Kategorie: VST-Plugin Seite 1 von 4

Up To Date – Freeware News KW05

Kuma 508

Kuma 508 ist ein brandneuer kostenloser FM-Synthesizer von BeatAssist. Er enthält 5 Oszillatoren und einen Noise Generator. Die Filter werden mithilfe von virtuellen Patchkabeln angeschlossen, was Kuma 508 zu einem semimodularen Synth macht…

Spitfire BBC Symphony Orchestra Discover

BBC Symphony Orchestra Discover ist eine abgespeckte Version des BBC Symphony Orchestra von Spitfire Audio und kostet regulär 49,-€. Wenn man allerdings an einer kleinen Umfrage teilnimmt (kostet ca. 5-10min) und dann ein paar Tage abwarten kann, bekommt man von Spitfire einen Downloadlink für das Plugin völlig kostenlos. Spitfire verwöhnt uns ja schon mit der LABS Suite und jetzt kann man sich noch ein paar Streicher dazu holen.

Reason 11 – Was macht die DAW so speziell, oder lohnt sich vielleicht schon allein nur das Reason Rack als Plugin?

Ich habe tatsächlich Reason das erste mal Anfang der 2000er benutzt. Damals war ich mitten im Informatikstudium und es gab dort eine kleine Clique, die sich speziell für’s Musikmachen am Rechner interessierte. In dieser Gruppe galt die aktuell erschienene erste Version von Reason 1.0 als heißer Scheiß. Schnell war eine Raubkopie (hey, wir waren Studenten) auf meiner Festplatte. Ich war fasziniert von dem, was ich auf dem Bildschirm sah, hatte aber keine Ahnung, wie ich damit umzugehen hatte.

Reason 11.3

20 Jahre später und Reason ist aktuell bei der Version 11. Seit den Anfängen hat sich Einiges geändert. In der Zwischenzeit hat man neben Midi-Spuren auch Audiospuren hinzugefügt, ein paar Jahre später (2017) dann hat Propellerheads Reason für VSTs geöffnet, denn anfangs war es nicht möglich VST-Instrumente oder -Effekte in Reason zu importieren.

Mit der Version 11 (2019) hat Propellerheads sich in Reason Studios umgetauft und aus dem Reason Rack (das Instrument- und Effekt-Rack) zusätzlich auch noch ein Plugin für andere DAWs gemacht! Damit hat Reason nochmal viele neue User angelockt und auch ich bin wieder aufmerksam geworden. Seit ein paar Tagen wurde das Geschäftsmodell auch nochmal geändert. Mittlerweile gibt es Reason+. Ein Subscription Modell, bei dem man 19,- Euro im Monat bezahlt (oder 199,- im Jahr) und immer die aktuelle Reason Suite hat.

Klevgränd Skaka – Die Schweden bringen wieder einmal etwas Rhythmus in den tristen Alltag…

Ich habe vor ein paar Monaten schon den Percussion Sampler Ting des Entwicklerteams Klevgränd (oder einfach nur Klevgr.) getestet und mich verknallt. Jetzt bringen die Schweden wieder einen Percussion Sampler, aber diesmal mit eher klassischen Shaker-Sounds.

Während Ting noch Alltagsgegenstände als Instrument benutzt, kommen bei Skaka eher gängige Sounds, wie Shaker, Tambourine, Egg oder Calabash zum Einsatz. Ein weiterer Unterschied: Skaka ist auch ein Sequenzer!

Skaka – was man am besten wahrscheinlich mit Shake übersetzen kann – nutzt zum Triggern der einzelnen Instrument-Sequenzen genau eine Oktave der Keyboard Tastatur (12 Halbtöne, von C bis B). Jedes dieser 12 Slots verfügt über ein eigenes Shaker Instrument und eine zu bearbeitende Sequenz.

Amplitube 5 – Kann IK Multimedia mit der neuen Version wieder genauso überzeugen, wie mit der letzten?

Mitte Dezember letzten Jahres, ziemlich genau vor einem Monat wurde die Version 5 der italienischen Vorzeige-Amp-Simulation Amplitube veröffentlicht. Die Oberfläche wurde noch schicker gemacht und die Amps sollen nun noch realistischer klingen … aber versprechen das nicht alle Hersteller von Gitarren-Software?

In den letzten drei Jahren war Amplitube 4 meine Software, wenn es um virtuelle Gitarrenverstärker und -effekte ging. Seitdem habe ich keinen echten Amp mehr benutzt. Mein Fender Super Champ verstaubt hier in der Ecke. Ich übe mit der Software, arbeite an Ideen und recorde damit. Mein Lieblingsamp war immer der Orange AD30.

Seit einigen Tagen probiere ich nun die neue Version aus, spiele und höre mich durch die verschiedenen Verstärker, Boxen und Effektpedale. Ich kann jetzt schon sagen, dass mir das neue Layout der Software besser gefällt.

Up To Date – Freeware News KW03

Surge 1.8

Surge 1.8 im Royal Skin

Der Open Source Synthesizer wurde diese Woche in der Version 1.8 veröffentlicht. Als erstes fällt natürlich das neue „Royal Skin“ Theme ins Auge. Surge ist beliebt bei digitalen Sound Designern und er verfügt über 8 Oszillatoren mit Unison, verschiedene Filtermodelle und Möglichkeiten zur Modulation. Surge gibt es für Linux, Win und MacOS.

Einige ReaPlugs kann man auch außerhalb von Reaper nutzen, zumindest unter Windows … und das macht schon alleine aufgrund von ReaJS wirklich Sinn

Reaper hat bekanntermaßen einige gute Effekte an Bord. Mal angenommen man nutzt eine kostenlose DAW, die von Haus aus eher spärlich mit Effekten ausgestattet ist, wie z.B. Waveform Free, dann könnte man sich die ReaPlugs VST FX Suite auf die Festplatte kopieren.

Reaper’s ReaPlugs in Bitwig Studio…

Die Vorteile: Die Effekte sind komplett kostenlos und man hat mit ReaJS auch die Möglichkeit eigene Effekte zu programmieren oder etliche weitere JSFX-Plugins zu nutzen. Einziger Nachteil: Die ReaPlugs gibt es nur für das Microsoft Betriebssystem. Aber von vorne…

Vital Synth angetestet – Der neue Stern am Wavetable Synthesizer-Himmel wird den Platzhirschen den Rang ablaufen…

Matt Tytel, der schon für den hervorragenden Software-Synth Helm verantwortlich war, hat es wieder getan. Seit einigen Tagen veröffentlichen einige bekannte YouTube Gesichter Videos zum neuen Wavetable Synthesizer Vital, den Matt mit seinem Team entwickelt hat und der heute, am 24. November offiziell veröffentlicht wird.

Vital 1.o

Es gibt zwei Gründe, die diesen Termin so wichtig machen. Zum einen bringt dieser Synth seine Konkurrenten ganz schön zum Schwitzen und wird für jeden Sound Designer einTraum sein und zweitens ist er kostenlos verfügbar. Es gibt zwei weitere Versionen, die etwas kosten und einige Presets und Wavetables mehr an Bord haben, aber die Grundversion ist völlig kostenlos! Unglaublich.

Audio Effekte angetestet: Denise Perfect Room – Klingt so ein perfekter Raum?

Heutezutage werden Instrumente meistens mit einem oder mehreren Mikrofonen direkt davor aufgenommen. Oder aber es wird gleich ein virtuelles Instrument in der DAW genutzt. Der Vorteil: Man benötigt kein Studio mit tollem Raumklang für die Aufnahmen. Ich kann meine akustische Gitarre im Schlafzimmer aufzeichnen. Der Nachteil: Die Instrumente klingen fad, es fehlt die Tiefe – der Raum eben.

Hier kommt dann die digitale Trickkiste ins Spiel. Früher gab es noch keine Nullen und Einsen, da musste man sich mit anderen Tricks behelfen. Man nahm eine Metallfeder (Spring Reverb), eine Metallplatte (Plate Reverb) oder stellte einen Lautsprecher und ein Mikrofon in einen geeigneten Raum und nahm dessen Raumklang auf (Reverb Chamber).

Dank der Digitaltechnik haben sich heute drei weitere Möglichkeiten dazu gesellt. Zum Einen der kalte, mathematische Algorithmus (Algorithmic Reverb), dann Physical Modeling und das Sampling (Convolution Reverb), welches ähnlich funktioniert wie die Reverb Chamber, nur dass mithilfe eines akustischen Impulses der Raumklang eingefangen wird (Impulse Response IR) und später dann auf ein akustisches Signal angewendet werden kann – klingt aber jetzt einfacher, als es tatsächlich ist.

Aber wir wollen ja keinen Reverb programmieren, sondern nur anwenden und da funktionieren alle Varianten in digitaler Form recht ähnlich. So auch der Perfect Room von Denise.

Faust – Echtzeit Audio Programmierung für Anwendungen und Plugins…

Faust (Functional AUdio STream) ist eine Programmiersprache, die speziell für die Erstellung von digitalen Synthesizern und Audio Effekten gedacht ist. Faust unterstützt das funktionale Programmierparadigma und man kann den geschriebenen DSP-Code schnell in eine andere allgemeine Programmiersprache, wie C, C++, Java, JavaScript oder Web Assembly, übersetzen.

Außerdem ist es möglich diesen generierten Code leicht in verschiedene Objekte zu kompilieren: Audio-Plugins, Standalone-Anwendungen, Smartphone- oder Web Apps.

Quelle: https://faust.grame.fr/

Faust Programme werden kompiliert und nicht interpretiert. Sie werden in möglichst optimierten C++ Code umgewandelt. Angeblich soll dieser generierte Code effizienter sein, als der den ein fortgeschrittener C++ Entwickler schreiben würde … zumindest genauso effizient. Hut ab!

Faust ist zwar im Grunde eine textuelle Sprache, aber trotzdem ähnelt das alles einem Block Diagramm. Sie vereint die funktionelle Programmierung mit dem Erstellen von Blockdiagrammen. Man programmiert quasi Blockdiagramme mithilfe von Funktionen. Kurz gesagt: Ein Faust Programm beschreibt einen Signalprozessor.

Die meisten Audiotools können als Signalprozessoren dargestellt werden. Sie verfügen über Audio-Ein– und –Ausgänge und Kontrollsignale werden mithilfe von Drehreglern, Schiebern und diversen Anzeigen dargestellt.

Up To Date – News und Kurioses für Audio Enthusiasten KW39

News

Ab dem 1. Oktober ist die neue Version des Native Instruments‘ Flagschiffes Komplete erhältlich. Die Megasammlung an Instrumenten, Effekten und Zeugs geht in Runde 13. Neben vielem neuen Krams wird es auch ein neue Version der Guitar Amp-Modelling und GuitarFX Anwendung Guitar Rig geben.

Guitar Rig 6 wurde neu designed, mit neuen Amps und Effekten versehen und dank Machine Learning soll die Modellierung der Gitarrenhardware noch besser klingen. Ich muss zugeben, darauf bin ich am meisten gespannt.

Plogue bietet nun einen 16Bit-Nintendo SNES Synthesizer an. Chipsynth SFC soll das SNES Soundmodul SHVC-Sound perfekt emulieren …

Den MRX90 Effekt für Reaktor kann man sich nun kostenlos aus der User Library herunterladen. Das Plugin emuliert denkbar einfach den typischen Sound einer Cassette. Das GUI ist ebenfalls ganz wunderbar…

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