Kategorie: Sound Design Seite 3 von 5

Csound – Eine Programmiersprache für Sound Design, Synthese und Komposition…

Csound wurde in 80ern des letzten Jahrhunderts von Barry Vercoe am Massachusetts Institute of Technology (MIT) entwickelt. Im Grunde ist Csound ein direkter Nachfahre der ersten Programmiersprache für elektronische Musik von Max Mathews: Music N. Csound ist kostenlos und wird unter der LPGL Lizenz verbreitet. Das System wird von einer Handvoll Entwickler gepflegt und erweitert und außerdem von einer großen Community unterstützt.

Es gibt nur wenige Dinge, die man mit Csound in Bezug auf Audio nicht anstellen kann. Csound kann Audiomaterial offline rendern oder in Echtzeit eingesetzt werden. Es kann mithilfe von MIDI oder OSC gesteuert werden und es gibt eine riesige Sammlung an Tools zur Sound Synthese und zum Verbiegen von Sounds.

CsoundQT – Ein Frontend für Csound (Quelle: csound.com)

Studio One zusammen mit VCV Rack nutzen – Entweder als Synth, als Effektboard oder zum Modulieren… Eine ausführliche Anleitung!

Studio One ist nicht unbedingt bekannt für seine Sound Design Tools. Es gibt zwei Sampler, zwei Synths und jetzt auch das Pedalboard, ansonsten eher Standardeffekte … das ist nicht schlecht und mit etwas Fantasie kann man damit so einiges anstellen. Aber hey, wir wollen mehr Tools, oder? VCV Rack ist ein Open Source modularer Synthesizer in Softwareform. Kurz: Kost‘ nix und bietet unendlich viele Module für unendlich viel Sound Design Spaß.

VCV Rack kann für mehrere Zwecke genutzt werden. Zum einen als reiner Synth – den man sich so zusammenbauen kann, wie man will – oder als reines Effektboard. Außerdem kann die riesige Sammlung an Modulatoren für Studio One eingesetzt werden. Sodass man ähnlich viele Möglichkeiten hat wie in Bitwig Studio … das muss man zunächst aber erstmal einrichten.

Presonus Studio One 4.6 – eine verlockende DAW…

DAW Hopping, ein Problem, dass ich selbst nach 20 Jahren noch nicht in den Griff bekommen habe … Studio One Version 1 habe ich 2010 das erste mal benutzt, davor hatte ich immer eine abgespeckte Version von Cubase auf dem Windows Rechner. Es gab damals die Studio One Artist Version zu dem Audio Interface vom gleichen Hersteller dazu. Noch im selben Monat habe ich die Pro Version erworben. Zwei Jahre später gab es dann das Update zu Version 2 und das 3er Update 2015 habe ich auch noch mitgenommen. Dann wurde mir das alles etwas zu langweilig.

8 Gründe, warum Bitwig Studio die perfekte DAW für Sound Designer ist

… Und mit Sound Designer meine ich nicht nur Menschen, die hauptsächlich Sounds für Filme, Spiele oder sonstige Medien designen, sondern jeden Musiker der mithilfe von Instrumenten und Effekten Klänge erzeugt, die abseits der gängigen, klassischen Sounds liegen.

Eines vorweg: Jede DAW, wirklich jede – von Audacity bis Renoise, von Adobe Audition bis zum Magix Music Maker, über Cubase, Live, FL Studio oder Garage Band – verfügt über genügend Möglichkeiten Musik zu recorden / produzieren und Sounds zu designen.

Bitwig Studio (aktuell Version 3.03)

Bitwig Studio 3.1.1 – Ein Update und ein neuer Vocoder für Bitwig einen Tag vor Weihnachten…

Das Update auf Version 3.1 ist gerade mal 3 Tage alt, da hauen die Berliner Jungs schon wieder ein Update hinterher. und weil morgen Weihnachten ist, gibt es sogar noch einen neuen Effekt: Den Vocoder!

Der Vocoder…

Es gab schon ein Preset, dass einen Vocoder sehr gut nachmachte, darüber habe ich hier schonmal etwas geschrieben. Jetzt hauen die Entwickler kurz vor Heiligabend 2019 nochmal ein waschechtes Vocoder Device raus.

Und er klingt gut! Auf der linken Seite gibt es allerlei Einstellungen für den Modulator … dazu auch eine eigene Effektkette und rechts ist der Bereich für den Carrier. Auch hier kann man eine Effektkette für das Carriersignal anlegen und auch Effekte für das Wet-Signal.

Wenn man den Vocoder in einen Track packt wird zunächst das Audiosignal des Tracks als Modulator benutzt, man könnte aber auch einen Audio-Receiver in die Modulator-Kette setzen und das Signal eines anderen Tracks nutzen. Als Carrier bietet sich sowieso das Audiosignal eines anderen Tracks ein. Hier ist von vornherein schon ein Audio-Receiver eingefügt. Im obigen Beispiel ist der Modulator ein Sample aus dem ersten Otto-Film … räusper … und das Carrier-Signal besteht aus einigen simplen Akkorden mit dem Polysynth.

Der Vocoder im Einsatz…

In der Mitte sehen wir das Spectrum Display mit dem Modulator-Signal in türkis und dem Carrier-Signal in gelb. Außerdem kann man hier einen unteren und oberen Treshold angeben … ebenso eine untere und obere Frequenz.

Ganz unten gibt es noch Einstellungen für den Filter, die Anzahl der Bänder und Bandbreite, mit denen man den Sound hervorragend formen kann. Als besonderes Schmankerl kann man zu jedem Zeitpunkt das Signal einfrieren …

Was soll man da noch sagen? Danke Bitwig!

Sugar Bytes Drumcomputer – Eine Beat-Maschine mit Synthese, Sampler und Sequenzer…

In den 90ern waren Drumcomputer eher ein Übel, als ein heiß begehrtes „Instrument“ – zumindest in meinen damaligen Musikerkreisen. Wenn man sich kein Schlagzeug leisten konnte oder keiner wirklich Schlagzeug spielen konnte, oder wenn ein richtiges Drumkit schlichtweg zu laut war, dann leite man sich bei irgendjemanden einen Drumcomputer oder missbrauchte seinen Heimcomputer hierfür. Die Beats klangen zwar echt cheesy, aber man hatte zumindest einen Rhythmus im Hintergrund.

Ich glaube zum ersten mal habe ich 1990 einen C64 benutzt, um Drumsounds abzufeuern. Damals hat mein Kumpel das Ding noch über die Tastatur des Rechners gespielt. Später besaß ich dann ein übles Keyboard mit Synthdrums und danach kam ein Amiga zusammen mit einem Tracker ins Spiel. Das war dann wohl das erste mal, dass ich Rhythmen „programmiert“ habe.

Naja, jedenfalls waren in ganz anderen Genres die Sounds einer Drum-Machine gerne gesehen und Geräte wie die 808 oder 909 von Roland traten ihren Siegeszug an. Erst vor ein paar Jahren, als ich anfing mich ernsthaft mit elektronischer Musik zu beschäftigen, lernte ich Drumcomputer zu schätzen – wenn auch nur in Softwareform. Heutzutage kann ich mir garnicht mehr vorstellen ohne die Bitwig Drum Machine oder Fxpansion Geist zu arbeiten.

Sugar Bytes neuer Drumcomputer

FXpansion Geist – Die einzige Drum Machine die immer wieder hervorgekramt wird.

September 2011 – Das ist schon über acht Jahre her. In Softwarejahren ist das ein Jahrhundert. Kein Mensch hat noch Software von vor einem knappen Jahrzehnt auf seinem Rechner. Naja, manche vielleicht schon. Ich auch.

Im September vor acht Jahren hat FXpansion die Software Drum Machine Geist herausgebracht, ein virtueller Trommler den man mit Samples füttern muss. Eine Drum Machine, die keine Updates mehr bekommt … OMG! und die eigentlich auch eine Nachfolgerin besitzt – Geist 2, aber der will ich hier keinen Platz gewähren. Geist 1 wird leider nicht mehr gepflegt und kann über FXpansion auch nicht mehr bezogen werden.

Wavesfactory Cassette – Der Sound meiner Jugend in der digitalen Welt

Ich glaube ich war 7 als ich meinen ersten Cassettenrecorder zum Geburtstag bekam. Das war so ein flaches Teil, an dem oben ein kleiner Lautsprecher war, dann der Cassettenschacht und darunter die klobigen Schalter zum Bedienen. Ich habe es geliebt und ich konnte allen möglichen Krams auf Tape festhalten … Hexenwerk.

Cassettenrecorder meiner Kindheit (Quelle: Pinterest)

Bitwig und VCV Rack – Wie man den modularen Synthesizer zusammen mit der modularen DAW nutzt

Wenn sich hier jemand für elektronische Musik interessiert und sich nicht komplett von der Außenwelt abschottet, dann hat er sicherlich auch schonmal etwas von Bitwig gehört – hab‘ ich hier ja auch schon des öfteren mal erwähnt. Bitwig bietet mit verschiedensten Ansätzen unendlich viel kreative Möglichkeiten der Klangerzeugung und -manipulation. Aber wenn Du das hier liest, gehe ich mal davon aus, dass Du Bitwig kennst. Und ich denke auch, dass Du VCV Rack kennst, den großartigen Open Source modularen Synthesizer.

Bitwig Studio The Grid Tutorial #01: Ein Überblick

Vorgestern Abend war es soweit. Ein Blick in meine Twitter Timeline zeigte einen Tweet, den ich fast überlesen hätte. Die erste Beta von Bitwig Studio 3 steht zum Download bereit … ich glaube Version 3 der Berliner Ausnahme-DAW wird von der Gemeinde noch sehnsüchtiger erwartet als damals die Version 2. Aus diesem Grund überschlugen sich dann auch die Kommentare im offiziellen Bitwig Forum.

Der neue Splash-Screen

Seite 3 von 5

Präsentiert von WordPress & Theme erstellt von Anders Norén