Sampling, Found Sounds & Sound Design

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Kurztipp: (Für Mac-User) GarageBand kommt mit einigen netten Reverb IRs und diese kann man auch in anderen DAWs nutzen ;)

Das ist zwar nicht ganz im Sinne von Apple, aber wenn man will kann man die kleine aber feine Impulse Responses Sammlung von GarageBand auch im Convolution Effekt seiner Wahl einsetzen.

Wahrscheinlich ist dieser Trick schon ein alter Hut, aber ich bin erst vor Kurzem darauf gekommen, weil ich mich gerade mit dem Convolution Device von Bitwig Studio beschäftigt habe. Bekanntlich ist GarageBand ja der abgespeckte kleine DAW-Bruder von Logic Pro. Und diese kleine DAW ist völlig kostenlos in jedem MacOS oder auch iOS nutzbar. Wenn man GarageBand das erste mal startet, kann man die zugehörige Library an Loops, Presets und Instrumenten herunterladen (ca. 16GB).

Da in GarageBand auch eine kleine Version des Space Designer Reverbs (Convolution Reverb) aus Logic Pro vorhanden ist, werden für diesen haufenweise Presets und auch Impulse Responses installiert. Diese IRs liegen dann auf einem MacOS im folgenden Ordner:

/Library/Audio/Impulse Responses/Apple

Mittlerweile sind alle Plugins von BlueLab komplett kostenlos…

Ich muss zugeben, ich habe erst vor Kurzem von den BlueLab Plugins gehört. BlueLab kommt aus Frankreich und besteht nur aus einem Entwickler. Seit 2017 programmiert dieser Audio-Plugins.

Die komplette Palette besteht aus über 20 Plugins und darunter sind recht viele Tools zur Analyse von Audiomaterial vertreten. Bisher hat BlueLab seine (oder ihre?) Plugins zu günstigen Preisen im Online-Shop verkauft und bot dem User außerdem ein Bundle mit freien Plugins an. Seit Kurzem kann man alle Plugins komplett kostenlos herunterladen. Einfach die gewünschten Tools in den Warenkorb schieben … und downloaden.

So wie es aussieht hat der Entwickler die Fortführung seiner Programmierung an den Plugins eingestellt. Zumindest ist der Instagram Kanal mittlerweile nicht mehr vorhanden und im Blog kann man im aktuellsten Post folgende Zeilen lesen: „End of Development„.

Die Plugins gibt es für Windows und MacOS. Die Mac-Versionen sind aber nur für ältere Systeme bis Catalina. Allerdings gibt es im letzten Update Betaversionen für Catalina und sogar für Linux.

Kurztipp: Wie man jeden Sound unter Windows einfach aufnehmen kann…

Wie oft kommt es vor, dass man mal eben schnell einen Sound unter Windows festhalten will? Ich komme des Öfteren mal in die Situation, dass ich beispielsweise auf YouTube etwas finde, dass ich gerne schnell mal samplen möchte … dabei muss es sich ja nicht immer um urheberechtlich geschütztes Material handeln (ein gutes Beispiel wären die Sounds meines YouTube Kanals 😉).

Wie dem auch sei, für die einfachste Methode benötigt man den kostenlosen Audio Editor Audacity. Audacity ist schnell installiert und einsatzbereit. Auch wenn das GUI etwas altbacken aussieht, steckt so Einiges in der kleinen Applikation.

The Psychology Of Analogue…

Ein wirklich schöner, inspirierender Film. Julie McLernon erzählt von ihrem Recording Studio (Analogue Catalogue Studio) in Nordirland und warum sie ausschließlich auf Tape recorded…

Einige der Bücher, die ich in den letzten Monaten gelesen habe und die ich schon so weiterempfehlen kann…

Ich mag Bücher. Das war nicht immer so, aber ungefähr seit 25 Jahren bin ich ganz vernarrt in Bücher. Klar ist der Inhalt wichtig und man könnte diesen auch digital konsumieren. Aber nichts geht über bedruckte Papierseiten. Ja, ich weiß … Nachhaltigkeit und so … am Arsch.

Das letzte Buch, welches ich innerhalb weniger Stunden verschlungen habe war How To Write A Song von Jeff Tweedy. Der Wilco Frontmann hat vor gar nicht langer Zeit erst Let’s Go (So We Can Get Back) veröffentlicht – seine Memoiren quasi. Ich bin jetzt nicht der größte Wilco Fan, sondern bin durch einen Auszug des ersten Buches im Rolling Stone darauf gestoßen.

How To Write A Song ist ein Buch über Kreativität. Es beschreibt nicht wirklich den Songwriting Prozess, zumindest nicht im Detail, sondern ist vielmehr ein Buch, dass Mut machen will, Songs zu schreiben. Auch dann, wenn man sich nicht für einen Songwriter hält. Selbst wenn man meint, dass man niemals einen Song schreiben könnte. Im Grunde kann das jeder und das Buch ermutigt einen, genau das einfach zu tun … und danach nochmal … und immer wieder.

Zwei weitere Instrumente in Waveform 11 Free freischalten

Ich hatte im letzten Beitrag über die neue kostenlose DAW von Tracktion Waveform 11 Free erwähnt, dass der simple Sampler von Tracktion T7 nicht mehr ohne Weiteres genutzt werden kann. Gestern habe ich gelesen, dass der Sampler und auch ein einfacher FM Synth zu den älteren Legacy Plugins gehört.

Diese beiden Instrumente gehören wohl zu alten Eisen…

Wenn man diese beiden Instrumente trotzdem nutzen möchte, kann man sie leicht freischalten. Dazu geht man in den Einstellungen einfach auf Plugins und unten im Menü setzt man bei Show Legacy Plugins einfach den Haken. Schon erscheinen der Sampler und der FM Synth in der Plugin-Liste. Wie bereits im anderen Artikel erwähnt, empfehle ich trotzdem den kostenlosen Grace Sampler.

VCV Rack als Sequenzer in der DAW nutzen…

Ich habe ja hier und hier und auch hier schon über die Integration von VCV Rack in der DAW geschrieben. Allerdings habe ich noch nicht erwähnt, dass man das Rack mit seinem netten Sequenzer-Modulen eben auch als solch einen in der DAW nutzen kann. Falls man Zufallssequenzen erzeugen will, euklidische Rhythmen oder einfach lieber einen Step-Sequenzer anstatt der Piano-Roll zum Programmieren nutzen will, bietet das virtuelle modulare System ganz hervorragende Möglichkeiten.

Euklidischer Sequenzer sendet Midi Daten an DAW…

Voltage Modular Nucleus – Virtuelles modulares Synthesizer System für umsonst bis zum 31.August 2019

Cherry Audio feiert einjähriges Jubiläum mit ihrem kostenpflichtigem Modular Synthsystem Voltage Modular. Aus diesem Grund gibt es nun Nucleus, ein Set aus gut 20 Modulen als Standalone Software oder Plugin für die DAW für lau (ansonsten gut 100 Euro).

Voltage Modular Nucleus

Das Angebot gilt allerdings nur noch bis Ende August. Mit den enthaltenen Modulen kann man schon einiges anfangen und erhält somit ein vollwertiges modulares System.

Die Konkurrenz VCV Rack kostet nichts (zeitlich unbegrenzt) und beinhaltet ungleich mehr Module (Tendenz steigend). Wem das Angebot aber zu unübersichtlich wird, der könnte in den nächsten Tagen noch zu Nucleus greifen. Die eingeschränkte Anzahl an Modulen könnten die Kreativität beflügeln…

Renoise macht auch eine gute Figur als Sample-Grabber…

Gestern Abend war ich noch im Zeitschriftenkiosk meines Vertrauens und habe in der aktuellen Ausgabe der Keys geblättert. Darin befand sich ein Kurztest zum aktuellen SampleRobot. Ich kannte das Programm vorher gar nicht. Mit dem Sample Roboter kann man sich aus seinen VST-Instrumenten automatisch eine Sample-Bibliothek sichern.

Warum sollte man das wollen? Z.B. wenn man seine musikalischen Ergüsse (als DAW Projekt) an einen Bekannten weitergibt, der allerdings nicht über dieselbe üppige VST-Instrumenten Auswahl verfügt. Entweder kann ich dann einen Instrumenten-Track bouncen – dann kann ich ihn aber nicht mehr so ohne Weiteres editieren – oder ich wandel‘ das Instrument vorher in Samples um, die ich dann im Sampler der DAW nutze.

VCV Rack als Effektboard nutzen

Im letzten Beitrag habe ich schon über die Integration von VCV Rack in die DAW gesprochen, und ganz vergessen zu erwähnen, dass VCV Rack auch ein ganz hervorragendes Effektboard abgibt. Klar, man hat nicht die Vorzüge eines VST Plugins, bei dem man diverse Presets gleich in der DAW sichern kann, aber das Rack hat dafür Effekte, die man nicht überall findet.

Die Verkabelung ist denkbar einfach…

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