog. Das Plugin ist ein Gate Sequencer, d.h. es generiert keine Midi-Noten sondern schlichtweg Gates, die über jedes Audiomaterial gelegt werden können (ähnlich wie das Trance Gate von Kilohearts).

Der Unterschied: Es generiert automatisch Euklidische Sequenzen. Wie bei den meisten Euklidischen Sequenzern wird eine Anzahl an Steps und die Anzahl an gewünschten Pulses angegeben, und das Plugin berechnet dann die Euklidische Sequenz. Natürlich gibt es noch diverse andere Einstellmöglichkeiten…

RhyGenerator One (HoRNet & HATEFISh)

RhyGenerator One ist die abgespeckte und kostenlose Version des RhyGenerators von HoRNet Plugins. Dieses Plugin wurde in Zusammenarbeit mit dem elektronischen Musiker HATEFISh entwickelt. Aber auch die kostenpflichtige Version kosten lediglich 6€.

RhyGenerator One ist ein Plugin, welches eine Euklidische Sequenz von bestimmten MIDI-Noten ausgibt.

Diverse Euklidische Sequenzer in VCV Rack

VCV Rack ist die kostenfreie modulare Synthesizer Umgebung für Win, Mac und Linux. Demnächst erschein Version 2 des modularen Ungetüms und dann wird es das Rack auch als Plugin geben. Allerdings kann man mit ein paar Tricks auch jetzt schon VCV Rack mit der DAW nutzen.

Im VCV Universum gibt es unzählige Sequenzer und darunter sind auch einige Euklidische Module. Mir fallen jetzt auf Anhieb folgende Module ein:

VCV Rack 2 kommt im November und sieht nochmal schicker aus…

Schon lange wurde für die zweite Version von VCV Rack ein VST-Plugin angekündigt. Jetzt ist es wohl endlich soweit. Nächsten Monat soll VCV Rack 2 kommen und es wird zwei Versionen geben: Eine kostenpflichtige Studio-Version inkl. VST-Plugin und eine weiterhin kostenfreie Community-Version.

Während man bisher immer mit Tricks und Kniffen Audio aus VCV Rack in die DAW leiten musste, kommt nun endlich das lang ersehnte VST-Plugin. Nun kann man alle Vorteile des modularen Synths in der Digitalen Audioworkstation nutzen.

Die Studio-Version wird voraussichtlich erstmal 99€ kosten und hat zusätzlich noch ein kleines Facelifting bekommen.

Pssst, VCV Rack ist im Grunde Open Source und deshalb hat sich ein findiger Programmierer daran gemacht und jetzt schon mal ein VCV Rack VST-Plugin gebastelt, für Win, Mac und LinuxCardinal. Es funktioniert.

Up To Date – Freeware News KW05

Kuma 508

Kuma 508 ist ein brandneuer kostenloser FM-Synthesizer von BeatAssist. Er enthält 5 Oszillatoren und einen Noise Generator. Die Filter werden mithilfe von virtuellen Patchkabeln angeschlossen, was Kuma 508 zu einem semimodularen Synth macht…

Spitfire BBC Symphony Orchestra Discover

BBC Symphony Orchestra Discover ist eine abgespeckte Version des BBC Symphony Orchestra von Spitfire Audio und kostet regulär 49,-€. Wenn man allerdings an einer kleinen Umfrage teilnimmt (kostet ca. 5-10min) und dann ein paar Tage abwarten kann, bekommt man von Spitfire einen Downloadlink für das Plugin völlig kostenlos. Spitfire verwöhnt uns ja schon mit der LABS Suite und jetzt kann man sich noch ein paar Streicher dazu holen.

Up To Date – News und Kurioses für Audio Enthusiasten KW36

News

Arturia hat seine FX Collection um drei neue Modulationseffekte erweitert. Diese habe ich hier, hier und hier sogar schon angetestet.

Arturia Modulations-Trio (Quelle: arturia.com)

Ritmobox ist die neue Drummachine aus Russland, die sich an Klassiker aus den 70ern und 80ern orientiert.

Up To Date – News und Kurioses für Audio Enthusiasten KW33

News

Wenn man hobbymäßig DSP-Code schreibt, ist man schon gut beschäftigt. Wenn man dann seine Instrumente und Effekte auch noch in Form eines Moduls für das Open Source Projekt VCV Rack veröffentlichen will, muss man auch noch eine grafische Oberfläche designen. Genau diese Arbeit wird nun mit der neuen Erweiterung für Inkscape etwas erleichtert.

Der Synth Panel Designer ist eine User Extension für das freie Vektorenprogramm, die man ebenfalls umsonst herunterladen kann und die genauso schnell installiert ist. Voraussetzung ist die Version 1.0 von Inkscape.

ReEQ ist ein freier Equalizer für Reaper. Er ist fantastisch! Inspiriert von Fabfilter’s ProQ und programmiert in Cockos JSFX. Ok, diese Neuigkeit ist schon vom Juli, aber ich habe letzte Woche erst hiervon gehört.

Up To Date – News und Kurioses für Audio Enthusiasten KW 32

News

Spitfire Audio hat seiner komplett freien Instrumentensammlung LABS ein neues Ambient Piano spendiert. LABS Piano Pads ist ab sofort ebenfalls umsonst erhältlich … LABS wird so langsam richtig groß. Es gibt total interessante und verschiedenste Instrumente. Es wird Zeit, dass ich dazu mal einen Beitrag schreibe…

Es gibt ein neues, freies Reverb Bundle! Das Dragonfly Reverb Bundle besteht aus vier Audio Effekten: Hall, Room, Plate und Reflections. Das Bundle gibt es für MacOS, Windows und Linux.

Nun kann man seine Pure Data Patches auch in VCV Rack nutzen…

VCV Rack verfügt mittlerweile über eine nahezu unendliche Auswahl an Modulen – die meisten davon sind sogar kostenlos. Was aber, wenn ich meine eigenen Module erstellen will? Selbst für findige C++-Programmierer stellt das Rack eine komfortable Umgebung dar, seine eigenen Ideen relativ einfach umzusetzen. Und für alle, die in C++ nicht unbedingt zuhause sind, gibt es das Prototype-Modul.

Prototype kann man mit Skripten der Sprachen JavaScript, Lua oder SuperCollider füttern, neuerdings aber auch mit Vult’s eigener DSP Sprache und Pure Data Patches.

Seit Version 1.3.0 kann man also auch die visuelle Umgebung Pure Data nutzen, um Ideen für Module umzusetzen.

Man muss Prototype vorher mitteilen, wo auf dem Rechner sich die Pure Data Installation befindet und schon kann man seine Patches laden und ausführen. Prototype verfügt über 6 Ein- und Ausgänge…

Der einzige Wermutstropfen: Man kann nur eine Instanz von Prototype inklusive PD-Patch gleichzeitig nutzen. Diese Einschränkung hat aber nichts mit VCV Rack oder Prototype zu tun, sondern mit Pure Data selbst.

Ok, wer also nicht gleich in die C++ Welt einsteigen will, der kann sich dank Prototype erstmal mit JS, Lua, SuperCollider, Vult oder Pure Data ein wenig die Hände schmutzig machen.

https://community.vcvrack.com/t/pure-data-added-to-vcv-prototype/10583

JACK Audio Server – Verkabel‘ Bitwig mit allen Audio Anwendungen … Die einzige Anleitung, die Du brauchst! (MacOS)

JACK kommt eigentlich aus der Linux Welt und ist dort der Audio Server schlechthin. Für viele ist das Wort Linux schon abschreckend und wenn man dann noch erwähnt, dass JACK ursprünglich ein Kommandozeilen-Tool war, braucht man meistens gar nicht weiter zu reden.

Aber JACK muss nicht kompliziert sein. Man muss ja nicht alle Möglichkeiten der Software nutzen. Ich finde den Gedanken spannend, dass man mithilfe von JACK einfach seine verschiedenen Applikationen miteinander verkabeln kann, genauso wie den Plattenspieler zuhause mit dem Stereo-Verstärker, oder das Casio Keyboard mit dem Audio Interface.

Apple’s Core Audio, das im MacOS Betriebssystem zur Anwendung kommt ist an sich schon eine sehr mächtige Audio API mit niedrigen Latenzen für die Echtzeit-Anwendung von virtuellen Instrumenten und Effekten. Da könnte Windows sich mal eine Scheibe von abschneiden. Allerdings fehlt Core Audio die Möglichkeit verschiedene Anwendungen im Betriebssystem miteinander zu verbinden, sodass man das Audio-Signal von einer Anwendung beispielsweise mit einer anderen Applikation aufzeichnen könnte.

Abenteuer Sound Design #01 – Kick Drum Design mit Synthesizer und Found Sounds

Schon wieder eine neue Serie … ja, die Quarantäne lässt es zu. Auch diese Serie wollte ich schon immer einmal machen. Sound Design mit Synthesizern, Samplern und Found Sounds. Es gibt nichts Befriedigerendes, als sich seine eigenen Instrumente zu bauen. Sei es mithilfe von Software-Synths oder mit Found Sounds und Samplern.

Man wird momentan so dermaßen vollgeballert mit Samples, virtuellen Instrumenten, Libraries, dass man mittlerweile jedes erdenkliche Instrument zur Hand hat. Mir macht es mittlerweile gar keinen Spaß mehr mich durch die Flut an Möglichkeiten auf der eigenen Festplatte zu wühlen, auf der Suche nach einem speziellen Sound. Aus diesem Grund gehe ich in den letzten Wochen den kreativen Weg und baue mir meine eigenen Instrumente. Und genau darüber möchte ich in dieser Serie schreiben. Es geht ganz simpel los, mit einer Kick Drum. Ich weiß, dazu gibt es schon unzählige Tutorials im Netz, aber trotzdem möchte ich mit diesem einfachen Beispiel den Einstieg machen.

Ich will versuchen in jedem Artikel zwei Möglichkeiten vorzustellen, ein Instrument zu designen. Einmal mithilfe eines Synthesizers (vorzugsweise VCV Rack, da wir hier die einzelnen Bausteine nutzen und besser verstehen können, was genau passiert. Außerdem ist die Software kostenlos erhältlich.) und zum anderen mithilfe von Found Sounds. D.h. wenn ich bspw. ein Kick Drum bauen will, überlege ich mir zuerst mit welchen Sounds aus meiner Umgebung das gut funktionieren könnte, nehme diese auf und verbiege dann alles in der DAW und im Sampler.

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