Kategorie: Sampler Seite 1 von 3

8 Gründe, warum Bitwig Studio die perfekte DAW für Sound Designer ist

… Und mit Sound Designer meine ich nicht nur Menschen, die hauptsächlich Sounds für Filme, Spiele oder sonstige Medien designen, sondern jeden Musiker der mithilfe von Instrumenten und Effekten Klänge erzeugt, die abseits der gängigen, klassischen Sounds liegen.

Eines vorweg: Jede DAW, wirklich jede – von Audacity bis Renoise, von Adobe Audition bis zum Magix Music Maker, über Cubase, Live, FL Studio oder Garage Band – verfügt über genügend Möglichkeiten Musik zu recorden / produzieren und Sounds zu designen.

Bitwig Studio (aktuell Version 3.03)

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99Sounds verschenkt ein Klavier Plugin – ein Upright Piano für lau…

99Sounds.org wurde vom Bedroom Producers Blog ins Leben gerufen und bietet Sound Effekte, Sample Libraries und VST Plugins für umsonst an. Jetzt gibt es ein Upright Piano, dass toll klingt und tatsächlich nichts kostet.

Was soll man da noch sagen? Es gibt 4 Samples pro Oktave und pro Sample 6 Velocity Layer. Das klingt verdammt gut. Danke dafür! Wer will, der darf natürlich gerne auf der Website eine Spende per Paypal da lassen.

Ich habe gleich mal einen kleinen Song damit angefangen…

Alle Instrumente sind mit dem Upright Piano eingespielt – abgesehen von den Drums natürlich. Wie gesagt, ich finde es klingt wirklich gut. Die unteren Noten klingen etwas lasch, aber das lässt sich recht leicht mit einem EQ beheben.

Sugar Bytes Drumcomputer – Eine Beat-Maschine mit Synthese, Sampler und Sequenzer…

In den 90ern waren Drumcomputer eher ein Übel, als ein heiß begehrtes „Instrument“ – zumindest in meinen damaligen Musikerkreisen. Wenn man sich kein Schlagzeug leisten konnte oder keiner wirklich Schlagzeug spielen konnte, oder wenn ein richtiges Drumkit schlichtweg zu laut war, dann leite man sich bei irgendjemanden einen Drumcomputer oder missbrauchte seinen Heimcomputer hierfür. Die Beats klangen zwar echt cheesy, aber man hatte zumindest einen Rhythmus im Hintergrund.

Ich glaube zum ersten mal habe ich 1990 einen C64 benutzt, um Drumsounds abzufeuern. Damals hat mein Kumpel das Ding noch über die Tastatur des Rechners gespielt. Später besaß ich dann ein übles Keyboard mit Synthdrums und danach kam ein Amiga zusammen mit einem Tracker ins Spiel. Das war dann wohl das erste mal, dass ich Rhythmen „programmiert“ habe.

Naja, jedenfalls waren in ganz anderen Genres die Sounds einer Drum-Machine gerne gesehen und Geräte wie die 808 oder 909 von Roland traten ihren Siegeszug an. Erst vor ein paar Jahren, als ich anfing mich ernsthaft mit elektronischer Musik zu beschäftigen, lernte ich Drumcomputer zu schätzen – wenn auch nur in Softwareform. Heutzutage kann ich mir garnicht mehr vorstellen ohne die Bitwig Drum Machine oder Fxpansion Geist zu arbeiten.

Sugar Bytes neuer Drumcomputer

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FXpansion Geist – Die einzige Drum Machine die immer wieder hervorgekramt wird.

September 2011 – Das ist schon über acht Jahre her. In Softwarejahren ist das ein Jahrhundert. Kein Mensch hat noch Software von vor einem knappen Jahrzehnt auf seinem Rechner. Naja, manche vielleicht schon. Ich auch.

Im September vor acht Jahren hat FXpansion die Software Drum Machine Geist herausgebracht, ein virtueller Trommler den man mit Samples füttern muss. Eine Drum Machine, die keine Updates mehr bekommt … OMG! und die eigentlich auch eine Nachfolgerin besitzt – Geist 2, aber der will ich hier keinen Platz gewähren. Geist 1 wird leider nicht mehr gepflegt und kann über FXpansion auch nicht mehr bezogen werden.

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Bitwig und VCV Rack – Wie man den modularen Synthesizer zusammen mit der modularen DAW nutzt

Wenn sich hier jemand für elektronische Musik interessiert und sich nicht komplett von der Außenwelt abschottet, dann hat er sicherlich auch schonmal etwas von Bitwig gehört – hab‘ ich hier ja auch schon des öfteren mal erwähnt. Bitwig bietet mit verschiedensten Ansätzen unendlich viel kreative Möglichkeiten der Klangerzeugung und -manipulation. Aber wenn Du das hier liest, gehe ich mal davon aus, dass Du Bitwig kennst. Und ich denke auch, dass Du VCV Rack kennst, den großartigen Open Source modularen Synthesizer.

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Renoise 3.2 und Redux 1.1 sind ab sofort erhältlich und können jetzt auch Time Stretching

Ich dachte ich traue meinen Augen nicht, als ich heute Nachmittag die Meldung über ein Renoise Update las. Version 3.2 wurde ganz überraschend veröffentlicht und Redux erhielt die Versionsnummer 1.1.

Renoise 3.2 (Quelle: renoise.com)

Ich muss zugeben, dass ich Renoise schon länger nicht mehr aktiv eingesetzt habe, zumindest nicht um komplette Musik darin zu produzieren. Ich mochte die Software so wie sie war und habe ehrlich gesagt auch nicht mehr mit einem Update gerechnet. So ging es wohl einigen Usern, wenn man die Foreneinträge mal verfolgt.

Aber Renoise ist nicht tot und das neue Update bringt so einige willkommene Neuerungen mit:

HiDPI Support – Retina Displays verfügen über eine höhere Pixeldichte und viele User hatten Probleme mit den vorherigen Renoise Versionen, weil viele Interface-Elemente schlichtweg zu klein dargestellt wurden. Der Wunsch, dass dieser Umstand ausgebügelt wird stand bei vielen Trackerfans ganz oben auf der Liste. Ab der aktuellen Version 3.2 ist Renoise nun HiDPI-fähig und man kann das UI upscalen.

Time-Stretching – Renoise unterstützt nun zwei Formen des Time-Stretching. Zum einen für Samples, die aus dem Percussion Bereich kommen und zum anderen für Samples mit mehr Textur. Das Entwicklerteam hat hierzu die Open Source Library Rubberband eingebaut.

Eigenes Mixer Fenster – Den Mixer kann man nun vom Hauptfenster ablösen, um ihn so z.B. auf ein zweites Display zu schieben.

Kurven – In der Automation und in einigen Modulatoren (ADSR, LFO, etc) kann man nun echte Kurven einzeichnen.

Außerdem gab es noch einige Bugfixes. Ich denke das ist ’ne Menge Zeugs für ein .2 Update und für die meisten dürfte dieser Versionssprung kostenlos sein. (Ein Renoise Update ist für eine komplette Version (z.B. von Version 3 bis Version 4) kostenlos). All diese Neuerungen gelten ebenfalls für die VST-Version von Renoise: Redux 1.1.

Ich werde in den nächsten Tagen auf jeden Fall das Update installieren und wer weiß, vielleicht kann es eine alte Trackerliebe nochmal entfachen. Auf jeden Fall kann man jetzt auch mal wieder auf weitere, kommende Neuerungen gespannt sein.

Renoise macht auch eine gute Figur als Sample-Grabber…

Gestern Abend war ich noch im Zeitschriftenkiosk meines Vertrauens und habe in der aktuellen Ausgabe der Keys geblättert. Darin befand sich ein Kurztest zum aktuellen SampleRobot. Ich kannte das Programm vorher gar nicht. Mit dem Sample Roboter kann man sich aus seinen VST-Instrumenten automatisch eine Sample-Bibliothek sichern.

Warum sollte man das wollen? Z.B. wenn man seine musikalischen Ergüsse (als DAW Projekt) an einen Bekannten weitergibt, der allerdings nicht über dieselbe üppige VST-Instrumenten Auswahl verfügt. Entweder kann ich dann einen Instrumenten-Track bouncen – dann kann ich ihn aber nicht mehr so ohne Weiteres editieren – oder ich wandel‘ das Instrument vorher in Samples um, die ich dann im Sampler der DAW nutze.

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Angetestet – Das Mellotron V von Arturia

Endlich! Arturia bringt ein Mellotron! – Als ich damals die V Collection 4 getestet habe, hatte ich schon immer den Gedanken, dass ein Mellotron diese Sammlung perfekt machen würde. Meine Gebete wurden erhört. Mit der V Collection 7 ist nun eines dabei.

Nicht, dass die Sammlung nicht auch so schon so ziemlich alles enthält, was das Liebhaber-Herz begehrt, aber ein Mellotron bedeutet mir wirklich viel. Als ich als Jugendlicher zum ersten mal Strawberry Fields der Beatles gehört habe, hat mich das Instrument und dessen Sound fasziniert. Ebenso ziert es das Intro eines meiner Lieblingssongs von Notwist und zahlreichen anderen Klassikern.

Notwist – Pick Up The Phone

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Ungewöhnliche Wege Rhythmen zu programmieren – Teil 2: Beats (CL)

Beats ist eine Drum Machine … eine Kommandozeilen Drum Machine. Man beschreibt seinen Beat in YAML (Yet Another Markup Language), füttert Beat mit diesem Code und man bekommt eine Wav-Datei. Klingt einfach, isses auch.

recht übersichtlich…

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Bitwig Tutorial – Ganz einfach Clapping Hands bauen…

Claps sind immer ein gutes Element in einem Percussion-Track. Ein einziges Sample allerdings kann schnell seltsam klingen, wenn es immer wieder getriggert wird und sich das Timbre nicht verändert. Zum Glück kann der Bitwig Sampler ab Version 2.4 Round Robin.

Clap Hands…

Zuerst nehme ich mir mindestens 30 oder 40 mal ein einfaches Klatschen hintereinander mithilfe eines Mikrofons oder portablen Recorders auf. Diese Datei zerschneide ich in eben diese 30 oder 40 Schläge und ziehe jedes einzelne Snippet in den Multisampler (immer über den kompletten Noten- und Velocity-Bereich). Danach passe ich jedes Sample im Sampler an (Start- und Endpunkt).

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