Sampling, Found Sounds & Sound Design

Kategorie: Sound Design Seite 3 von 10

Gainstation 2 – Das beste Verzerrer Plugin?

Acustica Audio hat die neue Version des Gainstation Verzerrer/Saturation Plugins veröffentlicht und wirbt damit, das ultimative Tool entworfen zu haben. Die Entwickler haben sich hierzu wieder mit dem Erfolgsproduzenten MikeDean zusammen getan.

Gainstation 2 (Quelle: acustica-audio.com)

Der Verzerrer basiert auf eine Reihe von zusammengeschalteten Hardware Tools, die Mike Dean in seinem Studio selbst zusammengestellt hat. Es gibt eine Pultec-ähnliche EQ Sektion, eine Textur Schaltkreis, der allerlei leckere harmonische Obertöne erzeugen soll und natürlich eine Preamp Sektion.

Die neue Version soll zunächst für 112€ (später 149€) zu haben sein. Wer will, kann auch die abgespeckten Plugins der Textur Sektion oder des Boosters erwerben (jeweils 49€). Ein stolzer Preis für einen Verzerrer. Ich selber habe ihn noch nicht getestet, aber hier gibt es ein Demo des Wunderteils:

VCV Rack 2 kommt im November und sieht nochmal schicker aus…

Schon lange wurde für die zweite Version von VCV Rack ein VST-Plugin angekündigt. Jetzt ist es wohl endlich soweit. Nächsten Monat soll VCV Rack 2 kommen und es wird zwei Versionen geben: Eine kostenpflichtige Studio-Version inkl. VST-Plugin und eine weiterhin kostenfreie Community-Version.

Während man bisher immer mit Tricks und Kniffen Audio aus VCV Rack in die DAW leiten musste, kommt nun endlich das lang ersehnte VST-Plugin. Nun kann man alle Vorteile des modularen Synths in der Digitalen Audioworkstation nutzen.

Die Studio-Version wird voraussichtlich erstmal 99€ kosten und hat zusätzlich noch ein kleines Facelifting bekommen.

Pssst, VCV Rack ist im Grunde Open Source und deshalb hat sich ein findiger Programmierer daran gemacht und jetzt schon mal ein VCV Rack VST-Plugin gebastelt, für Win, Mac und LinuxCardinal. Es funktioniert.

Berna verwandelt den modernen Computer in ein Labor voller Testinstrumente…

In den 50ern, als man im Elektronischen Musikstudio vom WDR oder dem Italienischen Nationalradio anfing mit elektronischer Musik und Effekten für Radio- und Fernsehproduktionen zu experimentieren, gab es noch keine Laptops voller Musiksoftware. Es gab noch nicht mal Synthesizer …

Stockhausen beim WDR (Quelle: wdr.de)

In diesen Anfängen benutzte man elektronische Testinstrumente zur Erzeugung von Tönen, Geräuschen und Sequenzen. All dies Equipment von damals kann man nun im modernen Computer wieder benutzen, genauso wie damals – mit virtuellen Tonbändern zum Aufzeichnen.

Berna – mittlerweile in Version 3 – ist die Reinkarnation eines solchen frühen Elektromusikstudios und wurde von Giorgio Sancristoforo entworfen und programmiert (neben anderen interessanten Software Instrumenten).

Berna3 (Quelle: giorgiosancristoforo.net)

Die vorherigen Versionen gab es immer nur für den Mac. Jetzt kommen auch Windows Nutzer in den Genuss nostalgischer Klangerzeugung. Während schon frühe Versionen von einigen Universitäten für die Lehre eingesetzt wurden, heißt das natürlich nicht, dass nicht auch der ambitionierte Hobby-Soundtüftler mal den ein oder anderen Oszillator anschmeißen kann um mit elektronischen Sounds zu experimentieren.

Berna3 ist übrigens kein VST-Plugin. Es handelt sich um eine eigenständige Applikation. Wer die Sounds in der DAW nutzen will, muss diese entweder einfach aufzeichnen, oder virtuelle Verkabelung nutzen…

Achja, und wenn man Berna schon für günstiges Geld kauft (derzeit für 25€), kann man auch gleich einen Blick auf die anderen Instrumente des Herrn Sancristoforo werfen.

Die Kunst des Samplings – 05: Ich habe unseren Ofen hier im Haus heute geschlagen, getreten, gekratzt und auch ansonsten nicht allzu nett behandelt …

Es geht ihm aber gut. Er hat keinerlei Schäden davon getragen. Natürlich hatte ich für all das meinen Recorder in der Hand und habe alle Schandtaten digital festgehalten:

er steht noch…

Ich mag den natürlichen Hall, wenn man ans Rohr oder an das Metallgehäuse des Ofens schlägt … meistens habe ich dafür einen Teelöffel benutzt.

Die Kunst des Samplings – 04: Ein Glas, ein Teelöffel und das einfachste Glockenspiel der Welt…

Heute morgen habe ich mir mal schnell meinen kleinen Recorder geschnappt, ein einfaches Glas aus dem Schrank geholt, einen Teelöffel aus der Schublade und dann ganz dezent mit dem Löffel an’s Glas geschlagen … nur ganz vorsichtig versteht sich.

Das habe ich ein paarmal wiederholt und mit dem Recorder aufgenommen. Das klang dann so:

Ja, das ist immer derselbe Ton – ein E, zumindest nahezu. Für ein Instrument bräuchte man aber schon ein paar mehr Töne. Sollte ich vielleicht mit verschiedenen Colafüllungen experimentieren? Nää, viel zu aufwendig … ich belasse es bei diesem einen Ton.

Was ich in den letzten 5 Jahren über die Musikproduktion am Rechner gelernt habe…

So richtig intensiv beschäftige ich mich seit ca. 5 Jahren mit der digitalen Produktion von Musik. Es geht hier nicht einzig allein um elektronische Musik, sondern ganz allgemein mit der Produktion von Musik mithilfe von Software. Ich selber spiele in diverse Gitarrenbands, wo wir hauptsächlich digitale Drum-Plugins oder Amp-Emulationen nutzen.

Ich habe auch viele Jahre davor schon Musik gemacht, aber erst in den letzten Jahren habe ich mich ernsthaft mit verschiedenster Software und deren Möglichkeiten auseinander gesetzt.

Ich habe in dieser Zeit haufenweise Software angetestet, geliebt, gehasst, verteufelt, vergöttert und erlernt. Ich habe nahezu alle auf dem Markt erhältlichen DAWs ausprobiert, unendlich viele virtuelle Instrumente angespielt und eine endlose Zahl Effektplugins installiert und auch wieder deinstalliert.

Renoise Redux Tutorial – 01: Einen Synthesizer samplen …

Und zwar nicht irgendeinen Synthesizer … den einzigen, den man auch als Taschenrechner benutzen kann! Außerdem ist es der einzige Hardware Synthesizer, der sich in meinem Besitz befindet: Der Casio VL-1 … aus dem Jahre 1981.

Der VL-1 hat fünf verschiedene Instrumente integriert. Der Soundchip ist allerdings dermaßen crappy, dass diese alle „speziell“ klingen 😉 Ich mag Fantasy am liebsten, daher werde ich diesen Sound heute auch samplen. Des Weiteren verfügt der Kultsynth über eine ADSR Hüllkurve, die aber dermaßen umständlich einzustellen ist, dass es sogar Sinn macht das Ganze in Redux Sampler zu implementieren. Außerdem kann ich das Instrument so auch polyphon spielen … nur Vorteile also.

Die Kunst des Samplings – 03: Die Sounds eines TapeDecks, unabhängig vom Inhalt der Cassette…

Ja, komischer Titel … ich weiß. Gemeint sind natürlich die netten Geräusche, die das TapeDeck von sich gibt und nicht der typische Tapesound.

Technics DoppelTapeDeck …

Vor ein paar Wochen bekam ich für’n Appel und’n Ei das obige TapeDeck von einem guten, alten Freund nahezu geschenkt. Der Zustand ist quasi neuwertig und ich habe mittlerweile schon einige Live-Bootlegs damit erstellt.

Aber ich will hier jetzt gar nicht von den guten alten Zeiten der Mixtapes und Radiomitschnitte, der unzähligen Cassettenaufnahmen von Platten der Freunde oder Walkmen erzählen … hach jaa … Hier geht’s um die Geräusche, die dieses TapeDeck (Technics RS TR-474) bei der typischen Bedienung von sich gibt.

Up To Date – Links und Zeugs KW 2021/14

Diese Woche stand bei mir plattentechnisch ganz im Zeichen der Flaming Lips. Ich habe diese Truppe Anfang der 90er zum ersten mal gehört, als ich mir einfach mal, aufgrund der interessanten Info im Plattenbestellkatalog, die 91er Scheibe Hit To Death In The Future Head bestellt habe. Ich habe mich in das Album verliebt und die Liebe zu der Band hat über alle Alben der 90er gehalten. Später flachte sie dann etwas ab. Die psychedelische Gitarren-Indie-Rock Phase der Band mag ich halt am liebsten… Allerdings ist der Auftritt für Austin City Limits von 2004 großartig.

Type Drummer erzeugt beim Eingeben eines Textes Rhythmen // In der Beepbox kann man Melodien festhalten und diese dann einfach mit jemanden teilen // The London Sound Survey hat über 2.000 Sounds aus dem Alltagsleben von London gesammelt // Justin Frankel, der Kopf hinter der Reaper DAW // Irgendjemand Bock auf C-64 Origami? // „You spend a lifetime playing music to learn what not to play“ // Copy someone’s style, fuck it up … // Die 5 mysteriösesten Musiker der Geschichte // Letzten Monat ist Lou Ottens, der Erfinder der Cassette gestorben // Das digitale Interview Archiv der American Masters Reihe ///

Have Fun, Play Drums // Wie man Drums im Computer programmiert // … oder hier // auch hier // Drum Pocket Basics // Ich liebe diese Folge von Show Us Your Junk mit Money Mark // genau wie diese mit Matmos // Journeys In Sound mit John Cage // Spitfire hat wieder ein Spitzen-Percussion-Instrument zu den freien Labs hinzugefügt // Wendy Carlos zeigt ihren Moog Synthesizer von 1970 // The Internet’s Own Boy, die Geschichte von Aaron Swartz // Paul McCartney zeigt das Mellotron // A brief history of John Baldessari // Sixtyforgan: Wie der C-64 wie eine Kirchenorgel klingt ///

Reason Rack Instrumente – 00: Ein Überblick

Ende Januar habe ich eine 30-tägige Testversion von Reason+ installiert und nach Ablauf dieser Testphase habe ich die Software sofort abonniert. Ja, Subscription Modell und so … soll hier nicht das Thema sein. Die Instrumente, Effekte, Players und Samples, die man mit dem Rack bekommt, sind einfach gut und könnten ohne Weiteres viele meiner über die Jahre angehäuften VST-Plugins ablösen.

Die Reason DAW interessiert mich weniger und ich denke seit der Version 11 hat Reason viele neue Fans dazugewonnen, weil man das Reason Rack nun in Form eines VST-Plugins innerhalb jeder anderen DAW nutzen kann.

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