Kategorie: Lesestoff

Up To Date – Links und Zeugs KW 2021/18

Ich habe diese Woche erstaunlich wenig Musik gehört. Meistens habe ich – wie auch schon letzte Woche – Oneida in den CD Player geschoben und das 2004er Album Secret Wars gehört. Außerdem lief hier noch ab und an mal das herrliche Deerhunter Album Halycon Digest von 2010.

Anfang der Woche habe ich mal sämtliche Geräusche und typischen Sounds, die beim Bedienen eines TapeDecks entstehen, aufgenommen und als Sample Pack veröffentlicht. Ich bin zwischenzeitlich gerade dabei, aus diesen Sounds ein nettes Percussion Instrument zu basteln … sollte die nächsten Tage fertig werden.

… I make music because I love making it and then I love listening to it. And when you’re mixing it, you’re listening to your songs for what’s wrong, for what needs to be fixed. And I’ve found that to be so tiring and frustrating.

Finneas

Die 13 großartigsten Drum Machines, die jemals gebaut wurden // Wie macht man eigentlich ein Sample Pack? … Im Grunde, wie man will … aber falls man es verkaufen möchte… // Warum sollten DAW Entwickler die Piano Roll mal gründlich überarbeiten? // Girl in Red und Finneas reden über’s Musikmachen // Eis kann echt seltsam klingen // The Hambone ist der eigene Körper als Percussion Instrument // Analoger Fokus // Mach‚ irgendwas // Der erste Eindruck des neuen Moog Sound Studios // Die Geschichte hinter My Bloody Valentine’s Loveless // Plattenlabel Logos // Musikschreibmaschinen // Komm‘ mal aus deiner geografischen Musikblase raus // Naturgeräusche sind gut für’s Wohlbefinden ///

Money Mark bei Yo Gabba Gabba // Der mysteriöse Stairway To Heaven Chord // Das neue Lou Barlow Video // Ich liebe die Idee des melodischen Trommelns // Suzanne Ciani bei Letterman 1980 // Wissenswertes über die Butthole Surfers // MelvinsLet It All Be // Das unglaubliche Bassspiel des Niels-Henning Ørsted Pedersen //

Up To Date – Links und Zeugs KW 2021/17

Anfang der Woche habe ich mir die Dokumentation über die Entstehung von Lee Ranaldo’sElectric Trim“ Album angesehen. Auf diesem Album sind auch einige Drumparts von Kid Million eingespielt worden. Dieser ist eigentlich der Trommler bei Oneida. So ergab es sich dann, dass ich die CDs dieser New Yorker Weirdoz mal wieder in den Player geschoben habe. Ende der 90er sind diese als eine Art Garage Rock Band mit Psychedelic Stoner und Krautrock Einflüssen gestartet, aber ganz schnell kamen derart viele andere Strömungen dazu … Die letzte Scheibe, die ich mir damals gekauft habe, war das 2005er Album The Wedding … heute noch meine liebste Platte des Quintetts.

Radiooooo, die musikalische Zeitmaschine // Die täglichen, musikalischen Experimente des Money Mark // Lost Albums, die wir gerne hören möchten // Was macht Musik universell? // Oolimeo, großartiges Gitarrenakkord-Portal // Die Kunst des Field Recordings // Autoharp, ein weiteres, neues LABS Instrument ///

Tom Waits und Iggy Pop in Coffee & Cigarettes // Ein Cover von Friday, I’m in Love // Der Klang des gefrorenen Baikal Sees // Ein Piano preparieren // „Visions For Orchestra, Electronics and Bunny theater“ // Amiga Samplers aus den 90ern // Wire’s „Map Ref. 41°N 93°W“ wird genau dort abgespielt // Dungen: What’s in my Bag? // Interview mit King Buzzo ///

Up To Date – Links und Zeugs KW 2021/14

Diese Woche stand bei mir plattentechnisch ganz im Zeichen der Flaming Lips. Ich habe diese Truppe Anfang der 90er zum ersten mal gehört, als ich mir einfach mal, aufgrund der interessanten Info im Plattenbestellkatalog, die 91er Scheibe Hit To Death In The Future Head bestellt habe. Ich habe mich in das Album verliebt und die Liebe zu der Band hat über alle Alben der 90er gehalten. Später flachte sie dann etwas ab. Die psychedelische Gitarren-Indie-Rock Phase der Band mag ich halt am liebsten… Allerdings ist der Auftritt für Austin City Limits von 2004 großartig.

Type Drummer erzeugt beim Eingeben eines Textes Rhythmen // In der Beepbox kann man Melodien festhalten und diese dann einfach mit jemanden teilen // The London Sound Survey hat über 2.000 Sounds aus dem Alltagsleben von London gesammelt // Justin Frankel, der Kopf hinter der Reaper DAW // Irgendjemand Bock auf C-64 Origami? // „You spend a lifetime playing music to learn what not to play“ // Copy someone’s style, fuck it up … // Die 5 mysteriösesten Musiker der Geschichte // Letzten Monat ist Lou Ottens, der Erfinder der Cassette gestorben // Das digitale Interview Archiv der American Masters Reihe ///

Have Fun, Play Drums // Wie man Drums im Computer programmiert // … oder hier // auch hier // Drum Pocket Basics // Ich liebe diese Folge von Show Us Your Junk mit Money Mark // genau wie diese mit Matmos // Journeys In Sound mit John Cage // Spitfire hat wieder ein Spitzen-Percussion-Instrument zu den freien Labs hinzugefügt // Wendy Carlos zeigt ihren Moog Synthesizer von 1970 // The Internet’s Own Boy, die Geschichte von Aaron Swartz // Paul McCartney zeigt das Mellotron // A brief history of John Baldessari // Sixtyforgan: Wie der C-64 wie eine Kirchenorgel klingt ///

Up To Date – Links und Zeugs KW 2021/13

Ehrlich, die Live-Aufnahmen von Radiohead aus dem Jahre 2008, die bei YouTube unter dem Namen Radiohead – In Rainbows From The Basement ganz offiziell von Radiohead zur Verfügung gestellt wurden, sind so ziemlich das Beste, was man sich musikalisch auf der Couch mit Kopfhörern antun kann. Habe ich übrigens erwähnt, dass YouTube eine hervorragende Quelle für Live-Aufnahmen sind? Da ich nicht allzu viel von YouTube Videos halte, nehme ich mir gerade eine Auswahl dieser Videos auf die gute alte Kassette auf. Ja, eine Bootleg-Sammlung auf Tape … wie früher.

Ein Horror-Musikinstrument / Eine großartige Sammlung fiktiver Vinyl-Cover von Platten, die man nur allzu gern mal hören möchte / Wenn man die 4-Spur-Recorder von damals mit moderner Recording Software vergleicht, dann verlieren die alten Dinger … trotzdem bleiben sie charmant und werden immer teurer / Warum nicht mal einen Sonntagnachmittag damit verbringen, die BBC Sound Effekte durchzustöbern? / In diesem Blog testet ein Typ alte Synthesizer / Es gibt eine Weltkarte, auf der man nach Alltagssounds aus aller Welt suchen kann / Ich habe mich in diese Jazzmaster Ukulele verliebt / Alles, was man über Musique Concrete wissen muss //

Dieser YT Kanal reserviert alte Aufnahmen aus vergangenen Tagen / Interessantes Plugin / Das neue Bill Callahan Video Cowboy ist super / Porträt eines Sound Design Künstlers / Diese Dokumentation über das zweite und letzte Slint Album Spiderland sind kurzweilige 90 Minuten //

Up To Date – Links und Zeugs KW 2021/12

Nein, ich ich habe Up To Date nicht seit einigen Wochen einfach vergessen. Ich habe nur keine Lust mehr über neue Software zu schreiben. Irgendwie bin ich müde aktuelle Entwicklungen im Bereich Audiosoftware zu verfolgen. Aber ich würde trotzdem gerne weiterhin jede Woche interessante Links und anderes Zeugs hier teilen… also, bitte schön:

Ich habe vor einigen Tagen eine neue Band entdeckt, die mittlerweile ihr 13. Album veröffentlicht haben. Ich lausche in den nächsten Tagen die Songs von Hey Colossus‚ „Dances/Curses“ //

Außerdem habe ich die Musik von Codeine letzte Woche wieder entdeckt. Soweit ich weiß gibt es nur 3 Veröffentlichungen und ich fand das letzte Album „The White Birch“ von 1994 immer am besten. Recht tiefer, langsamer und melancholischer Slowcore //

Get Offset ist ein netter YouTube Kanal über Gitarren Pedale // Sisters with Transistors ist eine Dokumentation der Heldinnen der elektronischen Musik // Und man sollte nie vergessen, dass Alternativ Rock ein Werkzeug Satans ist… // Klassische Drum Patterns // Land of The Rising Sound – eine Roland Retrospektive //

Warum man auch mit alter Hardware arbeiten kann und nicht alle paar Jahre seinen Laptop erneuern muss und sollte // Jede Menge Lesestoff gibt es im Punk Planet Archive. Ein Punk Magazine aus Chicago, dass bis 2007 gedruckt wurde // Schreibe mit den Jazz Keys… // Höre Dir Wal-Songs an… // Bad Moon Rising wird 35 – Wie Sonic Youth vor 35 (mittlerweile 36) Jahren den Indie Rock neu erfunden haben // QasarBeach ist ein Tool für Win/Mac/Linux, dass den Fairlight CMI emuliert ///

Einige der Bücher, die ich in den letzten Monaten gelesen habe und die ich schon so weiterempfehlen kann…

Ich mag Bücher. Das war nicht immer so, aber ungefähr seit 25 Jahren bin ich ganz vernarrt in Bücher. Klar ist der Inhalt wichtig und man könnte diesen auch digital konsumieren. Aber nichts geht über bedruckte Papierseiten. Ja, ich weiß … Nachhaltigkeit und so … am Arsch.

Das letzte Buch, welches ich innerhalb weniger Stunden verschlungen habe war How To Write A Song von Jeff Tweedy. Der Wilco Frontmann hat vor gar nicht langer Zeit erst Let’s Go (So We Can Get Back) veröffentlicht – seine Memoiren quasi. Ich bin jetzt nicht der größte Wilco Fan, sondern bin durch einen Auszug des ersten Buches im Rolling Stone darauf gestoßen.

How To Write A Song ist ein Buch über Kreativität. Es beschreibt nicht wirklich den Songwriting Prozess, zumindest nicht im Detail, sondern ist vielmehr ein Buch, dass Mut machen will, Songs zu schreiben. Auch dann, wenn man sich nicht für einen Songwriter hält. Selbst wenn man meint, dass man niemals einen Song schreiben könnte. Im Grunde kann das jeder und das Buch ermutigt einen, genau das einfach zu tun … und danach nochmal … und immer wieder.

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