Kategorie: Tutorial Seite 1 von 3

Bitwig Studio 3 The Grid – 01: Ein Überblick

Vorgestern Abend war es soweit. Ein Blick in meine Twitter Timeline zeigte einen Tweet, den ich fast überlesen hätte. Die erste Beta von Bitwig Studio 3 steht zum Download bereit … ich glaube Version 3 der Berliner Ausnahme-DAW wird von der Gemeinde noch sehnsüchtiger erwartet als damals die Version 2. Aus diesem Grund überschlugen sich dann auch die Kommentare im offiziellen Bitwig Forum.

Der neue Splash-Screen

Weiterlesen

Renoise macht auch eine gute Figur als Sample-Grabber…

Gestern Abend war ich noch im Zeitschriftenkiosk meines Vertrauens und habe in der aktuellen Ausgabe der Keys geblättert. Darin befand sich ein Kurztest zum aktuellen SampleRobot. Ich kannte das Programm vorher gar nicht. Mit dem Sample Roboter kann man sich aus seinen VST-Instrumenten automatisch eine Sample-Bibliothek sichern.

Warum sollte man das wollen? Z.B. wenn man seine musikalischen Ergüsse (als DAW Projekt) an einen Bekannten weitergibt, der allerdings nicht über dieselbe üppige VST-Instrumenten Auswahl verfügt. Entweder kann ich dann einen Instrumenten-Track bouncen – dann kann ich ihn aber nicht mehr so ohne Weiteres editieren – oder ich wandel‘ das Instrument vorher in Samples um, die ich dann im Sampler der DAW nutze.

Weiterlesen

VCV Rack – FM Synthese (Teil 03)

Frequenz Modulation (FM), was ist das überhaupt? Das ist schnell erklärt. Angenommen wir haben eine Sinuswelle, die so aussieht und klingt:

einfache Sinuswelle

Wenn ich diese Sinuswelle jetzt beispielsweise moduliere, d.h. ich verbinde sie mit einer anderen Sinuswelle, die vielleicht viel langsamer schwingt und so aussieht (hören kann man sie nicht, weil die Frequenz unter dem hörbaren Bereich ist (LFO)):

Weiterlesen

VCV Rack – Subtraktive Synthese (Teil 02)

Falls man noch nicht soviel Erfahrung mit einem modularen System hat (egal ob Software oder Hardware), macht es Sinn erstmal zu versuchen einen subtraktive Synthesizer nachzubauen. Ein gutes Vorbild ist in diesem Zusammenhang definitiv der Minimoog Model-D. Der Moog gehört sicherlich zu den großen Vorbildern vieler nachfolgenden subtraktiven Synthesizer und verfügt über eine verbreitete Signalkette, die noch immer häufig genauso zur Anwendung kommt.

der berühmte Minimoog als Software-Synth von Arturia (Quelle: arturia.com)

Die Idee hinter der subtraktiven Synthese ist im Grunde recht simpel. Man benutzt einen (oder mehrere) Oszillatoren, um ein Signal zu bekommen das viel harmonische Obertöne enthält und dann wird ein Filter benutzt, um bestimmte Obertöne wieder zu entfernen (subtrahieren) … daher der Name.

Weiterlesen

Audio Programmierung – Teil 01: Ein Einstieg mithilfe von VCV Rack

VCV Rack habe ich hier des öfteren schon erwähnt, gelobt und gefeiert. Auch habe ich damals etwas dazu geschrieben, wie man das Rack selbst kompiliert und das Template-Modul verwendet, um eventuell eigene Module zu programmieren.

Da ich im letzten Jahr endlich mein Hochschulkurs in C++ erfolgreich abgeschlossen habe, wird es jetzt mal höchste Zeit das Erlernte anzuwenden und zu vertiefen. Aus diesem Grund starte ich in diesem Jahr mit der Audio Programmierung – Serie. Ziel soll hier sein, eigene VST Plugins mithilfe des JUCE-Frameworks zu entwickeln.

Zunächst einmal will ich aber VCV Rack nutzen. Denn ich denke das Rack ist ein hervorragendes Framework für den Einstieg in die Audio Programmierung. Leider gibt es nicht allzu viele Tutorials, die einem hierzu an die Hand nehmen. Und auch wenn Andrew Belt, der Hauptentwickler von VCV Rack einiges getan hat, damit C++ Entwickler möglichst unkompliziert eigene Module entwickeln können, fehlt es doch an echten Anleitungen. Genau hier setzt diese Blogserie an.

The Rack…

Weiterlesen

ORCA – Ein Sequenzer, der kryptischer nicht aussehen kann … und ein Versuch einer Anleitung

Vor ein paar Tagen schreibe ich noch etwas Minimalismus in Bezug auf die Auswahl der Tools und heute komme ich mit einem neuen Sequenzer daher. Aber ORCA hat mich dermaßen von den Socken gehauen, dass dieses Tool in meinen Werkzeugkasten muss.

Wenn man ORCA startet sieht man erstmal … nix!

Ich weiß garnicht wo ich anfangen soll. Ich starte mal ganz von vorne. ORCA wurde im Sommer letzten Jahres von dem Kreativduo Hundred Rabbits veröffentlicht. Dieses Duo sind Rekka und Devine, einer Illustratorin / Autorin und einem Programmierer / Musiker, die Hundred Rabbits auf See betreiben … sie sind nämlich mit dem Segelboot unterwegs und wohnen auch auf diesem. Ja, so schön kann ein Developer Leben sein…

Weiterlesen

Eine wundervolle Weise etwas über Wellenformen zu lernen…

Josh Comeau hat eine ein nettes Tutorial über Wellenformen erstellt, das einfach nur großartig ist. Kein langweiliges HTML oder gar PDF, nein es handelt sich um ein herrlich interaktives Tutorial, dass er mithilfe von React gebaut hat. Wer Lust hat, kann sich auch den Quellcode dazu anschauen.

Es geht um Zeit, Amplitude und Frequenz … wie Klang sich durch die Luft bewegt und an unser Ohr gelangt … über Harmonien, verschiedene Arten von Wellenformen und additive Synthese. Wie bereits gesagt, eine wunderbare Arbeit. Auch wenn man vielleicht bereits alles über Wellenformen kennt, lohnt es sich dort mal vorbeizuschauen.

Ein Pappbecher Mikrofon für weniger als 10€ …

Der YouTube Kanal LeoMakes zeigt Videos, in denen Musik Instrumente oder Effekte selbst gebaut werden, meistens relativ simpel. Auf jeden Fall interessant und natürlich auch lehrreich. Im folgenden Video baut er ein einfaches Mikrofon mithilfe eines Pappbechers, ein wenig Draht und einem Magneten…

Ungewöhnliche Wege Rhythmen zu programmieren – Teil 2: Beats (CL)

Beats ist eine Drum Machine … eine Kommandozeilen Drum Machine. Man beschreibt seinen Beat in YAML (Yet Another Markup Language), füttert Beat mit diesem Code und man bekommt eine Wav-Datei. Klingt einfach, isses auch.

recht übersichtlich…

Weiterlesen

Bitwig Tutorial – Ganz einfach Clapping Hands bauen…

Claps sind immer ein gutes Element in einem Percussion-Track. Ein einziges Sample allerdings kann schnell seltsam klingen, wenn es immer wieder getriggert wird und sich das Timbre nicht verändert. Zum Glück kann der Bitwig Sampler ab Version 2.4 Round Robin.

Clap Hands…

Zuerst nehme ich mir mindestens 30 oder 40 mal ein einfaches Klatschen hintereinander mithilfe eines Mikrofons oder portablen Recorders auf. Diese Datei zerschneide ich in eben diese 30 oder 40 Schläge und ziehe jedes einzelne Snippet in den Multisampler (immer über den kompletten Noten- und Velocity-Bereich). Danach passe ich jedes Sample im Sampler an (Start- und Endpunkt).

Weiterlesen

Seite 1 von 3

Präsentiert von WordPress & Theme erstellt von Anders Norén