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Den typischen Mellotron Tape-Sound als Effekt für die DAW…

… gibt es bis zum 31.12.2021 von Arturia für umsonst. Seit einiger Zeit gibt es das virtuelle Mellotron in der bekannten V-Collection von Arturia und neuerdings gibt es außerdem das Tape Mello-Fi. Ein Effektplugin, das den typischen Tape-Sound des Mellotron nachahmt.

Was soll ich sagen? Das Plugin sieht fantastisch aus und klingt ganz hervorragend. Jetzt kann man sich den Effekt hinter einen Sampler packen und somit alle seine gesampleten Instrumente zu Mellotron Instrumenten machen. 😉 Klar, Tape-Effekte gibt es mittlerweile zuhauf, aber Tape Mello-Fi klingt besonders nett und bringt noch einige andere Features mit.

Ich denke im nächsten Jahr wird der Effekt zu der FX Collection von Arturia gehören und ein paar Euros kosten. Soweit ich weiß gibt es aber noch keine Angaben zum zukünftigen Preis. Ist auch egal, denn weil wir gerade Weihnachten haben, kann man den Effekt bis zum Ende des Jahres völlig kostenlos herunterladen. Klar, bei Arturia ist das etwas umständlich (wie bei den meisten Softwareanbietern) und man muss sich registrieren, die Arturia Software herunterladen und darüber dann das Plugin … aber der Aufwand lohnt sich… Mitunter kann es allerdings etwas dauern, bis der Download in der Arturia-App erscheint, nicht ungeduldig werden.

Mittlerweile sind alle Plugins von BlueLab komplett kostenlos…

Ich muss zugeben, ich habe erst vor Kurzem von den BlueLab Plugins gehört. BlueLab kommt aus Frankreich und besteht nur aus einem Entwickler. Seit 2017 programmiert dieser Audio-Plugins.

Die komplette Palette besteht aus über 20 Plugins und darunter sind recht viele Tools zur Analyse von Audiomaterial vertreten. Bisher hat BlueLab seine (oder ihre?) Plugins zu günstigen Preisen im Online-Shop verkauft und bot dem User außerdem ein Bundle mit freien Plugins an. Seit Kurzem kann man alle Plugins komplett kostenlos herunterladen. Einfach die gewünschten Tools in den Warenkorb schieben … und downloaden.

So wie es aussieht hat der Entwickler die Fortführung seiner Programmierung an den Plugins eingestellt. Zumindest ist der Instagram Kanal mittlerweile nicht mehr vorhanden und im Blog kann man im aktuellsten Post folgende Zeilen lesen: „End of Development„.

Die Plugins gibt es für Windows und MacOS. Die Mac-Versionen sind aber nur für ältere Systeme bis Catalina. Allerdings gibt es im letzten Update Betaversionen für Catalina und sogar für Linux.

Slate Digital verschenkt 16 Sample Packs bis Ende des Jahres

Bis zum 1. Januar 2022 kann man bei Slate Digital ein Megabundle an Samples herunterladen. Man muss sich lediglich mit Email-Adresse und Telefonnummer registrieren, schon kann der Download losgehen.

Die Samples beinhalten Material für jedes erdenkliche Genre. Man könnte auch jedes Pack individuell downloaden oder sich für das ganze Bundle entscheiden.

Jedes Pack enthält zwischen 500 und 800 Samples, obwohl einige Pakete (z.B. Vintage Drum Machines) auch nur ca. 50 Samples enthalten. Ich würde sagen, dass man mit dem Bundle erstmal genug Samplerfutter auf Halde hat…

Tropone Sounds ist wieder auf YouTube…

Ich hatte ja vor einem Jahr mal ein kleines Found Sound / Field Recording Projekt auf YouTube gestartet und es dann aber mehr oder weniger links liegen gelassen. Das war keine gute Idee, es hat nämlich echt Spaß gemacht!

Und genau deshalb habe ich es wieder relaunched. Es geht um Field Recordings, die ich immer mal wieder für meine Musik anfertige und um Found Sounds, aus denen ich oft auch Instrumente bastel‘. Diese Aufnahmen möchte ich nun auf YouTube wieder zur Verfügung stellen. Momentan ist alles noch völlig kostenlos verfügbar … ich habe da auch keinen anderen Pläne derzeit.

Noch ist der Kanal recht leer, weil ich erstmal wieder anständige Aufnahmen machen muss, bzw. die vorhandenen Aufnahmen dementsprechend aufbereiten muss. Aber ich denke, dass sich das alles demnächst wieder etwas mehr mit Leben füllt…

–> Tropone Sounds YouTube Kanal <—

Bitwig Studio enthält das erste Nachkomma-Update der vierten Version und bringt interessante neue Midi-Tools

Die Berliner Entwickler setzen weiterhin auf recht spezielle Tools, als auf konservative DAW Funktionen. Aber trotzdem werden auch immer mal wieder grundsätzliche Sachen hinzugefügt, wie das Comping, mit dem letzten großen Update.

Note FX

Im 4.1 Update geht es hauptsächlich um Note FX. Es wurden 8 neue Midi-Effekte hinzugefügt, womit die Gesamtzahl auf 23 wächst. Neben so Sachen, wie Bend, Strum und Randomize, gibt es auch ausgefallenere Effekte, wie Ricochet, Note Repeat (u.a. für Euklidische Rhythmen) oder Humanize. Am besten man schaut sich das folgende Video an:

Bei Bitwig darf man nie vergessen, das alles modular aufgebaut ist. D.h. auch wenn ein einzelner Effekt vielleicht recht simpel zu sein scheint, glänzt die DAW mit der Möglichkeit alles miteinander zu kombinieren und dank der Modulatoren alle Parameter zu modulieren. Das gilt für die Note FX genauso wie für die Audio FX.

Sampler Update

Das nächste neue Feature ist die neue Release Chain für den Sampler in Bitwig. Man hat nun die Möglichkeit eine beliebige Kette von Instrument- und Effektplugins nach dem Release einer gespielten Note zu triggern. Dafür gibt es eine Reihe von interessanten Anwendungsmöglichkeiten. Man kann nun auch SFZ Libraries mit Press- und Release Samples importieren.

Neue Farben…

Außerdem gibt es nun weitere Color Palettes für Tracks, Clips und Layers. Aber die Entwickler haben nicht einfach ein paar neue Paletten hinzugefügt… der Anwender kann selbst beliebig Farbpaletten anlegen. Dazu zieht er einfach ein Bild (JPG oder PNG) in die DAW und prompt erscheint ein Popup-Fenster, dass die Farbpalette des importierten Bildes zeigt. Für manche ist das Spielerei, ich find’s super.

neue Farben für Clips … (Quelle: bitwig.com)

Was gibt es sonst noch?

Allerlei neue Presets, jeder Track kann nun direkt Midi ausgeben, einige ältere Note FX wurden überarbeitet und teilweise auch umbenannt und jede Menge kleine Bugs wurden wieder gefixt…

Derzeit gibt es erst eine Beta zum 4.1 Update und jeder mit einem aktuellen Updateplan kann sich diese Version installieren. Die offizielle 4.1 Version kommt wohl in den nächsten Wochen…

Spitfire Audio veröffentlicht die LABS Electric Guitar, eine weitere kostenlose Bibliothek

Kaum habe ich mitbekommen, dass Spitfire Audio ihre LABS Sammlung mit den Siren Songs erweitert hat, da kommt schon die nächste Bibliothek: Electric Guitar.

Eingespielt wurden die Aufnahmen von drei verschiedenen Gitarristen und es gibt klassische 80er Jahre Sounds, Indie- und Pop-Gitarren, sowie einige Rhythmen aus Pop und Rock. Die Library umfasst gut 2GB an Samples.

Ich persönlich finde es ja etwas befremdlich Gitarren mit dem Keyboard einzuspielen, aber mir gefallen die Sounds, besonders die Indie Gitarren…

Angetestet: Kilohearts Convolver – Ein Convolution Plugin mit großartiger Library

Vor ein paar Tagen habe ich mal wieder mein Kilohearts Bundle auf den neuesten Stand gebracht und da war doch dann tatsächlich ein neuer Effekt dabei … der Convolver!

Ein Convolution Effekt wird in erster Linie als Reverb eingesetzt. Es wird quasi die Impulsantwort (Impulse Response IR) eines Raumes genutzt, um diesen Ort oder diesen Raum dann später für eigene Instrumente einzusetzen. Klingt ziemlich abgefahren … ist es auch. Es ist eine Menge Mathematik involviert und ich will diese unangenehme Schublade jetzt gar nicht öffnen. Kurzum: Ein Convolver kann die Akustik eines Raumes wiedergeben.

Berna verwandelt den modernen Computer in ein Labor voller Testinstrumente…

In den 50ern, als man im Elektronischen Musikstudio vom WDR oder dem Italienischen Nationalradio anfing mit elektronischer Musik und Effekten für Radio- und Fernsehproduktionen zu experimentieren, gab es noch keine Laptops voller Musiksoftware. Es gab noch nicht mal Synthesizer …

Stockhausen beim WDR (Quelle: wdr.de)

In diesen Anfängen benutzte man elektronische Testinstrumente zur Erzeugung von Tönen, Geräuschen und Sequenzen. All dies Equipment von damals kann man nun im modernen Computer wieder benutzen, genauso wie damals – mit virtuellen Tonbändern zum Aufzeichnen.

Berna – mittlerweile in Version 3 – ist die Reinkarnation eines solchen frühen Elektromusikstudios und wurde von Giorgio Sancristoforo entworfen und programmiert (neben anderen interessanten Software Instrumenten).

Berna3 (Quelle: giorgiosancristoforo.net)

Die vorherigen Versionen gab es immer nur für den Mac. Jetzt kommen auch Windows Nutzer in den Genuss nostalgischer Klangerzeugung. Während schon frühe Versionen von einigen Universitäten für die Lehre eingesetzt wurden, heißt das natürlich nicht, dass nicht auch der ambitionierte Hobby-Soundtüftler mal den ein oder anderen Oszillator anschmeißen kann um mit elektronischen Sounds zu experimentieren.

Berna3 ist übrigens kein VST-Plugin. Es handelt sich um eine eigenständige Applikation. Wer die Sounds in der DAW nutzen will, muss diese entweder einfach aufzeichnen, oder virtuelle Verkabelung nutzen…

Achja, und wenn man Berna schon für günstiges Geld kauft (derzeit für 25€), kann man auch gleich einen Blick auf die anderen Instrumente des Herrn Sancristoforo werfen.

Bitwig Studio 4.0 kommt Anfang des Sommers und bringt Comping, Operatoren und Apple M1 Unterstützung

Lange wurde sie herbeigesehnt, die Versionsnummer 4 der Berliner DAW Bitwig Studio. Im Forum wurde viel spekuliert, was denn nun kommen wird. Viele haben auf eine Kollaborationsmöglichkeit gehofft, die schon damals zur ersten Version mit angekündigt war. Comping ist schon lange auf der Wunschliste vieler User und Midi-Out für das Grid Device stand auch ziemlich weit oben.

einen neuen Splash Screen gibt es auch …

Das Warten hat ein Ende. Seit heute ist die erste Beta von Bitwig 4 für alle mit einem aktiven Upgradeplan verfügbar. Der offizielle Release soll irgendwann im Juni/Juli diesen Jahres sein. Ich habe mir eben mal die aktuelle Beta installiert und bin gespannt auf die neuen Features…

Up To Date – Links und Krams jetzt an anderer Stelle …

… und zwar genau hier!

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