Kategorie: Sequenzer Seite 1 von 2

Tracktion Waveform Free – Installation und grundlegende Einstellungen

Tracktion Software bietet seit Jahren eine freie Version ihrer DAW (Digital Audio Workstation) an. Bisher waren es immer etwas ältere Versionen und seit Kurzem bieten sie eine freie Version ihrer aktuellen DAW Waveform an. Diese unterscheidet sich nur gering von der kostenpflichtigen Pro-Version und bietet alles, was man zum Produzieren von Musik mit einem Computer benötigt.

Tracktion Waveform Free 11.1.0

Ein Unterschied von Waveform Free zu der Pro-Version ist das mitgelieferte Bundle an Effekten und Instrumenten. Mit der freien DAW bekommt man nur wenige grundlegende Effekte, gerade mal zwei Synthesizer (4-OSC und einen Sampler). Allerdings unterstützt Waveform Free ebenfalls VST– und AU-Plugins, sodass man allerlei kostenlose oder kostenpflichtige Plugins von Drittanbietern installieren und nutzen kann.

Cockos Reaper 6 – eine kleine DAW, die viele ihrer Konkurrenten in die Tasche steckt…

Der Download ist gerade mal etwas über 13 Megabyte groß und wenn alle VST-Plugins gescannt sind und man Reaper dann wieder startet, öffnet sich die DAW instant. Das sind die beiden Merkmale, die mir als Erstes aufgefallen sind. Was kann man von einer Recording Software erwarten, die dermaßen wenig Speicherplatz auf der Festplatte einnimmt?

Cockos wurde 2004 von einigen Entwicklern gegründet, die alle schon in größeren Software-Firmen gearbeitet haben und dazu keinen Bock mehr hatten. Der Kopf dieser Truppe war und ist Justin Frankel, der Macher von Winamp und dem Gnutella Sharing Netzwerk.

2005 kam dann eine erste Version von Reaper (Rapid Environment for Audio Prototyping and Efficient Recording) an die Öffentlichkeit und die DAW hatte schnell eine kleine aber treue Fangemeinde. Die Entwickler haben immer auf die Wünsche ihrer User gehört und ein Jahr später, als dann die erste offizielle Version als Shareware erscheint, ist die Nutzerschar schon beachtlich.

Reaper 6.13 mit Concerto Theme

JACK Audio Server – Verkabel‘ Bitwig mit allen Audio Anwendungen … Die einzige Anleitung, die Du brauchst! (MacOS)

JACK kommt eigentlich aus der Linux Welt und ist dort der Audio Server schlechthin. Für viele ist das Wort Linux schon abschreckend und wenn man dann noch erwähnt, dass JACK ursprünglich ein Kommandozeilen-Tool war, braucht man meistens gar nicht weiter zu reden.

Aber JACK muss nicht kompliziert sein. Man muss ja nicht alle Möglichkeiten der Software nutzen. Ich finde den Gedanken spannend, dass man mithilfe von JACK einfach seine verschiedenen Applikationen miteinander verkabeln kann, genauso wie den Plattenspieler zuhause mit dem Stereo-Verstärker, oder das Casio Keyboard mit dem Audio Interface.

Apple’s Core Audio, das im MacOS Betriebssystem zur Anwendung kommt ist an sich schon eine sehr mächtige Audio API mit niedrigen Latenzen für die Echtzeit-Anwendung von virtuellen Instrumenten und Effekten. Da könnte Windows sich mal eine Scheibe von abschneiden. Allerdings fehlt Core Audio die Möglichkeit verschiedene Anwendungen im Betriebssystem miteinander zu verbinden, sodass man das Audio-Signal von einer Anwendung beispielsweise mit einer anderen Applikation aufzeichnen könnte.

Fxpansion’s Geist Lite ist nach fast 10 Jahren jetzt als freier Download verfügbar…

Geist ist meine Lieblings-Drum Machine und es gab damals in einigen Zeitschriften eine Lite-Version, die gegenüber der regulären Version etwas abgespeckt ist. Man kann dort keine Scenes und komplette Songs anlegen und man hat nur eine Engine zur Verfügung. Aber die coolen Sachen, wie der Sampler und der Sequenzer sind voll nutzbar.

Jetzt, fast 10 Jahre nach Einführung von Geist, kann jedermann diese freie Lite-Version herunterladen und kostenlos nutzen! Vielen Dank Fxpansion! Ich persönlich besitze eine alte Geist Lizenz, aber für all diejenigen, die nicht in den Genuss der guten alten ersten Geist Version gekommen sind …. holt euch zumindest die Lite-Version!

Filterstep – Ein kostenloser Filter Effekt für rhythmische Bewegung…

Audiomodern bietet sein neues Plugin Filterstep kostenslos zum Download an. Filterstep ist ein … äh … Filter, der verschiedene Möglichkeiten bietet, das Signal rhythmisch zu bewegen. Erreicht wird das durch einen umfangreichen Step Sequenzer, verschiedene Filtertypen und die Möglichkeit Einstellungen per Zufall zu generieren.

Filterstep gibt es für Win / MacOS und iOS und der Download ist komplett frei.

Musikproduktion unter Linux? Welche DAWs, Instrumente und Plugins man zur Auswahl hat und funktioniert das auch alles?

Seit ein paar Wochen besitze ich neben meinem alten Macbook (2013) einen aktuellen PC Laptop. Ich wollte einfach etwas Flotteres fürs Schreiben, Programmieren und Grafik- bzw Video-Editing. Es ist dann ein HP Envy x360 (13″) mit Windows 10 geworden. Einfach aus dem Grund, weil ein aktuelles Apple Laptop übertrieben teuer ist. Ich besaß vor 2017 eigentlich immer einen Windows Rechner, daher ist mir die Umstellung nicht allzu schwer gefallen.

Die meiste Zeit meines Computerlebens habe ich mit Windows verbracht, aber jetzt hatte ich nach zwei Wochen genug. Ich mag Windows nicht mehr, weder das Aussehen noch irgendwas. Aus diesem Grund habe ich mich mal wieder an ein Linux System versucht. Linux habe ich während der Studienzeit vor über 15 Jahren für ein paar Jahre eingesetzt und mochte es sehr. Allerdings war das nie wirklich etwas für Medienanwendungen, wie Videoschnitt bzw. -produktion, Musikproduktion und Photoshop hat mir auch immer gefehlt. Wie gesagt, das ist schon einige Monde her und daher wollte ich mal sehen, wie aktuelle Distributionen das so meistern.

Elementary OS in Action…

Renoise Tutorial #01 – Ein Rundgang durch die DAW

Version 3.2.1 steht im Startbildschirm der neuesten Version der Tracker DAW Renoise. Lange war es still um die Software, die in erster Linie mit Samples hantiert. Im August 2019 gab es ein Lebenszeichen. Renoise und der kleine Bruder Redux (Renoise als VST Plugin) bekamen ein kleines Update. Die Community kann wieder hoffen, denn die Entwickler haben angekündigt, dass auch in Zukunft weiter an Renoise gearbeitet wird.

Aber auch wenn keine Updates mehr kommen sollten, ist die Software auch in ihrem jetzigen Zustand mehr als zu gebrauchen. Meine Meinung zu dem Updatewahn habe ich an anderer Stelle ja bereits erwähnt. In meinen Augen stellt Renoise die perfekte DAW dar, für alle die einfach etwas fokussierter arbeiten wollen. Renoise ist ohne Frage umfangreich und kommt mit Gimmicks daher, von denen die Tracker aus den 90ern nur hätten träumen können.

Renoise – nach dem Start komplett jungfräulich…

VCV Rack als Sequenzer in der DAW nutzen…

Ich habe ja hier und hier und auch hier schon über die Integration von VCV Rack in der DAW geschrieben. Allerdings habe ich noch nicht erwähnt, dass man das Rack mit seinem netten Sequenzer-Modulen eben auch als solch einen in der DAW nutzen kann. Falls man Zufallssequenzen erzeugen will, euklidische Rhythmen oder einfach lieber einen Step-Sequenzer anstatt der Piano-Roll zum Programmieren nutzen will, bietet das virtuelle modulare System ganz hervorragende Möglichkeiten.

Euklidischer Sequenzer sendet Midi Daten an DAW…

Studio One zusammen mit VCV Rack nutzen – Entweder als Synth, als Effektboard oder zum Modulieren… Eine ausführliche Anleitung!

Studio One ist nicht unbedingt bekannt für seine Sound Design Tools. Es gibt zwei Sampler, zwei Synths und jetzt auch das Pedalboard, ansonsten eher Standardeffekte … das ist nicht schlecht und mit etwas Fantasie kann man damit so einiges anstellen. Aber hey, wir wollen mehr Tools, oder? VCV Rack ist ein Open Source modularer Synthesizer in Softwareform. Kurz: Kost‘ nix und bietet unendlich viele Module für unendlich viel Sound Design Spaß.

VCV Rack kann für mehrere Zwecke genutzt werden. Zum einen als reiner Synth – den man sich so zusammenbauen kann, wie man will – oder als reines Effektboard. Außerdem kann die riesige Sammlung an Modulatoren für Studio One eingesetzt werden. Sodass man ähnlich viele Möglichkeiten hat wie in Bitwig Studio … das muss man zunächst aber erstmal einrichten.

Presonus Studio One 4.6 – eine verlockende DAW…

DAW Hopping, ein Problem, dass ich selbst nach 20 Jahren noch nicht in den Griff bekommen habe … Studio One Version 1 habe ich 2010 das erste mal benutzt, davor hatte ich immer eine abgespeckte Version von Cubase auf dem Windows Rechner. Es gab damals die Studio One Artist Version zu dem Audio Interface vom gleichen Hersteller dazu. Noch im selben Monat habe ich die Pro Version erworben. Zwei Jahre später gab es dann das Update zu Version 2 und das 3er Update 2015 habe ich auch noch mitgenommen. Dann wurde mir das alles etwas zu langweilig.

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