Kategorie: Sound Design Seite 1 von 3

8 Gründe, warum Bitwig Studio die perfekte DAW für Sound Designer ist

… Und mit Sound Designer meine ich nicht nur Menschen, die hauptsächlich Sounds für Filme, Spiele oder sonstige Medien designen, sondern jeden Musiker der mithilfe von Instrumenten und Effekten Klänge erzeugt, die abseits der gängigen, klassischen Sounds liegen.

Eines vorweg: Jede DAW, wirklich jede – von Audacity bis Renoise, von Adobe Audition bis zum Magix Music Maker, über Cubase, Live, FL Studio oder Garage Band – verfügt über genügend Möglichkeiten Musik zu recorden / produzieren und Sounds zu designen.

Bitwig Studio (aktuell Version 3.03)

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Bitwig Studio 3.1.1 – Ein Update und ein neuer Vocoder für Bitwig einen Tag vor Weihnachten…

Das Update auf Version 3.1 ist gerade mal 3 Tage alt, da hauen die Berliner Jungs schon wieder ein Update hinterher. und weil morgen Weihnachten ist, gibt es sogar noch einen neuen Effekt: Den Vocoder!

Der Vocoder…

Es gab schon ein Preset, dass einen Vocoder sehr gut nachmachte, darüber habe ich hier schonmal etwas geschrieben. Jetzt hauen die Entwickler kurz vor Heiligabend 2019 nochmal ein waschechtes Vocoder Device raus.

Und er klingt gut! Auf der linken Seite gibt es allerlei Einstellungen für den Modulator … dazu auch eine eigene Effektkette und rechts ist der Bereich für den Carrier. Auch hier kann man eine Effektkette für das Carriersignal anlegen und auch Effekte für das Wet-Signal.

Wenn man den Vocoder in einen Track packt wird zunächst das Audiosignal des Tracks als Modulator benutzt, man könnte aber auch einen Audio-Receiver in die Modulator-Kette setzen und das Signal eines anderen Tracks nutzen. Als Carrier bietet sich sowieso das Audiosignal eines anderen Tracks ein. Hier ist von vornherein schon ein Audio-Receiver eingefügt. Im obigen Beispiel ist der Modulator ein Sample aus dem ersten Otto-Film … räusper … und das Carrier-Signal besteht aus einigen simplen Akkorden mit dem Polysynth.

Der Vocoder im Einsatz…

In der Mitte sehen wir das Spectrum Display mit dem Modulator-Signal in türkis und dem Carrier-Signal in gelb. Außerdem kann man hier einen unteren und oberen Treshold angeben … ebenso eine untere und obere Frequenz.

Ganz unten gibt es noch Einstellungen für den Filter, die Anzahl der Bänder und Bandbreite, mit denen man den Sound hervorragend formen kann. Als besonderes Schmankerl kann man zu jedem Zeitpunkt das Signal einfrieren …

Was soll man da noch sagen? Danke Bitwig!

Sugar Bytes Drumcomputer – Eine Beat-Maschine mit Synthese, Sampler und Sequenzer…

In den 90ern waren Drumcomputer eher ein Übel, als ein heiß begehrtes „Instrument“ – zumindest in meinen damaligen Musikerkreisen. Wenn man sich kein Schlagzeug leisten konnte oder keiner wirklich Schlagzeug spielen konnte, oder wenn ein richtiges Drumkit schlichtweg zu laut war, dann leite man sich bei irgendjemanden einen Drumcomputer oder missbrauchte seinen Heimcomputer hierfür. Die Beats klangen zwar echt cheesy, aber man hatte zumindest einen Rhythmus im Hintergrund.

Ich glaube zum ersten mal habe ich 1990 einen C64 benutzt, um Drumsounds abzufeuern. Damals hat mein Kumpel das Ding noch über die Tastatur des Rechners gespielt. Später besaß ich dann ein übles Keyboard mit Synthdrums und danach kam ein Amiga zusammen mit einem Tracker ins Spiel. Das war dann wohl das erste mal, dass ich Rhythmen „programmiert“ habe.

Naja, jedenfalls waren in ganz anderen Genres die Sounds einer Drum-Machine gerne gesehen und Geräte wie die 808 oder 909 von Roland traten ihren Siegeszug an. Erst vor ein paar Jahren, als ich anfing mich ernsthaft mit elektronischer Musik zu beschäftigen, lernte ich Drumcomputer zu schätzen – wenn auch nur in Softwareform. Heutzutage kann ich mir garnicht mehr vorstellen ohne die Bitwig Drum Machine oder Fxpansion Geist zu arbeiten.

Sugar Bytes neuer Drumcomputer

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FXpansion Geist – Die einzige Drum Machine die immer wieder hervorgekramt wird.

September 2011 – Das ist schon über acht Jahre her. In Softwarejahren ist das ein Jahrhundert. Kein Mensch hat noch Software von vor einem knappen Jahrzehnt auf seinem Rechner. Naja, manche vielleicht schon. Ich auch.

Im September vor acht Jahren hat FXpansion die Software Drum Machine Geist herausgebracht, ein virtueller Trommler den man mit Samples füttern muss. Eine Drum Machine, die keine Updates mehr bekommt … OMG! und die eigentlich auch eine Nachfolgerin besitzt – Geist 2, aber der will ich hier keinen Platz gewähren. Geist 1 wird leider nicht mehr gepflegt und kann über FXpansion auch nicht mehr bezogen werden.

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Wavesfactory Cassette – Der Sound meiner Jugend in der digitalen Welt

Ich glaube ich war 7 als ich meinen ersten Cassettenrecorder zum Geburtstag bekam. Das war so ein flaches Teil, an dem oben ein kleiner Lautsprecher war, dann der Cassettenschacht und darunter die klobigen Schalter zum Bedienen. Ich habe es geliebt und ich konnte allen möglichen Krams auf Tape festhalten … Hexenwerk.

Cassettenrecorder meiner Kindheit (Quelle: Pinterest)

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Bitwig und VCV Rack – Wie man den modularen Synthesizer zusammen mit der modularen DAW nutzt

Wenn sich hier jemand für elektronische Musik interessiert und sich nicht komplett von der Außenwelt abschottet, dann hat er sicherlich auch schonmal etwas von Bitwig gehört – hab‘ ich hier ja auch schon des öfteren mal erwähnt. Bitwig bietet mit verschiedensten Ansätzen unendlich viel kreative Möglichkeiten der Klangerzeugung und -manipulation. Aber wenn Du das hier liest, gehe ich mal davon aus, dass Du Bitwig kennst. Und ich denke auch, dass Du VCV Rack kennst, den großartigen Open Source modularen Synthesizer.

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Bitwig Studio 3 The Grid – 01: Ein Überblick

Vorgestern Abend war es soweit. Ein Blick in meine Twitter Timeline zeigte einen Tweet, den ich fast überlesen hätte. Die erste Beta von Bitwig Studio 3 steht zum Download bereit … ich glaube Version 3 der Berliner Ausnahme-DAW wird von der Gemeinde noch sehnsüchtiger erwartet als damals die Version 2. Aus diesem Grund überschlugen sich dann auch die Kommentare im offiziellen Bitwig Forum.

Der neue Splash-Screen

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VCV Rack – FM Synthese (Teil 03)

Frequenz Modulation (FM), was ist das überhaupt? Das ist schnell erklärt. Angenommen wir haben eine Sinuswelle, die so aussieht und klingt:

einfache Sinuswelle

Wenn ich diese Sinuswelle jetzt beispielsweise moduliere, d.h. ich verbinde sie mit einer anderen Sinuswelle, die vielleicht viel langsamer schwingt und so aussieht (hören kann man sie nicht, weil die Frequenz unter dem hörbaren Bereich ist (LFO)):

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Arturia Synthi V – Die Softwareversion des legendären EMS Synthi AKS

Die Electronic Music Studios wurden 1969 in London von Dr. Peter Zinovieff gegründet. Im gleichen Jahr hat die Firma dann den von David Cockerell entworfenen Synthi VCS3 vorgestellt und vertrieben. Das besondere an diesem Synthesizer war seine kompakte Bauweise und Tragbarkeit. Aus diesem Grund gehörte er dann auch zu den kommerziell erfolgreichsten Synthesizern des kommenden Jahrzehnts.

Der EMS Synthi VCS3 (Quelle: wikipedia.de)

Allerdings wollte man diese Mobilität noch verbessern und entwickelte Anfang der 70er Jahren den Synthi A, der nun nicht mehr L-förmig war wie der VCS3, sondern flach in einem aufklappbaren Kunststoffkoffer untergebracht. Jetzt konnte er noch einfacher und sicherer transportiert werden. Später gab es dann die AKS Version und dieser enthielt im Deckel des Koffers noch ein Keyboard mit 32 Tasten und einen Sequenzer.

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Woher kommen diese Geräusche? – Alltagsgegenstände und Lärm aus der Umgebung für die eigene Musik nutzen

Found Sounds, Sound Objects und Field Recordings sind Schlagwörter in der elektronischen und experimentellen Musik, die bereits seit über hundert Jahren ein fester Bestandteil gewisser Genres sind. Musik aus alltäglichen Gegenständen, die wir in der Küche, auf dem Schreibtisch oder in der Garage finden und Musik mit Geräuschen aus der Natur, von der Baustelle oder aus der Industrie sind also nichts Neues. Aus diesem Grund will ich hier auch gar nicht wieder auf die Geschichte eingehen.

Zuhause finden sich unendlich viele Gegenstände, die es wert sind aufgenommen zu werden (Quelle: pexels.com)

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