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Es gibt jetzt hier eine eigene Unterseite für alle Samples und Sample Libraries, die ich erstellt habe…

Wie die Überschrift bereits erahnen lässt, gibt es nun eine spezielle Unterseite für meine Sample Libraries. Hier kann man kostenlos den ganzen Krams herunterladen.

Die Kunst des Samplings – 01: Ein Instrument samplen und dafür den Decent Sampler benutzen…

Eine kleine Reihe zum Thema Sampling wollte ich schon lange machen. Ich wusste irgendwie nur nie wie ich anfangen sollte. Die Geschichte des Samplings ist sicherlich interessant, aber auch schon oft genug erzählt worden. Also lasse ich diese schon mal weg.

Fairlight CMI…

Viele denken beim Wort Sampling zunächst einmal an den Hip Hop der 90er und alles was danach in der Popmusik kam. Das ist sicherlich richtig, dass die Hip Hop Bewegung überwiegend gesampled hat, weil sie vielfach einfach keinen Zugang zu Instrumenten hatten. Sie haben sich dann an fertigen Aufnahmen bedient und diese kreativ zu neuen Songs umgebaut.

Aber Sampling ist mehr, als nur die fertigen Aufnahmen anderer Künstler zu nehmen und diese für sich selbst zu nutzen. Wenn man es ganz genau nimmt, ist heute quasi alles gesampled. Die Mehrheit heutiger Musik wird in digitalen Audio Workstations aufgenommen, bearbeitet und gemischt, Und diese Workstations sind nichts anderes als mächtige Sampler. Wenn ich also zuhause meine Akustikgitarre mit meiner DAW oder einem anderen digitalen Recorder aufzeichne, dann sample ich.

Reason 11 – Was macht die DAW so speziell, oder lohnt sich vielleicht schon allein nur das Reason Rack als Plugin?

Ich habe tatsächlich Reason das erste mal Anfang der 2000er benutzt. Damals war ich mitten im Informatikstudium und es gab dort eine kleine Clique, die sich speziell für’s Musikmachen am Rechner interessierte. In dieser Gruppe galt die aktuell erschienene erste Version von Reason 1.0 als heißer Scheiß. Schnell war eine Raubkopie (hey, wir waren Studenten) auf meiner Festplatte. Ich war fasziniert von dem, was ich auf dem Bildschirm sah, hatte aber keine Ahnung, wie ich damit umzugehen hatte.

Reason 11.3

20 Jahre später und Reason ist aktuell bei der Version 11. Seit den Anfängen hat sich Einiges geändert. In der Zwischenzeit hat man neben Midi-Spuren auch Audiospuren hinzugefügt, ein paar Jahre später (2017) dann hat Propellerheads Reason für VSTs geöffnet, denn anfangs war es nicht möglich VST-Instrumente oder -Effekte in Reason zu importieren.

Mit der Version 11 (2019) hat Propellerheads sich in Reason Studios umgetauft und aus dem Reason Rack (das Instrument- und Effekt-Rack) zusätzlich auch noch ein Plugin für andere DAWs gemacht! Damit hat Reason nochmal viele neue User angelockt und auch ich bin wieder aufmerksam geworden. Seit ein paar Tagen wurde das Geschäftsmodell auch nochmal geändert. Mittlerweile gibt es Reason+. Ein Subscription Modell, bei dem man 19,- Euro im Monat bezahlt (oder 199,- im Jahr) und immer die aktuelle Reason Suite hat.

Klevgränd Skaka – Die Schweden bringen wieder einmal etwas Rhythmus in den tristen Alltag…

Ich habe vor ein paar Monaten schon den Percussion Sampler Ting des Entwicklerteams Klevgränd (oder einfach nur Klevgr.) getestet und mich verknallt. Jetzt bringen die Schweden wieder einen Percussion Sampler, aber diesmal mit eher klassischen Shaker-Sounds.

Während Ting noch Alltagsgegenstände als Instrument benutzt, kommen bei Skaka eher gängige Sounds, wie Shaker, Tambourine, Egg oder Calabash zum Einsatz. Ein weiterer Unterschied: Skaka ist auch ein Sequenzer!

Skaka – was man am besten wahrscheinlich mit Shake übersetzen kann – nutzt zum Triggern der einzelnen Instrument-Sequenzen genau eine Oktave der Keyboard Tastatur (12 Halbtöne, von C bis B). Jedes dieser 12 Slots verfügt über ein eigenes Shaker Instrument und eine zu bearbeitende Sequenz.

Abenteuer Sound Design #08 – Spitfire Audio’s Labs ist eine kostenlose Sammlung liebevoll gesampleter Instrumente …

Spitfire Audio gehören wohl zu den Top Ten der virtuellen Instrumentenbauer. Allerdings beschränken sie sich dabei meistens auf das Aufnehmen akustischer Instrumente und das Gestalten von grafischen Interfaces, damit Nutzer diese Instrumente dann im Computer „spielen“ können. Überwiegend gibt es diese Instrumente für den Kontakt Sampler von Native Instruments, aber Spitfire veröffentlicht auch eigene VST-Plugins.

Vor ungefähr zwei Jahren haben sie angefangen in regelmäßigen Abständen Instrumente umsonst wegzugeben. Sie haben LABS 2018 ins Leben gerufen und jeder kann diese Instrumente kostenlos herunterladen und benutzen. Man meldet sich auf den Webseiten von Spitfire Audio an und lädt einfach das erste Instrument herunter. Dann wird man aufgefordert die LABS Desktop App zu installieren. In dieser App erscheinen dann die einzelnen Instrumente, die man später dann im Plugin innerhalb der DAW nutzen kann. Der Download könnte etwas dauern, da die Libraries teilweise mehrere Gigabytes groß sind.

Klevgränd’s Ting macht die kleinen Dinge zu einem wunderbaren Percussion Instrument … und mir stellt sich die Frage, ob man das nicht auch selbst machen kann?

Klevgränd hat wieder ein neues Instrument raus gebracht. Einen Sample-Player, mit 12 gesampleten Sounds von Dingen, die eigentlich fast jeder zuhause rumliegen hat. Natürlich ist das GUI der Schweden wieder herzallerliebst und die Sounds klingen super.

Unter den einzelnen Samples finden wir u.a. Autoschlüssel, Besteck, eine Tasse, ein geschlagenes Sofa, Papier und ein paar Körperteile. Dazu gibt es einen einfachen Equalizer, Hall und einen Kompressor. Zusätzlich lässt sich bei jedem einzelnen Instrument das Panning, die Lautstärke, Dynamiken, Reverb (mehrere Rooms und einen einige algorithmische Reverbs), sowie die Tonhöhe individuell einstellen.

Fxpansion’s Geist Lite ist nach fast 10 Jahren jetzt als freier Download verfügbar…

Geist ist meine Lieblings-Drum Machine und es gab damals in einigen Zeitschriften eine Lite-Version, die gegenüber der regulären Version etwas abgespeckt ist. Man kann dort keine Scenes und komplette Songs anlegen und man hat nur eine Engine zur Verfügung. Aber die coolen Sachen, wie der Sampler und der Sequenzer sind voll nutzbar.

Jetzt, fast 10 Jahre nach Einführung von Geist, kann jedermann diese freie Lite-Version herunterladen und kostenlos nutzen! Vielen Dank Fxpansion! Ich persönlich besitze eine alte Geist Lizenz, aber für all diejenigen, die nicht in den Genuss der guten alten ersten Geist Version gekommen sind …. holt euch zumindest die Lite-Version!

Abenteuer Sound Design #01 – Kick Drum Design mit Synthesizer und Found Sounds

Schon wieder eine neue Serie … ja, die Quarantäne lässt es zu. Auch diese Serie wollte ich schon immer einmal machen. Sound Design mit Synthesizern, Samplern und Found Sounds. Es gibt nichts Befriedigerendes, als sich seine eigenen Instrumente zu bauen. Sei es mithilfe von Software-Synths oder mit Found Sounds und Samplern.

Man wird momentan so dermaßen vollgeballert mit Samples, virtuellen Instrumenten, Libraries, dass man mittlerweile jedes erdenkliche Instrument zur Hand hat. Mir macht es mittlerweile gar keinen Spaß mehr mich durch die Flut an Möglichkeiten auf der eigenen Festplatte zu wühlen, auf der Suche nach einem speziellen Sound. Aus diesem Grund gehe ich in den letzten Wochen den kreativen Weg und baue mir meine eigenen Instrumente. Und genau darüber möchte ich in dieser Serie schreiben. Es geht ganz simpel los, mit einer Kick Drum. Ich weiß, dazu gibt es schon unzählige Tutorials im Netz, aber trotzdem möchte ich mit diesem einfachen Beispiel den Einstieg machen.

Ich will versuchen in jedem Artikel zwei Möglichkeiten vorzustellen, ein Instrument zu designen. Einmal mithilfe eines Synthesizers (vorzugsweise VCV Rack, da wir hier die einzelnen Bausteine nutzen und besser verstehen können, was genau passiert. Außerdem ist die Software kostenlos erhältlich.) und zum anderen mithilfe von Found Sounds. D.h. wenn ich bspw. ein Kick Drum bauen will, überlege ich mir zuerst mit welchen Sounds aus meiner Umgebung das gut funktionieren könnte, nehme diese auf und verbiege dann alles in der DAW und im Sampler.

Musikproduktion unter Linux? Welche DAWs, Instrumente und Plugins man zur Auswahl hat und funktioniert das auch alles?

Seit ein paar Wochen besitze ich neben meinem alten Macbook (2013) einen aktuellen PC Laptop. Ich wollte einfach etwas Flotteres fürs Schreiben, Programmieren und Grafik- bzw Video-Editing. Es ist dann ein HP Envy x360 (13″) mit Windows 10 geworden. Einfach aus dem Grund, weil ein aktuelles Apple Laptop übertrieben teuer ist. Ich besaß vor 2017 eigentlich immer einen Windows Rechner, daher ist mir die Umstellung nicht allzu schwer gefallen.

Die meiste Zeit meines Computerlebens habe ich mit Windows verbracht, aber jetzt hatte ich nach zwei Wochen genug. Ich mag Windows nicht mehr, weder das Aussehen noch irgendwas. Aus diesem Grund habe ich mich mal wieder an ein Linux System versucht. Linux habe ich während der Studienzeit vor über 15 Jahren für ein paar Jahre eingesetzt und mochte es sehr. Allerdings war das nie wirklich etwas für Medienanwendungen, wie Videoschnitt bzw. -produktion, Musikproduktion und Photoshop hat mir auch immer gefehlt. Wie gesagt, das ist schon einige Monde her und daher wollte ich mal sehen, wie aktuelle Distributionen das so meistern.

Elementary OS in Action…

Renoise Tutorial #01 – Ein Rundgang durch die DAW

Version 3.2.1 steht im Startbildschirm der neuesten Version der Tracker DAW Renoise. Lange war es still um die Software, die in erster Linie mit Samples hantiert. Im August 2019 gab es ein Lebenszeichen. Renoise und der kleine Bruder Redux (Renoise als VST Plugin) bekamen ein kleines Update. Die Community kann wieder hoffen, denn die Entwickler haben angekündigt, dass auch in Zukunft weiter an Renoise gearbeitet wird.

Aber auch wenn keine Updates mehr kommen sollten, ist die Software auch in ihrem jetzigen Zustand mehr als zu gebrauchen. Meine Meinung zu dem Updatewahn habe ich an anderer Stelle ja bereits erwähnt. In meinen Augen stellt Renoise die perfekte DAW dar, für alle die einfach etwas fokussierter arbeiten wollen. Renoise ist ohne Frage umfangreich und kommt mit Gimmicks daher, von denen die Tracker aus den 90ern nur hätten träumen können.

Renoise – nach dem Start komplett jungfräulich…

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