Sampling, Recording, Programmierung & Software

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Bitwig Studio The Grid Tutorial #01: Ein Überblick

Vorgestern Abend war es soweit. Ein Blick in meine Twitter Timeline zeigte einen Tweet, den ich fast überlesen hätte. Die erste Beta von Bitwig Studio 3 steht zum Download bereit … ich glaube Version 3 der Berliner Ausnahme-DAW wird von der Gemeinde noch sehnsüchtiger erwartet als damals die Version 2. Aus diesem Grund überschlugen sich dann auch die Kommentare im offiziellen Bitwig Forum.

Der neue Splash-Screen

Bitwig Tutorial – Ganz einfach Clapping Hands bauen…

Claps sind immer ein gutes Element in einem Percussion-Track. Ein einziges Sample allerdings kann schnell seltsam klingen, wenn es immer wieder getriggert wird und sich das Timbre nicht verändert. Zum Glück kann der Bitwig Sampler ab Version 2.4 Round Robin.

Clap Hands…

Zuerst nehme ich mir mindestens 30 oder 40 mal ein einfaches Klatschen hintereinander mithilfe eines Mikrofons oder portablen Recorders auf. Diese Datei zerschneide ich in eben diese 30 oder 40 Schläge und ziehe jedes einzelne Snippet in den Multisampler (immer über den kompletten Noten- und Velocity-Bereich). Danach passe ich jedes Sample im Sampler an (Start- und Endpunkt).

Bitwig Tutorial – Der Bitwig Vocoder (Morocoder)

Ableton hat einen Vocoder in seiner Audio Effekt-Library. Bitwig hatte nie einen … bis zur Version 2.2. Denn dann gab es auf einmal ein Preset namens Morocoder, erstellt von Taika-Kim.

Der Vocoder – eigentlich 1939 für’s Militär zur Verschlüsselung von Sprachnachrichten entwickelt – wurde Anfang der 1960er Jahre erstmals für musikalische Zwecke eingesetzt. Simpel ausgedrückt, zerlegt der Vocoder ein Audiosignal in seine Frequenzbestandteile, die dann als Parameter dienen, welche dann wieder zur Synthese mit einem weiteren Signal genutzt werden.

One Sample – One Song … mit Bitwig Studio (Teil 1: Maniac Mansion)

Ja, das ist’n alter Hut. Man nehme ein Sample, verbiegt und verformt es, baut sich daraus ein paar Instrumente und macht daraus einen kleinen Song. Mit den Tools der heutigen DAWs ist das nicht unbedingt eine Kunst. Was ist bei dieser Serie jetzt anders? Nix … ich habe dabei einfach unheimlich viel Spaß.

In diesem ersten Teil habe ich mir etwas besonderes rausgesucht, nämlich einen kleinen Ausschnitt aus meinem Lieblingsgame der 80er. Zu der Zeit besaß ich logischerweise den legendären C64 von Commodore und habe verdammt viel Zeit mit Maniac Mansion verbracht. Die Intro Musik habe ich einfach geliebt, besonders weil sie durch den SID Soundchip des Brotkastens lief.

Screenshot des Spielanfangs (Amiga Version) – (Quelle: YouTube)

Bitwig Tutorial – Realistische Akustik-Drums mit dem neuen Sampler (Bitwig 2.4)

Naja, allzu neu ist er ja nicht mehr, aber ich habe meinen Upgrade Plan erst letzte Woche wieder erneuert. Da ja Bitwig 3 demnächst ansteht und ich nur Gutes über den in Version 2.4 erneuerten Sampler gehört habe, musste ich mir das Ganze mal wieder etwas genauer ansehen…

Der neue Edit-Mode für Multisamples ist echt nett

Von dem überarbeiteten Sampler ab Version 2.4 von Bitwig Studio gab es ja schon so einiges zu lesen und sehen, bzw. hören. Und so sehr ich mich über die Sound Design Möglichkeiten freue, soll der Teil heute nicht mein Thema sein. Es geht mir heute mal um realistisch klingende, akustische Instrumente und besonders um ein akustisches DrumKit.

Bitwig 3 … the Grid … wtf?

Wenn ich meinen Mund nicht langsam mal zumache, dann läuft die Sabber in meine Tastatur… Ich kann es echt kaum abwarten damit herumzuspielen. Ich werde keine Sekunde zögern und meinen Upgrade-Plan sofort erneuern.

Kann ich ohne dieses weitere Modularsystem leben? Ja, natürlich. Braucht man unbedingt noch ein weiteres System (neben PD, Max/MSP, Supercollider, …)? Nein, aber das könnte noch besser werden. Also nicht tiefer, aber schneller zu Ergebnissen führen … also, warum nicht?!

Bitwig 2.3 (beta) – Das nächste größere Update bringt einen neuen Synth und wichtige Upgrades

Seit ein paar Tagen kursiert das Ankündigungsvideo von Bitwig 2.3 im Netz herum. Ende Februar wird es dieses Update geben und es gibt einiges an wichtigen Neuerungen. Bisher wurden bei .x Updates immer neue Devices hinzugefügt, entweder Effekte oder Modulatoren, aber ein neuer Synthesizer ist natürlich schon eine Überraschung. Außerdem gibt es viele kleinere aber wichtige Punkte, die man des öfteren in der Community bemängelt hat und die jetzt ausgebügelt wurden.

Die vergrößerte Darstellung der Waveformen ist großartig.

Bitwig Kurztipp: VCV Rack mit Bitwig Studio steuern

Da ich seit ein paar Tagen großer VCV Rack Fan bin, musste ich natürlich auch gleich mal ausprobieren, wie man den modularen Synthesizer mit Bitwig verbinden kann. Bzw. wie man das Rack in einem oder mehreren Instrumententracks in Bitwig nutzen kann. Heute morgen habe ich gelesen, dass eine VST Unterstützung mit der Version 0.6 im Januar 2018 kommen wird. Es wird kein eigenständiges Plugin entwickelt, sondern ein Bridge-Modul für das Rack.

Bis dahin kann man sich auch anderweitig behelfen. Eine Variante sind die Hardware-Instrument-Module in Bitwig Studio 2. Zuerst baue ich mir mal ein kleines Rack. Wichtig ist hier natürlich ein Midi Modul. Ich habe hier einmal ein Midi-To-CV-Interface eingesetzt, den einzigen Midi-Port meines Audio Interfaces ausgewählt und den Midi-Kanal 1 eingestellt.

Ein simples Rack zum Test mit Bitwig Studio

Bitwig Kurztipp: Clips und Presets (in denen auch die Samples einer Drum Machine gesichert werden)

Eines hat mich an Bitwig immer gestört. Dass ich nicht einfach einen Audioclip nehmen kann, diesen in den Browser oder sogar auf den Desktop ziehen kann und dieser dann an der Stelle als Wave File abgespeichert wird. Bitwig ist auch in dieser Beziehung etwas störrischer, oder besser gesagt: Einfach anders.

Der Clip in Bitwig ist eigentlich ein Container, der alles Mögliche enthalten kann.

Clips

Clips sind ein Containerformat, dass entweder Audiomaterial oder Noten (Midi) enthalten kann, inklusive allerlei Automationen oder Effekte. Das ist natürlich recht mächtig, aber eben logischerweise auch nur kompatibel mit Bitwig Studio. Was mache ich, wenn ich nur Audiosamples (.wav) abspeichern möchte? Da gibt es verschiedene Wege. Jedes aufgenommene oder gebouncte Audiomaterial liegt immer im Projektordner, entweder im Unterordner Samples, oder im Unterordner Bounce. Falls man das Projekt nicht gesichert hat, findet man die Files aber trotzdem im temporären Projektordner.

Bitwig Kurztipp: Wie man mithilfe einer Drum Machine die Notennamen von VST Instrumenten im Midi-Editor ändert

Ok, der Titel klingt etwas verwirrend. Aber es geht darum, dass man bei dem Einsatz von VST-Plugins im Midi-Editor immer nur die schnöden Notennamen sieht und dies nicht einfach so ändern kann (wie beispielsweise bei Reaper). Ich spreche hier jetzt nicht von der Piano Roll, sondern von der „Drum Editing“ Ansicht, bei der nur die Noten angezeigt werden, die auch benutzt werden. Während es bei vielen Instrumenten natürlich Sinn macht, dass die Notennamen dort stehen, ist es bei allen möglichen Schlagzeug- und Percussion Instrumenten irgendwie blöd.

Normalerweise werden beim Drum Editing von VST Instrumenten nur die Notennamen angezeigt…

Diese Frage ist in diversen Foren aufgetaucht und es gab teilweise recht abenteuerliche Ideen, dieses Problem zu lösen. Dabei ist es im Grunde total simpel, auch wenn man dazu quasi ein Instrument als Effekt ausgeben muss…

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