Kategorie: Songwriting

Euklidische Rhythmen – Ist die Mathematik ein guter Percussionist?

Mathematik, echt jetzt? Die Verbindung zwischen Musik und Mathematik ist ja den meisten bekannt. Schon in der Antike erkannte man den Zusammenhang von Zahlenverhältnissen und Harmonien. Aber das hier soll kein Ausflug in die Geschichte der Musik bzw. Mathematik werden.

Viel interessanter ist, dass man erst recht spät den Zusammenhang zwischen Rhythmen und der Mathematik wissenschaftlich untersucht hat. Es dauerte bis ins Jahr 2004, dass der Informatiker Godfried T. Toussaint sich mit dem Beziehungen zwischen der Mathematik und Rhythmen auseinandersetzte.

Euklid macht die feinsten Beats… (Quelle: thefamouspeople.com)

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Oblique Strategies – Querdenken zur Überwindung von kreativen Blockaden

Ich kenne keinen Musiker, der nicht irgendwo Aufnahmen von Stücken hat, die nie zu Ende gestellt wurden. Euphorisch begonnen und irgendwann einfach liegen gelassen, weil man an einer kniffligen Stelle nicht weiter wusste. Oder man hat seit längerem schon nicht mehr an neuem Material gearbeitet, weil die Luft irgendwie raus ist … je mehr man sich anstrengt, desto frustrierter gibt man wieder auf.

Kein geringerer als Brian Eno hat sich Mitte der 70er Jahre etwas einfallen lassen, um solchen Blockaden entgegen zu wirken. Er hat gemerkt, dass wenn man an einem Problem sitzt und sich immer stärker damit auseinandersetzt und bohrt, man unter Umständen nicht weiter kommt und dass ein Denken in eine vielleicht völlig andere Richtung eine Lösung sein könnte. Laterales Denken oder einfach Querdenken nennt man diese Kreativtechnik, dessen Name von Edward De Bono Ender der 60er Jahre geprägt wurde.

Brian Eno und David Byrne im Studio (Quelle: classicalbumsunday.com)

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Die unglaubliche Technologie des Samplings oder wieso wir nur auf Sicherheit setzen

Ich mag Sampler. Von allen virtuellen Software Instrumenten sind sie meine Liebsten. Ich meine jetzt richtige Sampler, keine Sample Player. Ich benutze fast ausschließlich Sampler. Mein Lieblingssampler ist Redux von Renoise, aber ich beschränke mich zurzeit auf Bitwig, daher ist der Bitwig Sampler im Moment das einzige Instrument, das ich benutze.

Der einfache Sampler in Bitwig Studio 2 mit einigen Modulatoren 

Im Grunde kann man Sampler für alles mögliche verwenden. Zum Abspielen von natürlichen Instrumenten, wie echte Drums oder Pianos; als Synthesizer, wenn man beispielsweise Samples von klassischen Waveformen benutzt (Saw, Sine, …) oder kleine Ausschnitte von allen möglichen Aufnahmen. Oder aber auch zum Einbauen von Loops aus bereits vorhanden Musikstücken, wie man es aus klassischen Hip Hop Aufnahmen kennt.

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