Kategorie: Sequenzer

FXpansion Geist – Die einzige Drum Machine die immer wieder hervorgekramt wird.

September 2011 – Das ist schon über acht Jahre her. In Softwarejahren ist das ein Jahrhundert. Kein Mensch hat noch Software von vor einem knappen Jahrzehnt auf seinem Rechner. Naja, manche vielleicht schon. Ich auch.

Im September vor acht Jahren hat FXpansion die Software Drum Machine Geist herausgebracht, ein virtueller Trommler den man mit Samples füttern muss. Eine Drum Machine, die keine Updates mehr bekommt … OMG! und die eigentlich auch eine Nachfolgerin besitzt – Geist 2, aber der will ich hier keinen Platz gewähren. Geist 1 wird leider nicht mehr gepflegt und kann über FXpansion auch nicht mehr bezogen werden.

Weiterlesen

Bitwig und VCV Rack – Wie man den modularen Synthesizer zusammen mit der modularen DAW nutzt

Wenn sich hier jemand für elektronische Musik interessiert und sich nicht komplett von der Außenwelt abschottet, dann hat er sicherlich auch schonmal etwas von Bitwig gehört – hab‘ ich hier ja auch schon des öfteren mal erwähnt. Bitwig bietet mit verschiedensten Ansätzen unendlich viel kreative Möglichkeiten der Klangerzeugung und -manipulation. Aber wenn Du das hier liest, gehe ich mal davon aus, dass Du Bitwig kennst. Und ich denke auch, dass Du VCV Rack kennst, den großartigen Open Source modularen Synthesizer.

Weiterlesen

Renoise 3.2 und Redux 1.1 sind ab sofort erhältlich und können jetzt auch Time Stretching

Ich dachte ich traue meinen Augen nicht, als ich heute Nachmittag die Meldung über ein Renoise Update las. Version 3.2 wurde ganz überraschend veröffentlicht und Redux erhielt die Versionsnummer 1.1.

Renoise 3.2 (Quelle: renoise.com)

Ich muss zugeben, dass ich Renoise schon länger nicht mehr aktiv eingesetzt habe, zumindest nicht um komplette Musik darin zu produzieren. Ich mochte die Software so wie sie war und habe ehrlich gesagt auch nicht mehr mit einem Update gerechnet. So ging es wohl einigen Usern, wenn man die Foreneinträge mal verfolgt.

Aber Renoise ist nicht tot und das neue Update bringt so einige willkommene Neuerungen mit:

HiDPI Support – Retina Displays verfügen über eine höhere Pixeldichte und viele User hatten Probleme mit den vorherigen Renoise Versionen, weil viele Interface-Elemente schlichtweg zu klein dargestellt wurden. Der Wunsch, dass dieser Umstand ausgebügelt wird stand bei vielen Trackerfans ganz oben auf der Liste. Ab der aktuellen Version 3.2 ist Renoise nun HiDPI-fähig und man kann das UI upscalen.

Time-Stretching – Renoise unterstützt nun zwei Formen des Time-Stretching. Zum einen für Samples, die aus dem Percussion Bereich kommen und zum anderen für Samples mit mehr Textur. Das Entwicklerteam hat hierzu die Open Source Library Rubberband eingebaut.

Eigenes Mixer Fenster – Den Mixer kann man nun vom Hauptfenster ablösen, um ihn so z.B. auf ein zweites Display zu schieben.

Kurven – In der Automation und in einigen Modulatoren (ADSR, LFO, etc) kann man nun echte Kurven einzeichnen.

Außerdem gab es noch einige Bugfixes. Ich denke das ist ’ne Menge Zeugs für ein .2 Update und für die meisten dürfte dieser Versionssprung kostenlos sein. (Ein Renoise Update ist für eine komplette Version (z.B. von Version 3 bis Version 4) kostenlos). All diese Neuerungen gelten ebenfalls für die VST-Version von Renoise: Redux 1.1.

Ich werde in den nächsten Tagen auf jeden Fall das Update installieren und wer weiß, vielleicht kann es eine alte Trackerliebe nochmal entfachen. Auf jeden Fall kann man jetzt auch mal wieder auf weitere, kommende Neuerungen gespannt sein.

Reason 11 wird auch ein Plugin und Propellerhead gibt es so nicht mehr…

Die kommende Version von Reason – Version 11 – wird es auch als Plugin geben. D.h. man kann die Instrumente und Effekte – sprich das komplette Rack – in jeder anderen DAW (zunächst nur VST) nutzen. Den Schritt finde ich richtig gut. Nicht, dass man unbedingt noch mehr Plugins braucht, aber Reason beinhaltet schon recht gutes Zeugs. Und man kann das Reason Rack Plugin ebenfalls mit Rack Extensions erweitern. Ich konnte jetzt allerdings nirgendwo lesen, dass man das Plugin separat kaufen kann. D.h. man bekommt es nur, wenn man eine Reason Vollversion kauft.

Reason 11 ist derzeit in der Betaphase und wird wohl am 25. September verfügbar sein. Es wird wieder einiges an neuen Sachen geben: Quartet Chorus Ensemble, Sweeper Modulation Effect, Master Bus Compressor, Channel Dynamics, Scenic Hybrid Instrument und einen Channel EQ. Die Automation wurde überarbeitet und es gibt einige neue Midi Features.

Außerdem gibt es die Firma Propellerheads so nicht mehr. Man nennt sich nun Reason Studios. Man wollte sein Image etwas auffrischen, etwas Neues machen. Die Welt kennt Reason, das ist das Firmenflagschiff und daher entschied man sich für Reason Studios … kann man nachvollziehen.

Neuer Firmenname – neue Software

Ähnlich wie bei Ableton wird es demnächst dann auch eine Suite Version (549 Euros) geben, die richtig viel Zeugs enthält, dann die normale Version (für 349 Euro) und die Intro Version (für 79 Euro). Die Suite Version beinhaltet dann 16 Rack Extensions. Für soviel Geld muss man ja auch ein bisschen was bieten. Das Reason VST-Plugin bekommt man bei allen drei Versionen, jeweils mit den Inhalten, die auch in der spezifischen Version enthalten sind … logisch. Ich bin gespannt, wie die VST-Version des Reason Racks ankommt…

Arturia Synthi V – Die Softwareversion des legendären EMS Synthi AKS

Die Electronic Music Studios wurden 1969 in London von Dr. Peter Zinovieff gegründet. Im gleichen Jahr hat die Firma dann den von David Cockerell entworfenen Synthi VCS3 vorgestellt und vertrieben. Das besondere an diesem Synthesizer war seine kompakte Bauweise und Tragbarkeit. Aus diesem Grund gehörte er dann auch zu den kommerziell erfolgreichsten Synthesizern des kommenden Jahrzehnts.

Der EMS Synthi VCS3 (Quelle: wikipedia.de)

Allerdings wollte man diese Mobilität noch verbessern und entwickelte Anfang der 70er Jahren den Synthi A, der nun nicht mehr L-förmig war wie der VCS3, sondern flach in einem aufklappbaren Kunststoffkoffer untergebracht. Jetzt konnte er noch einfacher und sicherer transportiert werden. Später gab es dann die AKS Version und dieser enthielt im Deckel des Koffers noch ein Keyboard mit 32 Tasten und einen Sequenzer.

Weiterlesen

Waveform 10 – welche Figur macht die aktuellste Version der Tracktion DAW?

Tracktion 6 und 7 habe ich hier und hier schon angetestet und für sehr gut befunden, da sie ja auch noch kostenlos sind. Für den Preis bekommt man keine bessere DAW. Seit der Version 8 hört die Tracktion DAW auf den Namen Waveform und hat gegenüber größeren Konkurrenzprodukten mächtig aufgeholt. Ich habe mir am Wochenende mal die aktuelle Version mit der Nummer 10 angesehen.

Waveform 10 ist seit dem März verfügbar (Quelle: tracktion.com)

Weiterlesen

ORCA – Ein Sequenzer, der kryptischer nicht aussehen kann … und ein Versuch einer Anleitung

Vor ein paar Tagen schreibe ich noch etwas Minimalismus in Bezug auf die Auswahl der Tools und heute komme ich mit einem neuen Sequenzer daher. Aber ORCA hat mich dermaßen von den Socken gehauen, dass dieses Tool in meinen Werkzeugkasten muss.

Wenn man ORCA startet sieht man erstmal … nix!

Ich weiß garnicht wo ich anfangen soll. Ich starte mal ganz von vorne. ORCA wurde im Sommer letzten Jahres von dem Kreativduo Hundred Rabbits veröffentlicht. Dieses Duo sind Rekka und Devine, einer Illustratorin / Autorin und einem Programmierer / Musiker, die Hundred Rabbits auf See betreiben … sie sind nämlich mit dem Segelboot unterwegs und wohnen auch auf diesem. Ja, so schön kann ein Developer Leben sein…

Weiterlesen

Präsentiert von WordPress & Theme erstellt von Anders Norén