Kategorie: Synthesizer Seite 2 von 3

VST-Instrumente und -Effekte in VCV Rack?

Yupp. Der VST Plugin Host für’s Rack ist fertig. Eigentlich sind es zwei Module. Eines für Instrumente, das andere für Effekte. Beide haben die Möglichkeit bis zu 16 Parameter des Instruments oder Effekts zu automatisieren oder per Midi anzusprechen. 

Die beiden neuen VST-Host Module…

Instrumente können zur Zeit nur monophon gespielt werden, aber ich denke das wird sich demnächst noch ändern. Wenn man oben auf das Namensfeld des Moduls klickt, kann man ein VST Plugin auswählen und über das „Auge“ dessen GUI aufrufen. 

Wenn man einen Parameter in die Liste der 16 möglichen Parameter aufnehmen möchte, einfach auf ein leeres Feld klicken (- – -) und dann in der GUI des Plugins einen Parameter „anfassen“.


Ich persönlich weiß noch nicht, ob es so gut ist, dass VCV Rack somit fast zu einer richtigen DAW wird. Es gibt so schon eine Fülle an Modulen und wenn die Anzahl der Instrumente und Effekte jetzt schier unendlich wird … beflügelt das nicht unbedingt die Kreativität.

Es ist auf jeden Fall eine gute Arbeit von Andrew Belt und wahrscheinlich auch ein logischer Schritt. Ich werde aber auf jeden Fall erstmal bei den nativen Plugins bleiben…

VCV Rack – Erst einmal ein paar Grundlagen (Teil 01)

Ich habe hier schon ein paar mal etwas zum Open Source Modular Software Synth-System VCV Rack geschrieben. Da ich mich in Zukunft etwas mehr damit beschäftigen möchte – auch in Bezug auf der Entwicklung eigener Module – dachte ich, dass es ganz nett wäre, wenn ich eine kleine Artikelreihe mit den Grundlagen der modularen Synthese schreibe. Auch um mein Wissen mal wieder etwas aufzufrischen, denn es ist schon ein paar Monate her, dass ich zuletzt mit VCV Rack etwas gebaut habe.

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Tracktion T7 und VCVRack – Audiotracks recorden und den Synth mit Midi steuern

Ich bin VCV Rack Fan und das erste was ich tun musste, als ich Tracktion T7 angetestet habe, war die Verbindung mit dem modularen Synthesizer. Im Grunde ist es wie mit jeder anderen DAW, aber für alle anderen findet man einige Videos auf YouTube. Tracktion findet da eher nicht soviel Beachtung. Aber gerade weil T7 keinen eigenen Synthesizer mitbringt, macht es Sinn das modulare Open Source Wunderkind zu nutzen.

VCV Rack und Tracktion T7 ergänzen sich ganz wunderbar…

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Max For Live – Ein eigener Sampler: 01 Von Noten und Anschlagstärke

Ziel dieser Reihe ist es einen eigenen Sampler mithilfe der visuellen Programmiersprache Max umzusetzen. Nach und nach will ich die einzelnen Komponenten entwickeln und ein vollwertiges Instrument für Ableton Live bauen, auch wenn diese DAW in Sachen Sampler mehr als ausreichend ausgestattet ist. Es geht hier ja in erster Linie auch um den Lerneffekt. Im Anschluss ist dann geplant dieses Projekt in C++/JUCE umzusetzen, was vom Umfang her etwas mehr Arbeit sein wird.

Was ist ein Sampler?

Per Definition ist ein Sampler ein Synthesizer, der Töne in unterschiedlicher Länge aufzeichnen kann und diese dann in verschiedensten Tonhöhen mithilfe einer Piano-Tastatur wiedergeben kann. Bei dieser Definition will ich es zunächst einmal belassen. Die Feinheiten folgen dann in späteren Artikeln.

Die bekanntesten Software Sampler sind sicherlich Kontakt von Native Instruments, Motu’s MachFive, Falcon von UVI oder der Halion von Steinberg. Aber auch jede DAW hat mittlerweile fast immer einen Sampler mit an Bord, manchmal – wie in Renoise – bildet dieser sogar den Mittelpunkt der Workstation.

Die Möglichkeiten in Kontakt sind … vielfach!

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Max For Live – Sound Synthese und Sound Verarbeitung, sowie ein Rundgang durch den Editor

Der Computer hat die Welt der Fotografie, Musik, Film oder beispielsweise auch  Kommunikation von einer analogen in eine digitale Welt aus Nullen und Einsen verwandelt. Ein Computer kann Zahlen gut verarbeiten, vor allen Dingen sehr schnell. Ich will mich hier heute aber nur um zwei Themen der digitalen Musikwelt beschäftigen. Zum einen mit der Sound-Synthese, d.h. mit der Erstellung von Klängen im Computer und zum anderen mit der Sound-Verarbeitung, also dem Verändern von Sound.

Der Arturia Arp 2600 ist ein typischer Synthesizer mit eingebauter Sound Verarbeitung

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VCV Rack – Wie man weitere Module installiert, kompiliert oder am besten gleich ganz eigene Ideen programmiert

Die Anzahl der Module für VCV Rack wächst rasant. Vor kurzem hat @Klirrfaktor in einem Tweet auf eine Übersicht verwiesen, auf der er Screenshots aller derzeit verfügbaren Module zeigt. Es sind mittlerweile über 300!

Den besten Überblick verschafft man sich auf den GitHub-Wiki Seiten des Projektes. In den meisten Fällen liegen die Module als Binaries vor, die entpackt werden und der entpackte Ordner dann direkt in das Plugins Verzeichnis von VCV Rack kopiert werden kann. Unter MacOS liegt dieser Plugins Ordner im Documents Verzeichnis des Nutzers.

Übersicht aller verfügbaren Rack Module (Quelle: theklirrfaktor.com)

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Bitwig Kurztipp: VCV Rack mit Bitwig Studio steuern

Da ich seit ein paar Tagen großer VCV Rack Fan bin, musste ich natürlich auch gleich mal ausprobieren, wie man den modularen Synthesizer mit Bitwig verbinden kann. Bzw. wie man das Rack in einem oder mehreren Instrumententracks in Bitwig nutzen kann. Heute morgen habe ich gelesen, dass eine VST Unterstützung mit der Version 0.6 im Januar 2018 kommen wird. Es wird kein eigenständiges Plugin entwickelt, sondern ein Bridge-Modul für das Rack.

Bis dahin kann man sich auch anderweitig behelfen. Eine Variante sind die Hardware-Instrument-Module in Bitwig Studio 2. Zuerst baue ich mir mal ein kleines Rack. Wichtig ist hier natürlich ein Midi Modul. Ich habe hier einmal ein Midi-To-CV-Interface eingesetzt, den einzigen Midi-Port meines Audio Interfaces ausgewählt und den Midi-Kanal 1 eingestellt.

Ein simples Rack zum Test mit Bitwig Studio

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VCV Rack – ein Eldorado für Soundtüftler und die beste Art die Grundlagen der Synthese zu lernen

Software Synthesizer gibt es wie Sand am Meer. Modulare Systeme sind ebenfalls zahlreich vertreten. Aber modulare Software Synthesizer mit realistisch grafischer Oberfläche sind schon etwas rarer, wenn diese dann auch noch kostenlos sein sollen, wird die Luft verdammt dünn.

Das VCV Rack in all seiner Schönheit

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Die Arturia V-Collection geht bereits in die 6. Runde und hat wieder einige Klassiker dabei, die manch Liebhaber unruhig schlafen lassen

Ich habe hier vor kurzem schonmal etwas zu der V-Collection von Arturia geschrieben. Und immer wenn der französischen Soft- und Hardware Anbieter ein Update dieser Software Sammlung ankündigt, darf man schonmal nervös werden. Auch wenn man sich geschworen hat keine weiteren Instrumente auf seinem Rechner zu installieren, kann man bei einer neuen Version dieser großartigen Synth-Sammlung schnell mal schwach werden.

Die Sammlung alter Klassiker – die V-Collection in der Version 6 (Quelle: arturia.com)

Denn immer wenn die Versionsnummer um eins erhöht wird, kann man sich sicher sein, dass wenigstens ein oder zwei Klassiker der Musikgeschichte neu hinzugekommen sind. Auch dieses mal greift Arturia wieder ganz tief in die Kultgerätekiste. Gleich vier Hardwareträume in virtueller Softwareform sind dazugekommen:

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Drum Machines haben doch gar keine Seele – aber sie streiten nicht mit den anderen Musikern und halten die Möglichkeiten in Grenzen…

Am Anfang war er nur Begleiter für Orgelspieler. Ob auf der Bühne oder zuhause, Orgelspieler brauchten einen Rhythmus, damit ihr Heimorgelspiel noch funkiger wurde und der Rest der Familie eine Grundlage zum Tanzen hatte. Daher wurde der erste offizielle Drumcomputer genau hierfür entwickelt, zur simplen Begleitung des Alleinunterhalters.

Der erste kommerziell produzierte „Drumcomputer“ war der Wurlitzer Side Man aus dem Jahre 1959, der genau für oben erwähnte Zwecke entwickelt wurde. Es gab zwar vorher schon andere Lösungen, aber die gingen nie in Serie.

1959 wurde ein Schlagzeuger erstmals durch eine Maschine ersetzt… (Quelle: 120years.net)

12 verschiedene Rhythmen (Waltzer, Foxtrott, Bossanova,…) hatte der Side Man drauf und die Klänge der einzelnen Drums wurden mithilfe von Röhren erzeugt. Er war groß, schwer (komplett im Holzgehäuse inkl. Verstärker und Lautsprecher) und man konnte nur die vorgegeben Rhythmen in verschiedenen Geschwindigkeiten abspielen.

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