Kategorie: VST-Plugin

Voltage Modular Nucleus – Virtuelles modulares Synthesizer System für umsonst bis zum 31.August 2019

Cherry Audio feiert einjähriges Jubiläum mit ihrem kostenpflichtigem Modular Synthsystem Voltage Modular. Aus diesem Grund gibt es nun Nucleus, ein Set aus gut 20 Modulen als Standalone Software oder Plugin für die DAW für lau (ansonsten gut 100 Euro).

Voltage Modular Nucleus

Das Angebot gilt allerdings nur noch bis Ende August. Mit den enthaltenen Modulen kann man schon einiges anfangen und erhält somit ein vollwertiges modulares System.

Die Konkurrenz VCV Rack kostet nichts (zeitlich unbegrenzt) und beinhaltet ungleich mehr Module (Tendenz steigend). Wem das Angebot aber zu unübersichtlich wird, der könnte in den nächsten Tagen noch zu Nucleus greifen. Die eingeschränkte Anzahl an Modulen könnten die Kreativität beflügeln…

Reason 11 wird auch ein Plugin und Propellerhead gibt es so nicht mehr…

Die kommende Version von Reason – Version 11 – wird es auch als Plugin geben. D.h. man kann die Instrumente und Effekte – sprich das komplette Rack – in jeder anderen DAW (zunächst nur VST) nutzen. Den Schritt finde ich richtig gut. Nicht, dass man unbedingt noch mehr Plugins braucht, aber Reason beinhaltet schon recht gutes Zeugs. Und man kann das Reason Rack Plugin ebenfalls mit Rack Extensions erweitern. Ich konnte jetzt allerdings nirgendwo lesen, dass man das Plugin separat kaufen kann. D.h. man bekommt es nur, wenn man eine Reason Vollversion kauft.

Reason 11 ist derzeit in der Betaphase und wird wohl am 25. September verfügbar sein. Es wird wieder einiges an neuen Sachen geben: Quartet Chorus Ensemble, Sweeper Modulation Effect, Master Bus Compressor, Channel Dynamics, Scenic Hybrid Instrument und einen Channel EQ. Die Automation wurde überarbeitet und es gibt einige neue Midi Features.

Außerdem gibt es die Firma Propellerheads so nicht mehr. Man nennt sich nun Reason Studios. Man wollte sein Image etwas auffrischen, etwas Neues machen. Die Welt kennt Reason, das ist das Firmenflagschiff und daher entschied man sich für Reason Studios … kann man nachvollziehen.

Neuer Firmenname – neue Software

Ähnlich wie bei Ableton wird es demnächst dann auch eine Suite Version (549 Euros) geben, die richtig viel Zeugs enthält, dann die normale Version (für 349 Euro) und die Intro Version (für 79 Euro). Die Suite Version beinhaltet dann 16 Rack Extensions. Für soviel Geld muss man ja auch ein bisschen was bieten. Das Reason VST-Plugin bekommt man bei allen drei Versionen, jeweils mit den Inhalten, die auch in der spezifischen Version enthalten sind … logisch. Ich bin gespannt, wie die VST-Version des Reason Racks ankommt…

Renoise macht auch eine gute Figur als Sample-Grabber…

Gestern Abend war ich noch im Zeitschriftenkiosk meines Vertrauens und habe in der aktuellen Ausgabe der Keys geblättert. Darin befand sich ein Kurztest zum aktuellen SampleRobot. Ich kannte das Programm vorher gar nicht. Mit dem Sample Roboter kann man sich aus seinen VST-Instrumenten automatisch eine Sample-Bibliothek sichern.

Warum sollte man das wollen? Z.B. wenn man seine musikalischen Ergüsse (als DAW Projekt) an einen Bekannten weitergibt, der allerdings nicht über dieselbe üppige VST-Instrumenten Auswahl verfügt. Entweder kann ich dann einen Instrumenten-Track bouncen – dann kann ich ihn aber nicht mehr so ohne Weiteres editieren – oder ich wandel‘ das Instrument vorher in Samples um, die ich dann im Sampler der DAW nutze.

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Arturia Synthi V – Die Softwareversion des legendären EMS Synthi AKS

Die Electronic Music Studios wurden 1969 in London von Dr. Peter Zinovieff gegründet. Im gleichen Jahr hat die Firma dann den von David Cockerell entworfenen Synthi VCS3 vorgestellt und vertrieben. Das besondere an diesem Synthesizer war seine kompakte Bauweise und Tragbarkeit. Aus diesem Grund gehörte er dann auch zu den kommerziell erfolgreichsten Synthesizern des kommenden Jahrzehnts.

Der EMS Synthi VCS3 (Quelle: wikipedia.de)

Allerdings wollte man diese Mobilität noch verbessern und entwickelte Anfang der 70er Jahren den Synthi A, der nun nicht mehr L-förmig war wie der VCS3, sondern flach in einem aufklappbaren Kunststoffkoffer untergebracht. Jetzt konnte er noch einfacher und sicherer transportiert werden. Später gab es dann die AKS Version und dieser enthielt im Deckel des Koffers noch ein Keyboard mit 32 Tasten und einen Sequenzer.

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Angetestet – Das Mellotron V von Arturia

Endlich! Arturia bringt ein Mellotron! – Als ich damals die V Collection 4 getestet habe, hatte ich schon immer den Gedanken, dass ein Mellotron diese Sammlung perfekt machen würde. Meine Gebete wurden erhört. Mit der V Collection 7 ist nun eines dabei.

Nicht, dass die Sammlung nicht auch so schon so ziemlich alles enthält, was das Liebhaber-Herz begehrt, aber ein Mellotron bedeutet mir wirklich viel. Als ich als Jugendlicher zum ersten mal Strawberry Fields der Beatles gehört habe, hat mich das Instrument und dessen Sound fasziniert. Ebenso ziert es das Intro eines meiner Lieblingssongs von Notwist und zahlreichen anderen Klassikern.

Notwist – Pick Up The Phone

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VST-Instrumente und -Effekte in VCV Rack?

Yupp. Der VST Plugin Host für’s Rack ist fertig. Eigentlich sind es zwei Module. Eines für Instrumente, das andere für Effekte. Beide haben die Möglichkeit bis zu 16 Parameter des Instruments oder Effekts zu automatisieren oder per Midi anzusprechen. 

Die beiden neuen VST-Host Module…

Instrumente können zur Zeit nur monophon gespielt werden, aber ich denke das wird sich demnächst noch ändern. Wenn man oben auf das Namensfeld des Moduls klickt, kann man ein VST Plugin auswählen und über das „Auge“ dessen GUI aufrufen. 

Wenn man einen Parameter in die Liste der 16 möglichen Parameter aufnehmen möchte, einfach auf ein leeres Feld klicken (- – -) und dann in der GUI des Plugins einen Parameter „anfassen“.


Ich persönlich weiß noch nicht, ob es so gut ist, dass VCV Rack somit fast zu einer richtigen DAW wird. Es gibt so schon eine Fülle an Modulen und wenn die Anzahl der Instrumente und Effekte jetzt schier unendlich wird … beflügelt das nicht unbedingt die Kreativität.

Es ist auf jeden Fall eine gute Arbeit von Andrew Belt und wahrscheinlich auch ein logischer Schritt. Ich werde aber auf jeden Fall erstmal bei den nativen Plugins bleiben…

Renoise Redux – Der Sampler mit dem etwas anderen Sequenzer…

Was macht denn diesen Sampler so besonders? Effektgruppen, Modulationsgruppen und der Sequenzer!

Renoise ist eine DAW, die ich an anderer Stelle schonmal getestet habe. Weil ein Tracker nicht unbedingt für jedermann alltagstauglich ist, hat das kleine Entwicklerteam den Sampler in ein VST-Instrument gepackt … und als Schmankerl einen kleinen Sequenzer in Trackerform dazu gepackt. Man kann (und sollte) ihn nutzen, muss man aber nicht.

Herausgekommen ist Redux und leider findet dieser Software Sampler viel zu wenig Beachtung. Es gibt natürlich wirklich viele Alternativen, aber Redux ist in meinen Augen schon ein Vorzeige-Exemplar. Was sind die Alternativen? Schwergewichte wie Kontakt, Halion oder Machfive haben in meinen Augen ihre Berechtigung, wenn es um Gigabyte-große Sample-Bibliotheken geht, die echte akustische Instrumente akkurat nachbilden möchten. Ich kann jetzt nur für Kontakt sprechen, aber in dem Bereich ist dieser Sampler unschlagbar.

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Output Arcade – Ein Software Synthesizer der Sampleloops abspielt…

Es wäre doch schön, wenn man ein Orchester einfach durch Drücken eines Knopfes spielen lassen könnte… Keine Platzprobleme, keine Individuen und immer die gleiche astreine Performance. So etwas in der Art muss sich Harry Chamberlin Ende der 40er Jahre des vergangenen Jahrhunderts gedacht haben.  Also entwarf er ein Instrument, dass ähnlich wie ein Piano aussah und hinter jeder Taste verbarg sich eine Schleife aus Tonband, die das wiedergab, was zuvor aufgenommen wurde. Der erste Sampleloop Player wurde 1949 geboren.

Das Chamberlin M1001 aus dem Jahre 1951 (Quelle: 120years.net)

In den 60ern wurde daraus das Mellotron und Stars wie die Beatles oder die Beach Boys machten das Instrument bekannt.

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