Kategorie: Sampling Seite 1 von 2

Woher kommen diese Geräusche? – Alltagsgegenstände und Lärm aus der Umgebung für die eigene Musik nutzen

Found Sounds, Sound Objects und Field Recordings sind Schlagwörter in der elektronischen und experimentellen Musik, die bereits seit über hundert Jahren ein fester Bestandteil gewisser Genres sind. Musik aus alltäglichen Gegenständen, die wir in der Küche, auf dem Schreibtisch oder in der Garage finden und Musik mit Geräuschen aus der Natur, von der Baustelle oder aus der Industrie sind also nichts Neues. Aus diesem Grund will ich hier auch gar nicht wieder auf die Geschichte eingehen.

Zuhause finden sich unendlich viele Gegenstände, die es wert sind aufgenommen zu werden (Quelle: pexels.com)

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Freie Software für Field Recording Komponisten und und Found Sounds Enthusiasten…

Moderne DAWs werden jeden Monat erweitert, verbessert und erneuert. Jede Woche kommt ein neuer Synthesizer auf den Markt, egal ob aus dem Hard- oder Software Lager. Jeden Tag kommen unzählige neue Sample-Libraries dazu und manchmal kommt man nicht zum Musizieren, weil man nicht weiß, wo man anfangen soll.

Updates, Upgrades und Innovationen?

Jeder muss natürlich für sich selbst entscheiden, welche Tools er für seine Musik einsetzt und wie weit er sich auf Updates und Upgrades verläßt und hofft, dass sein Tool die neuesten Features der Konkurrenz ebenfalls schnell einbindet. Ich selbst habe die letzten Monate damit verbracht verschiedenste DAWs ausgiebig zu testen, viel Geld auszugeben und diverse Synthesizer zu erlernen.

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Yellowstone Park macht seine Ambient Sample Library für jedermann nutzbar…

Wenn man an den Yellowstone Park denkt, dann kommen einem atemberaubende Bilder der Natur in den Sinn. Allerdings macht solch ein Naturpark auch atemberaubende Geräusche und genau diese kann man herunterladen und ohne Einschränkungen in seinen Sampler packen und für die eigenen Projekte nutzen.

Wenn der Elch schreit … (Quelle: www.nps.gov)

Bereits 2013 hat der Park sich mit der Montana State University zusammengetan, um eine Bibliothek von Audioaufnahmen aus der Natur zusammenzustellen.

Canada Geese

Die umfangreiche Bibliothek kann hier durchstöbert werden. Auch wenn das Ziel dieser Aufnahmensammlung sicherlich das Bewahren dieser einmaligen Naturaufnahmen ist, stellt sie ohne Frage eine wunderbare Quelle für Soundtüftler und Musiker dar. Es gibt übrigens auch eine Videobibliothek … na denn.

Found Sounds – Sound Design für Rhythmus und Melodie

Schonmal die Drum-Samples gezählt, die beispielsweise bei der Ableton Live Suite mitinstalliert werden? Oder bei Bitwig, oder Studio One … oder sonstwo? Alle gängigen Drum Machines: 808, 909, 707, 606, LinnDrum, C78, … Akustische Drums: für Rock, Pop, Funk, Metal, … Wie soll man sich da entscheiden? Irgendwann kann man die immer gleichen Sounds auch nicht mehr hören, oder? 

Schon Anfang des letzten Jahrhunderts haben kreative Köpfe darüber nachgedacht einfach mal Alltagsgeräusche in die Musik mit einfließen zu lassen. Da gab es Avantgardisten, die in alltäglichen Geräuschen wie das Rattern und Schnauben von Eisenbahnen wunderbare Rhythmen und Muster gehört haben. 

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Renoise Redux – Der Sampler mit dem etwas anderen Sequenzer…

Was macht denn diesen Sampler so besonders? Effektgruppen, Modulationsgruppen und der Sequenzer!

Renoise ist eine DAW, die ich an anderer Stelle schonmal getestet habe. Weil ein Tracker nicht unbedingt für jedermann alltagstauglich ist, hat das kleine Entwicklerteam den Sampler in ein VST-Instrument gepackt … und als Schmankerl einen kleinen Sequenzer in Trackerform dazu gepackt. Man kann (und sollte) ihn nutzen, muss man aber nicht.

Herausgekommen ist Redux und leider findet dieser Software Sampler viel zu wenig Beachtung. Es gibt natürlich wirklich viele Alternativen, aber Redux ist in meinen Augen schon ein Vorzeige-Exemplar. Was sind die Alternativen? Schwergewichte wie Kontakt, Halion oder Machfive haben in meinen Augen ihre Berechtigung, wenn es um Gigabyte-große Sample-Bibliotheken geht, die echte akustische Instrumente akkurat nachbilden möchten. Ich kann jetzt nur für Kontakt sprechen, aber in dem Bereich ist dieser Sampler unschlagbar.

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Samples, Loops und Presets – Sollte ich wirklich vorgefertigte Sounds nutzen oder lieber alles selber kreieren?

Schreibtisch mit Laptop - Sound Design

Vor kurzem habe ich hier etwas zu dem neuen Sample-Loop-Synthesizer Arcade von Output geschrieben und ich war recht begeistert von den Möglichkeiten. Ein Kommentar zu dem Artikel hat mich dann mal wieder ganz kurz auf den Boden geholt und ich habe mir in den letzten Tagen etwas Gedanken dazu gemacht…

Es dürfte wohl schon 25 Jahre her sein, dass ich angefangen habe Musik Krach zu machen. Ja, ich bin alt. Mein Kumpel brachte damals eine elektrische Gitarre nebst Verstärker und Verzerrer von irgendwo her mit und wollte, dass ich lernte diese zu bedienen. Er selbst würde dann Schlagzeug spielen wollen (übrigens machen wir noch heute in dieser Konstellation zusammen Musik 😉 ) Ich fand die Idee toll und versuchte mich an den 6 Saiten.

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Output Arcade – Ein Software Synthesizer der Sampleloops abspielt…

Es wäre doch schön, wenn man ein Orchester einfach durch Drücken eines Knopfes spielen lassen könnte… Keine Platzprobleme, keine Individuen und immer die gleiche astreine Performance. So etwas in der Art muss sich Harry Chamberlin Ende der 40er Jahre des vergangenen Jahrhunderts gedacht haben.  Also entwarf er ein Instrument, dass ähnlich wie ein Piano aussah und hinter jeder Taste verbarg sich eine Schleife aus Tonband, die das wiedergab, was zuvor aufgenommen wurde. Der erste Sampleloop Player wurde 1949 geboren.

Das Chamberlin M1001 aus dem Jahre 1951 (Quelle: 120years.net)

In den 60ern wurde daraus das Mellotron und Stars wie die Beatles oder die Beach Boys machten das Instrument bekannt.

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GarageBand kreativ: Einzelne Audiotracks exportieren

Ok, dieser GarageBand Tipp ist nicht wirklich kreativ, aber durchaus hilfreich. Es geht darum, einzelne Audiotracks, die mit GarageBand aufgenommen wurden, zu exportieren. Warum will man so etwas tun? Es gibt tausend Gründe, warum man einen einzelnen Audiotrack außerhalb seiner DAW benötigt. Ein wichtiger Grund für mich ist die Möglichkeit verschiedene Aufnahmen in einen Sampler zu importieren. Während man bei vielen DAWs einfach die Aufnahme mit der Maus in die GUI des Samplers „ziehen“ kann, geht das bei GarageBand nicht so einfach.

Eine einfache Aufnahme per Mikrofon in GarageBand.

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Drum Machines haben doch gar keine Seele – aber sie streiten nicht mit den anderen Musikern und halten die Möglichkeiten in Grenzen…

Am Anfang war er nur Begleiter für Orgelspieler. Ob auf der Bühne oder zuhause, Orgelspieler brauchten einen Rhythmus, damit ihr Heimorgelspiel noch funkiger wurde und der Rest der Familie eine Grundlage zum Tanzen hatte. Daher wurde der erste offizielle Drumcomputer genau hierfür entwickelt, zur simplen Begleitung des Alleinunterhalters.

Der erste kommerziell produzierte „Drumcomputer“ war der Wurlitzer Side Man aus dem Jahre 1959, der genau für oben erwähnte Zwecke entwickelt wurde. Es gab zwar vorher schon andere Lösungen, aber die gingen nie in Serie.

1959 wurde ein Schlagzeuger erstmals durch eine Maschine ersetzt… (Quelle: 120years.net)

12 verschiedene Rhythmen (Waltzer, Foxtrott, Bossanova,…) hatte der Side Man drauf und die Klänge der einzelnen Drums wurden mithilfe von Röhren erzeugt. Er war groß, schwer (komplett im Holzgehäuse inkl. Verstärker und Lautsprecher) und man konnte nur die vorgegeben Rhythmen in verschiedenen Geschwindigkeiten abspielen.

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Bitwig Kurztipp: Clips und Presets (in denen auch die Samples einer Drum Machine gesichert werden)

Eines hat mich an Bitwig immer gestört. Dass ich nicht einfach einen Audioclip nehmen kann, diesen in den Browser oder sogar auf den Desktop ziehen kann und dieser dann an der Stelle als Wave File abgespeichert wird. Bitwig ist auch in dieser Beziehung etwas störrischer, oder besser gesagt: Einfach anders.

Der Clip in Bitwig ist eigentlich ein Container, der alles Mögliche enthalten kann.

Clips

Clips sind ein Containerformat, dass entweder Audiomaterial oder Noten (Midi) enthalten kann, inklusive allerlei Automationen oder Effekte. Das ist natürlich recht mächtig, aber eben logischerweise auch nur kompatibel mit Bitwig Studio. Was mache ich, wenn ich nur Audiosamples (.wav) abspeichern möchte? Da gibt es verschiedene Wege. Jedes aufgenommene oder gebouncte Audiomaterial liegt immer im Projektordner, entweder im Unterordner Samples, oder im Unterordner Bounce. Falls man das Projekt nicht gesichert hat, findet man die Files aber trotzdem im temporären Projektordner.

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