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Sound Effekte: Ich habe einfach mal angefangen diverse FX auf YouTube hochzuladen…. #01 Papier.

Da ich eh viel mehr Found Sounds und Field Recordings aufnehmen wollte – für musikalische Zwecke, habe ich mir gedacht, dass ich auf meinem YouTube Kanal doch einfach mal regelmäßig nützliche Sound Effekte aus diesen Aufnahme-Sessions generieren könnte.

Quasi Aufnahmen aus Alltagsgegenständen, diversen Musikinstrumenten uns obskuren Krams, die man für Musik, Games oder Film bzw. YouTube Videos einsetzen könnte. Eventuell kann der ein oder andere da ja auch etwas mit anfangen.

Heute habe ich einfach mal den ersten Schritt gemacht und ein paar Papier-Effekte aufgenommen, in ein kleines Video gepackt und bei Youtube hochgeladen:

Hat Spaß gemacht. Werde ich definitiv öfters tun. Die Samples kann man übrigens immer komplett umsonst und ohne Umwege herunterladen. Der Link zum Sample-Pack befindet sich immer in der Beschreibung der Videos. Die Dateien sind übrigens in meinem Google Drive gehostet.

Faust – Echtzeit Audio Programmierung für Anwendungen und Plugins…

Faust (Functional AUdio STream) ist eine Programmiersprache, die speziell für die Erstellung von digitalen Synthesizern und Audio Effekten gedacht ist. Faust unterstützt das funktionale Programmierparadigma und man kann den geschriebenen DSP-Code schnell in eine andere allgemeine Programmiersprache, wie C, C++, Java, JavaScript oder Web Assembly, übersetzen.

Außerdem ist es möglich diesen generierten Code leicht in verschiedene Objekte zu kompilieren: Audio-Plugins, Standalone-Anwendungen, Smartphone- oder Web Apps.

Quelle: https://faust.grame.fr/

Faust Programme werden kompiliert und nicht interpretiert. Sie werden in möglichst optimierten C++ Code umgewandelt. Angeblich soll dieser generierte Code effizienter sein, als der den ein fortgeschrittener C++ Entwickler schreiben würde … zumindest genauso effizient. Hut ab!

Faust ist zwar im Grunde eine textuelle Sprache, aber trotzdem ähnelt das alles einem Block Diagramm. Sie vereint die funktionelle Programmierung mit dem Erstellen von Blockdiagrammen. Man programmiert quasi Blockdiagramme mithilfe von Funktionen. Kurz gesagt: Ein Faust Programm beschreibt einen Signalprozessor.

Die meisten Audiotools können als Signalprozessoren dargestellt werden. Sie verfügen über Audio-Ein– und –Ausgänge und Kontrollsignale werden mithilfe von Drehreglern, Schiebern und diversen Anzeigen dargestellt.

Up To Date – News und Kurioses für Audio Enthusiasten KW36

News

Arturia hat seine FX Collection um drei neue Modulationseffekte erweitert. Diese habe ich hier, hier und hier sogar schon angetestet.

Arturia Modulations-Trio (Quelle: arturia.com)

Ritmobox ist die neue Drummachine aus Russland, die sich an Klassiker aus den 70ern und 80ern orientiert.

Abenteuer Sound Design #08 – Spitfire Audio’s Labs ist eine kostenlose Sammlung liebevoll gesampleter Instrumente …

Spitfire Audio gehören wohl zu den Top Ten der virtuellen Instrumentenbauer. Allerdings beschränken sie sich dabei meistens auf das Aufnehmen akustischer Instrumente und das Gestalten von grafischen Interfaces, damit Nutzer diese Instrumente dann im Computer „spielen“ können. Überwiegend gibt es diese Instrumente für den Kontakt Sampler von Native Instruments, aber Spitfire veröffentlicht auch eigene VST-Plugins.

Vor ungefähr zwei Jahren haben sie angefangen in regelmäßigen Abständen Instrumente umsonst wegzugeben. Sie haben LABS 2018 ins Leben gerufen und jeder kann diese Instrumente kostenlos herunterladen und benutzen. Man meldet sich auf den Webseiten von Spitfire Audio an und lädt einfach das erste Instrument herunter. Dann wird man aufgefordert die LABS Desktop App zu installieren. In dieser App erscheinen dann die einzelnen Instrumente, die man später dann im Plugin innerhalb der DAW nutzen kann. Der Download könnte etwas dauern, da die Libraries teilweise mehrere Gigabytes groß sind.

Nun kann man seine Pure Data Patches auch in VCV Rack nutzen…

VCV Rack verfügt mittlerweile über eine nahezu unendliche Auswahl an Modulen – die meisten davon sind sogar kostenlos. Was aber, wenn ich meine eigenen Module erstellen will? Selbst für findige C++-Programmierer stellt das Rack eine komfortable Umgebung dar, seine eigenen Ideen relativ einfach umzusetzen. Und für alle, die in C++ nicht unbedingt zuhause sind, gibt es das Prototype-Modul.

Prototype kann man mit Skripten der Sprachen JavaScript, Lua oder SuperCollider füttern, neuerdings aber auch mit Vult’s eigener DSP Sprache und Pure Data Patches.

Seit Version 1.3.0 kann man also auch die visuelle Umgebung Pure Data nutzen, um Ideen für Module umzusetzen.

Man muss Prototype vorher mitteilen, wo auf dem Rechner sich die Pure Data Installation befindet und schon kann man seine Patches laden und ausführen. Prototype verfügt über 6 Ein- und Ausgänge…

Der einzige Wermutstropfen: Man kann nur eine Instanz von Prototype inklusive PD-Patch gleichzeitig nutzen. Diese Einschränkung hat aber nichts mit VCV Rack oder Prototype zu tun, sondern mit Pure Data selbst.

Ok, wer also nicht gleich in die C++ Welt einsteigen will, der kann sich dank Prototype erstmal mit JS, Lua, SuperCollider, Vult oder Pure Data ein wenig die Hände schmutzig machen.

https://community.vcvrack.com/t/pure-data-added-to-vcv-prototype/10583

Voltage Modular geht in die zweite Runde und hat noch einen Leckerbissen für Java Entwickler parat…

Naja, das Leckerbissen gab es auch schon in der ersten Version … egal. Voltage Modular bietet ein modulares Eurorack System in Softwareform, genauso wie z.B. Softube Modular oder das VCV Rack. Wobei Voltage Modular eher mit VCV Rack vergleichbar ist, als mit Softube’s Synthesizer System.

Voltage Modular ermöglicht es dem Nutzer ebenfalls Module von Drittanbietern in seine eigene Sammlung aufzunehmen, wenn er diese denn vorher relativ kostengünstig erworben hat. Es gibt allerdings auch einige kostenlose Bausteine.

Der Unterschied zu VCV Rack ist der Preis der Grundsoftware. Es gibt zwar im Moment noch die kostenlose Nucleus Version, die mit einem sehr übersichtlichen Satz an Grundmodulen daher kommt. Allerdings sollte ein kompletter Neuling damit erstmal einige Zeit beschäftigt sein und kann sich hiermit in Ruhe in ein modulares System einarbeiten.

JACK Audio Server – Verkabel‘ Bitwig mit allen Audio Anwendungen … Die einzige Anleitung, die Du brauchst! (MacOS)

JACK kommt eigentlich aus der Linux Welt und ist dort der Audio Server schlechthin. Für viele ist das Wort Linux schon abschreckend und wenn man dann noch erwähnt, dass JACK ursprünglich ein Kommandozeilen-Tool war, braucht man meistens gar nicht weiter zu reden.

Aber JACK muss nicht kompliziert sein. Man muss ja nicht alle Möglichkeiten der Software nutzen. Ich finde den Gedanken spannend, dass man mithilfe von JACK einfach seine verschiedenen Applikationen miteinander verkabeln kann, genauso wie den Plattenspieler zuhause mit dem Stereo-Verstärker, oder das Casio Keyboard mit dem Audio Interface.

Apple’s Core Audio, das im MacOS Betriebssystem zur Anwendung kommt ist an sich schon eine sehr mächtige Audio API mit niedrigen Latenzen für die Echtzeit-Anwendung von virtuellen Instrumenten und Effekten. Da könnte Windows sich mal eine Scheibe von abschneiden. Allerdings fehlt Core Audio die Möglichkeit verschiedene Anwendungen im Betriebssystem miteinander zu verbinden, sodass man das Audio-Signal von einer Anwendung beispielsweise mit einer anderen Applikation aufzeichnen könnte.

Abenteuer Sound Design #07 – Eine Resonator Bank als Percussion Generator… oder wie man sich Congas erstellt

Was ist eine Resonator Bank? Sie ist einfach eine Reihe von Bandpass Filtern, die Sinuswellen erzeugt. Aber die Resonator Bank ist kein Tonerzeuger, daher muss man sie mit Klang triggern. Bitwig verfügt über solch eine Resonator Bank in seinen Effekt-Devices. Falls man diesen Effekt nicht in der DAW hat, könnte man ihn mit einem EQ mit einigen Bändern nachbauen.

Resonator Bank in Bitwig Studio

Wie bekomme ich da nun einen Ton hinein? Am einfachsten wäre einen FM4-Synth und dann hätten wie einen Sinuswellen-Oszillator oder einen Noise-Generator… Aber das wäre zu einfach 😉 Ich nehme mal wieder einen DC-Offset und einen Random Modulator.

Abenteuer Sound Design #06 – Rückkopplungen einer Gitarre erzeugen … ohne Gitarre in Bitwig’s Grid (Guitar Feedback Generator)

Heute bauen wir uns mal ein Instrument, eine Gitarre um genau zu sein. Eine elektrische Gitarre, mit der man aber nur Feedback erzeugen kann … sonst nix. Vor ein paar Monaten habe ich so etwas mal auf YouTube entdeckt und heute baue ich das mal in Bitwig’s Grid nach. Das ist recht simpel, versprochen.

Wenn es eine Band gibt, die mich seit Ende der 80er begleitet, dann ist es Sonic Youth. Leider habe die sich um 2010 aufgelöst. Ein wichtiger Bestandteil der Musik von Sonic Youth ist Gitarren Feedback.

Da mich diese Band stark beeinflusst hat, nutze auch ich „Gitarrenkrach“ in eigenen Songs. Beim Recorden zuhause ist es aber nicht immer ganz einfach, eine Gitarre richtig schön zum Kreischen zu bringen … man wohnt hier ja nicht komplett alleine auf dem Land. Also muss eine praktischere Lösung her.

Audio Programmierung #06 – C++ Grundlagen: Die Kontrolle des Programmablaufs (switch-case)

Das Ziel eines switch-case Konstrukts ist es, einen Ausdruck gegen eine größere Auswahl von Konstanten zu vergleichen und dann dementsprechend für jede Möglichkeit etwas anderes auszuführen. Die C++ Schlüsselwörter, die wir in diesem Zusammenhang oft sehen werden, sind switch, case, default und break.

Die allgemeine Syntax sieht so aus:

switch(expression) {

    case LabelA:
        DoSomething;
        break;

    case LabelB:
        DoSomethigElse;
        break;

    // and so on ...
    default:
        DoStuffWhenExpressionIsNotHandledAbove;
        break;
}
    

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