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Reason Rack Instrumente – 02: Redrum

Das Reason Rack enthält viele Instrumente, deren Hauptaufgabe der Rhythmus eines Tracks ist. Für meinen Geschmack schon fast zu viele… Während Kong verschiedene Klangerzeuger vereint, ist Redrum ein reiner Sampler, allerdings mit klassischem Sequenzer. Einige neuere Drum-Sampler, wie die beiden Umpf Beats sind ebenfalls einfache Sampler und hätte man durchaus auch weglassen können.

Redrum

Aber Redrum ist nun mal ein Klassiker. Er ist bereits seit der ersten Reason Version dabei und lädt zum Old-School Drum-Programmieren ein. Außerdem mag ich die Tatsache, dass die beiden Grady Zwillinge aus Shining genau diesen Namen mit Blut an die Hotelwand geschmiert haben… 😉

Reason Rack Instrumente – 01: Kong Drum Designer

Wenn man sich die grafische Oberfläche des Kong Drum Designers anschaut, dann kommt einem sicherlich als erstes ein guter alter MPC in den Sinn. Das ist bestimmt beabsichtigt, aber der Kong kann etwas mehr als der Sampler aus vergangenen Tagen.

Genau wie die Hardware von damals haben wir hier 16 Pads für unterschiedliche Sounds. Diese Sounds können Samples, Multisamples, Synthsounds oder sonstwas sein. Kong stellt verschiedene Module zur Soundkreation bereit, aber anhand der Routing-Möglichkeiten des Kong können alle Klangerzeuger im Reason Rack eingesetzt werden. Somit ist der Kong fast genauso flexibel wie beispielsweise das Drum Rack in Bitwig … sieht aber cooler aus 😉

Reason Rack Instrumente – 00: Ein Überblick

Ende Januar habe ich eine 30-tägige Testversion von Reason+ installiert und nach Ablauf dieser Testphase habe ich die Software sofort abonniert. Ja, Subscription Modell und so … soll hier nicht das Thema sein. Die Instrumente, Effekte, Players und Samples, die man mit dem Rack bekommt, sind einfach gut und könnten ohne Weiteres viele meiner über die Jahre angehäuften VST-Plugins ablösen.

Die Reason DAW interessiert mich weniger und ich denke seit der Version 11 hat Reason viele neue Fans dazugewonnen, weil man das Reason Rack nun in Form eines VST-Plugins innerhalb jeder anderen DAW nutzen kann.

Die Kunst des Samplings – 01: Ein Instrument samplen und dafür den Decent Sampler benutzen…

Eine kleine Reihe zum Thema Sampling wollte ich schon lange machen. Ich wusste irgendwie nur nie wie ich anfangen sollte. Die Geschichte des Samplings ist sicherlich interessant, aber auch schon oft genug erzählt worden. Also lasse ich diese schon mal weg.

Fairlight CMI…

Viele denken beim Wort Sampling zunächst einmal an den Hip Hop der 90er und alles was danach in der Popmusik kam. Das ist sicherlich richtig, dass die Hip Hop Bewegung überwiegend gesampled hat, weil sie vielfach einfach keinen Zugang zu Instrumenten hatten. Sie haben sich dann an fertigen Aufnahmen bedient und diese kreativ zu neuen Songs umgebaut.

Aber Sampling ist mehr, als nur die fertigen Aufnahmen anderer Künstler zu nehmen und diese für sich selbst zu nutzen. Wenn man es ganz genau nimmt, ist heute quasi alles gesampled. Die Mehrheit heutiger Musik wird in digitalen Audio Workstations aufgenommen, bearbeitet und gemischt, Und diese Workstations sind nichts anderes als mächtige Sampler. Wenn ich also zuhause meine Akustikgitarre mit meiner DAW oder einem anderen digitalen Recorder aufzeichne, dann sample ich.

Tracktion Waveform Free – Installation und grundlegende Einstellungen

Tracktion Software bietet seit Jahren eine freie Version ihrer DAW (Digital Audio Workstation) an. Bisher waren es immer etwas ältere Versionen und seit Kurzem bieten sie eine freie Version ihrer aktuellen DAW Waveform an. Diese unterscheidet sich nur gering von der kostenpflichtigen Pro-Version und bietet alles, was man zum Produzieren von Musik mit einem Computer benötigt.

Tracktion Waveform Free 11.1.0

Ein Unterschied von Waveform Free zu der Pro-Version ist das mitgelieferte Bundle an Effekten und Instrumenten. Mit der freien DAW bekommt man nur wenige grundlegende Effekte, gerade mal zwei Synthesizer (4-OSC und einen Sampler). Allerdings unterstützt Waveform Free ebenfalls VST– und AU-Plugins, sodass man allerlei kostenlose oder kostenpflichtige Plugins von Drittanbietern installieren und nutzen kann.

Audio Programmierung #09 – C++ Grundlagen: Funktionen (Teil 1)

Bisher haben wir all unseren Programmcode in die main()-Funktion geschrieben. Wenn man nur kleine Programme oder Beispiele schreibt, kann das durchaus Sinn machen. Wenn ein Programm aber größer und komplexer wird, sollte man den Code strukturieren. Dabei helfen Funktionen.

Funktionen helfen dabei ein Programm in logische Blöcke zu unterteilen, die man dann aufrufen kann, wenn man sie benötigt. Eine Funktion ist quasi ein Unterprogramm, dem man Parameter übergeben kann und die etwas zurückgeben kann. Damit sie ihre Arbeit verrichtet, muss sie aufgerufen werden.

Ein klassisches Beispiel für eine Anwendung ist die Berechnung des Umfangs und der Fläche eines Kreises. Der Nutzer gibt einen Radius an und das Programm berechnet diese beiden Werte. Man könnte das nun alles in die main()-Funktion schreiben. Eine bessere Lösung wäre es, wenn man den Code in logische Blöcke unterteilt: Eine Funktion, die den Umfang berechnet und eine Funktion, die die Fläche des Kreises bestimmt.

// circle01.cpp

#include <iostream>

using namespace std;

const double PI = 3.14159265;

// Function declarations (prototypes)
double area(double);
double circumference(double);

int main() {
    cout << "Enter radius: ";
    double radius = 0;
    cin >> radius;

    // Call function area()
    cout << "Area is: " << area(radius) << endl;

    // Call function circumference()
    cout << "Circumference is: " 
         << circumference(radius) << endl;
    
    return 0;
}

// Function definitios (implementations)
double area(double radius) {
    return PI * radius * radius;
}

double circumference(double radius) {
    return 2 * PI * radius;
}
Enter radius: 4
Area is: 50.2655
Circumference is: 25.1327

Up To Date – News und Kurioses für Audio Enthusiasten KW36

News

Arturia hat seine FX Collection um drei neue Modulationseffekte erweitert. Diese habe ich hier, hier und hier sogar schon angetestet.

Arturia Modulations-Trio (Quelle: arturia.com)

Ritmobox ist die neue Drummachine aus Russland, die sich an Klassiker aus den 70ern und 80ern orientiert.

Up To Date – News und Kurioses für Audio Enthusiasten KW33

News

Wenn man hobbymäßig DSP-Code schreibt, ist man schon gut beschäftigt. Wenn man dann seine Instrumente und Effekte auch noch in Form eines Moduls für das Open Source Projekt VCV Rack veröffentlichen will, muss man auch noch eine grafische Oberfläche designen. Genau diese Arbeit wird nun mit der neuen Erweiterung für Inkscape etwas erleichtert.

Der Synth Panel Designer ist eine User Extension für das freie Vektorenprogramm, die man ebenfalls umsonst herunterladen kann und die genauso schnell installiert ist. Voraussetzung ist die Version 1.0 von Inkscape.

ReEQ ist ein freier Equalizer für Reaper. Er ist fantastisch! Inspiriert von Fabfilter’s ProQ und programmiert in Cockos JSFX. Ok, diese Neuigkeit ist schon vom Juli, aber ich habe letzte Woche erst hiervon gehört.

Audio Programmierung #08 – C++ Grundlagen: Verschachtelte Schleifen

Genauso, wie man manchmal verschachtelte if-Anweisungen benötigt, ist es nicht ungewöhnlich auch Schleifen zu verschachteln. Wenn wir beispielsweise zwei Arrays mit Integern haben und jedes der Elemente miteinander multiplizieren wollen – wenn es sich um mathematische Vektoren handelt – dann benutzt man dazu am besten eine verschachtelte Schleife.

Die erste Schleife läuft durch myNums1, während die innere Schleife durch myNums2 läuft.

// nestedLoops.cpp

#include <iostream>

using namespace std;

int main() {
    const int ARRAY1_LEN = 3;
    const int ARRAY2_LEN = 2;

    int myNums1[ARRAY1_LEN] = {35, -3, 0};
    int myNums2[ARRAY2_LEN] = {20, -1};

    cout << "Multiplying each int in myNums1 by each"
         << " im MyNums2:" << endl;

    for(int index1 = 0; index1 < ARRAY1_LEN; ++index1) {
        for(int index2 = 0; index2 < ARRAY2_LEN; ++index2) {
            cout << myNums1[index1] << " X " << myNums2[index2]
                 << " = " << myNums1[index1] * myNums2[index2]
                 << endl;
        }
    }
    return 0;
}
Multiplying each int in myNums1 by each im MyNums2:
35 X 20 = 700
35 X -1 = -35
-3 X 20 = -60
-3 X -1 = 3
0 X 20 = 0
0 X -1 = 0

Die besagten verschachtelten for Schleifen sind in Zeile 17 und 18. Die erste Schleife durchläuft das Array myNums1 und die zweite Schleife durchläuft das Array myNums2. Für jedes Element in myNums1 wird immer die komplette zweite Schleife ausgeführt.

Up To Date – News und Kurioses für Audio Enthusiasten KW21

News

Voltage Modular 2.0 von Cherry Audio ist vorgestern veröffentlicht worden. Dieses kostenlose Update für Besitzer der ersten Version bietet einige neue Features und ja, das GUI wurde auch überarbeitet. Interessant ist auch der Designer, mit dem man sich eigene Module bauen kann (ja, ich weiß, den gab es auch schon in der ersten Version…)

FL Studio 20.7 kann jetzt Midi Scripting und hat neue Tools für Video … yipiiehh!

Valhalla Supermassive ist das neue Reverb Plugin von Valhalla DSP und es ist kostenlos!

Nächsten Monat wird JUCE den Sprung zu Version 6 machen und hier kann man schon einmal nachlesen, was es alles Neues gibt.

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