Kategorie: Sound Design Seite 1 von 5

Max/MSP Tagebuch – Zweite Woche: Mach’s gut, Max…

Ich habe mir in meiner zweiten Woche mit Max erstmal ein paar Grundlagen gelernt. Ein vernünftiges Fundament ist wichtig, das hat mir mein Mathelehrer an der Fachoberschule schon immer gesagt … war’n guter Mann.

Allerdings habe ich nach Langem hin und her festgestellt, dass ich mich mit meinen Programmierkünsten zunächst nur auf C++ und JUCE beschränken will und MAX daher nicht erwerben werde. Die 30 Tage Demo ist nun schon einige Tage abgelaufen und ich werde die Software jetzt erstmal wieder deinstallieren … mach’s erstmal gut, MAX … war trotzdem nett.

Abenteuer Sound Design #07 – Eine Resonator Bank als Percussion Generator… oder wie man sich Congas erstellt

Was ist eine Resonator Bank? Sie ist einfach eine Reihe von Bandpass Filtern, die Sinuswellen erzeugt. Aber die Resonator Bank ist kein Tonerzeuger, daher muss man sie mit Klang triggern. Bitwig verfügt über solch eine Resonator Bank in seinen Effekt-Devices. Falls man diesen Effekt nicht in der DAW hat, könnte man ihn mit einem EQ mit einigen Bändern nachbauen.

Resonator Bank in Bitwig Studio

Wie bekomme ich da nun einen Ton hinein? Am einfachsten wäre einen FM4-Synth und dann hätten wie einen Sinuswellen-Oszillator oder einen Noise-Generator… Aber das wäre zu einfach 😉 Ich nehme mal wieder einen DC-Offset und einen Random Modulator.

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Audio Effekte angetestet: Unfiltered Audio Triad – Ein weitereres modulares Multiband Effektplugin oder … ?

Heute will kein Mensch mehr Automationskurven in seine Arranger-Timeline zeichnen. Wir wollen sofort hören, wie Parameter-Änderungen über die Zeit unser Signal verändern. Modulation ist heute so normal, wie Toast und Butter zum Frühstück. Aber es sollte einfach zu Bedienen sein. Nicht jeder will sich mit echten Patchkabeln und blinkenden Eurorack Modulatoren rumschlagen (und es will auch nicht jeder das Geld dafür hinblättern…). Wir wollen alles in einem leicht verständlichen Interface und jemand soll uns bitte an die Hand nehmen…

Das Default-Preset in Triad…

Der Name Unfiltered Audio ist nicht neu für den versierten Sound Designer. Vor ein paar Jahren machten sie mit ihrem Multi-Effekt Plugin Byome von sich reden und Dent, sowie Sandman erfreuen sich noch immer reger Beliebtheit.

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Abenteuer Sound Design #06 – Rückkopplungen einer Gitarre erzeugen … ohne Gitarre in Bitwig’s Grid (Guitar Feedback Generator)

Heute bauen wir uns mal ein Instrument, eine Gitarre um genau zu sein. Eine elektrische Gitarre, mit der man aber nur Feedback erzeugen kann … sonst nix. Vor ein paar Monaten habe ich so etwas mal auf YouTube entdeckt und heute baue ich das mal in Bitwig’s Grid nach. Das ist recht simpel, versprochen.

Wenn es eine Band gibt, die mich seit Ende der 80er begleitet, dann ist es Sonic Youth. Leider habe die sich um 2010 aufgelöst. Ein wichtiger Bestandteil der Musik von Sonic Youth ist Gitarren Feedback.

Da mich diese Band stark beeinflusst hat, nutze auch ich „Gitarrenkrach“ in eigenen Songs. Beim Recorden zuhause ist es aber nicht immer ganz einfach, eine Gitarre richtig schön zum Kreischen zu bringen … man wohnt hier ja nicht komplett alleine auf dem Land. Also muss eine praktischere Lösung her.

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Abenteuer Sound Design #05 – Der Klang von Tape und Vinyl (Tape’n’Vinyl Colors)

Ich mag Tape und ich mag Vinyl, nicht nur den Sound sondern auch die Medien an sich. Aber darum soll es hier nicht gehen. Es geht hier um Sound und da sind Tape und Vinyl gerade wieder gefragt. Digitale Reproduktionen der Unzulänglichkeiten von analogen Techniken vergangener Tage rufen derzeit unzählige Entwickler auf den Plan, die haufenweise Plugins raushauen, um diese schönen Klänge in der digitalen Audio Workstation nachzuahmen.

mein geliebtes Tapedeck…

Ich selber habe auch schon so einige Plugins ausprobiert und fand manche davon richtig gut. Derzeit befindet sich aber nur das Slate’s Virtual Tape Machines in meiner Sammlung.

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Abenteuer Sound Design #04 – Claps mit Bitwig’s Grid und Found Sounds

Kick, Snare, Hihat … heute kommen dann wohl die obligatorischen Claps dran. Claps sind ja einfach zwei Hände, die zusammengeklatscht werden 🙂 Da werden wir uns wohl auch noch eine gesampelte Version ansehen, denn nichts ist einfacher als ein Händeklatschen aufzunehmen.

Für die Synthesizer-Version würde ich mich an die klassischen 808-Claps anlehnen, diese sind nämlich recht raffiniert umgesetzt. Die Wellenform zeigt, dass es sich um fünf klatschende Hände handelt, die alle etwas zeitversetzt tönen. D.h. man könnte 5 mal Noise nehmen und die Hüllkurven alle etwas im Attack versetzen und das letzte Klatschen etwas länger ausklingen lassen.

D.h. wir benötigen 5 Noise Generatoren und 5 ADSR Envelope Generatoren. Diese werden an einen Mixer angeschlossen und dieser an ein Audio-Out Modul. Das Sustain des ADSR drehe ich bei allen Hüllkurven auf 0ms, das Attack zunächst auch auf 0ms und das Decay so ungefähr auf 30-40ms. Das Decay der letzten Hüllkurve stelle ich aber auf ca. 200ms.

5 Claps …

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Bitwig Tutorial #02 – Audiobearbeitung und Samples exportieren

Die Vorteile von Bitwig für’s Sound Design habe ich an anderer Stelle schon in den höchsten Tönen gelobt. Aber Bitwig hat nicht nur Instrumente, Modulatoren und Effekte, die den Sound Designer unterstützen. Die DAW eignet sich auch hervorragend um Audiomaterial grundlegend zu bearbeiten.

Audio in Bitwig editieren …

Bitwig Studio behandelt Audiomaterial etwas anders, als die meisten anderen DAWs. Während man bei Ableton oder Waveform im Arrangement oder Clip-Launcher direkt mit den Samples arbeitet, werden in Bitwig alle importierten oder aufgenommenen Samples in einem Container verpackt. In Bitwig ist dies ganz allgemein ein Clip. Die eigentlichen Samples befinden sich in diesem Clip. Ein Clip kann aber auch Midi-Noten enthalten. Nach außen hin ist es immer ein Clip, egal welcher Inhalt drin steckt. Aus diesem Grund kann man in Bitwig auch „Audioclips“ und „Midiclips“ zusammen auf einem Track einsetzen.

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Klevgränd’s Ting macht die kleinen Dinge zu einem wunderbaren Percussion Instrument … und mir stellt sich die Frage, ob man das nicht auch selbst machen kann?

Klevgränd hat wieder ein neues Instrument raus gebracht. Einen Sample-Player, mit 12 gesampleten Sounds von Dingen, die eigentlich fast jeder zuhause rumliegen hat. Natürlich ist das GUI der Schweden wieder herzallerliebst und die Sounds klingen super.

Unter den einzelnen Samples finden wir u.a. Autoschlüssel, Besteck, eine Tasse, ein geschlagenes Sofa, Papier und ein paar Körperteile. Dazu gibt es einen einfachen Equalizer, Hall und einen Kompressor. Zusätzlich lässt sich bei jedem einzelnen Instrument das Panning, die Lautstärke, Dynamiken, Reverb (mehrere Rooms und einen einige algorithmische Reverbs), sowie die Tonhöhe individuell einstellen.

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Abenteuer Sound Design #03 – HiHat mit Bitwig’s Grid

Nach Kick Drum und Snare kommt natürlich ein HiHat an die Reihe. Ich benutze wieder Bitwig’s Grid hierfür. Normalerweise könnten wir das HiHat in wenigen Zeilen abfrühstücken, denn wenn man ganz schnell den typischen Sound eines typischen 808 HiHats generieren möchte, nimmt man sich einen Noise-Generator, einen ADSR und schon wäre man fast fertig. Der typische HiHat Sound einer 808 Drum Machine ist einfach nur Noise.

Typische HiHat (Quelle: keymusic.com)

Aber wir machen uns das nicht ganz so einfach. Mithilfe der Frequenzmodulation und 3 oder mehreren Sinuswellen-Oszillatoren läßt sich auch ein nettes Ergebnis erzielen, mit dem man den Klang noch etwas mehr variieren kann.

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SOUL – Könnte diese Sprache das ’nächste große Ding‘ im Bereich Audio Programmierung werden?

Julian Storer ist kein unbeschriebenes Blatt … JUCE, Tracktion und Kopf der Software-Abteilung bei ROLI. Vielbeschäftigter Mann. Trotzdem hat er die letzten Jahre an einer neuen Programmiersprache für Audio und Sound gearbeitet, die seit dem November letzten Jahres im Beta-Stadion ist. Echt jetzt? Noch eine neue Programmiersprache für den Bereich Audio? Jepp.

Quelle: soul.dev

SOUL heißt das Wunderkind und will die Audio-Programmierlandschaft umkrempeln. Aber SOUL ist keine generelle Sprache um Audio-Applikationen oder Plugins zu bauen. Diese Sprache ist speziell entwickelt worden, um Echtzeit-DSP Code zu entwickeln und ist gleichzeitig eine API, um diesen Code in alle möglichen Anwendungen und auch Hardware einzubinden.

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