Sampling, Recording, Programmierung & Software

Kategorie: Freeware

VCV Rack – Wie man weitere Module installiert, kompiliert oder am besten gleich ganz eigene Ideen programmiert

Die Anzahl der Module für VCV Rack wächst rasant. Vor kurzem hat @Klirrfaktor in einem Tweet auf eine Übersicht verwiesen, auf der er Screenshots aller derzeit verfügbaren Module zeigt. Es sind mittlerweile über 300!

Den besten Überblick verschafft man sich auf den GitHub-Wiki Seiten des Projektes. In den meisten Fällen liegen die Module als Binaries vor, die entpackt werden und der entpackte Ordner dann direkt in das Plugins Verzeichnis von VCV Rack kopiert werden kann. Unter MacOS liegt dieser Plugins Ordner im Documents Verzeichnis des Nutzers.

Übersicht aller verfügbaren Rack Module (Quelle: theklirrfaktor.com)

VCV Rack – ein Eldorado für Soundtüftler und die beste Art die Grundlagen der Synthese zu lernen

Software Synthesizer gibt es wie Sand am Meer. Modulare Systeme sind ebenfalls zahlreich vertreten. Aber modulare Software Synthesizer mit realistisch grafischer Oberfläche sind schon etwas rarer, wenn diese dann auch noch kostenlos sein sollen, wird die Luft verdammt dünn.

Das VCV Rack in all seiner Schönheit

GarageBand kreativ: Einzelne Audiotracks exportieren

Ok, dieser GarageBand Tipp ist nicht wirklich kreativ, aber durchaus hilfreich. Es geht darum, einzelne Audiotracks, die mit GarageBand aufgenommen wurden, zu exportieren. Warum will man so etwas tun? Es gibt tausend Gründe, warum man einen einzelnen Audiotrack außerhalb seiner DAW benötigt. Ein wichtiger Grund für mich ist die Möglichkeit verschiedene Aufnahmen in einen Sampler zu importieren. Während man bei vielen DAWs einfach die Aufnahme mit der Maus in die GUI des Samplers „ziehen“ kann, geht das bei GarageBand nicht so einfach.

Eine einfache Aufnahme per Mikrofon in GarageBand.

Ist es möglich mit GarageBand ein komplettes Album aufzunehmen? Ein Selbstversuch…

In meinem letzten Beitrag ging es um Tracktion T6. Eine DAW, die nichts kostet und trotzdem alle Features der „großen DAWs“ bietet. Wer einen Mac sein Eigen nennt, hat die Möglichkeit eine andere sehr bekannte Musiksoftware kostenlos zu installieren: GarageBand.

GB ist ebenfalls eine komplette DAW, die allerdings etwas weniger Möglichkeiten in der Bearbeitung von Audio- und Midimaterial bereitstellt. Dafür bekommt man eine beachtliche Sammlung (10GB) an Instrumenten / Presets & Loops und eine gut sortierte Effektsammlung. Der „Drummer“ – ein Tool zum Erstellen von Beats – kann sich echt sehen lassen und es gibt sogar einige Gitarren-Amps und Effekte.

GarageBand in der Version 10.2. Neuer „flat“ Look und noch mehr virtuelle Drummer.

Aber reicht das, um beispielsweise ein komplettes Album zu produzieren? Theoretisch reichen diese Tools ganz sicher, aber man ist ja verwöhnt und kann ich mich motivieren mit diesen eingeschränkten Mitteln einen ganzen Longplayer fertig zu stellen? Oder hilft mir diese Einschränkung sogar?

Musikproduktion am Rechner, komplett umsonst! Geht das?

Die kurze Antwort: ja. Zumindest was die Software angeht, kann man ohne einen Cent auszugeben Musik aufnehmen, programmieren und mischen. Man benötigt natürlich einen geeigneten Rechner und entsprechend der Musikrichtung vielleicht noch andere Hardware (Mikrofon, Gitarre, Bass …). Aber ich will mich in diesem Beitrag nur auf die Software beschränken.

Digitale Audioworkstations (DAWs), die absolut nichts kosten und keinerlei Einschränkungen mitbringen, gibt es nicht wirklich viele. Mit Einschränkungen meine ich z.B. begrenzte Anzahl der Spuren, keine Unterstützung von VST-Plugins oder zeitlich begrenzt nutzbar. Die einzige DAW ohne Einschränkungen, die auf mehreren Systemen (Win, Mac, Linux) lauffähig ist, Audio und Midi unterstützt und wirklich nicht einen Cent kostet, ist Tracktion T6.

Tracktion T6 ist eine echte ausgewachsene DAW für lau.

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