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Bitwig Studio enthält das erste Nachkomma-Update der vierten Version und bringt interessante neue Midi-Tools

Die Berliner Entwickler setzen weiterhin auf recht spezielle Tools, als auf konservative DAW Funktionen. Aber trotzdem werden auch immer mal wieder grundsätzliche Sachen hinzugefügt, wie das Comping, mit dem letzten großen Update.

Note FX

Im 4.1 Update geht es hauptsächlich um Note FX. Es wurden 8 neue Midi-Effekte hinzugefügt, womit die Gesamtzahl auf 23 wächst. Neben so Sachen, wie Bend, Strum und Randomize, gibt es auch ausgefallenere Effekte, wie Ricochet, Note Repeat (u.a. für Euklidische Rhythmen) oder Humanize. Am besten man schaut sich das folgende Video an:

Bei Bitwig darf man nie vergessen, das alles modular aufgebaut ist. D.h. auch wenn ein einzelner Effekt vielleicht recht simpel zu sein scheint, glänzt die DAW mit der Möglichkeit alles miteinander zu kombinieren und dank der Modulatoren alle Parameter zu modulieren. Das gilt für die Note FX genauso wie für die Audio FX.

Sampler Update

Das nächste neue Feature ist die neue Release Chain für den Sampler in Bitwig. Man hat nun die Möglichkeit eine beliebige Kette von Instrument- und Effektplugins nach dem Release einer gespielten Note zu triggern. Dafür gibt es eine Reihe von interessanten Anwendungsmöglichkeiten. Man kann nun auch SFZ Libraries mit Press- und Release Samples importieren.

Neue Farben…

Außerdem gibt es nun weitere Color Palettes für Tracks, Clips und Layers. Aber die Entwickler haben nicht einfach ein paar neue Paletten hinzugefügt… der Anwender kann selbst beliebig Farbpaletten anlegen. Dazu zieht er einfach ein Bild (JPG oder PNG) in die DAW und prompt erscheint ein Popup-Fenster, dass die Farbpalette des importierten Bildes zeigt. Für manche ist das Spielerei, ich find’s super.

neue Farben für Clips … (Quelle: bitwig.com)

Was gibt es sonst noch?

Allerlei neue Presets, jeder Track kann nun direkt Midi ausgeben, einige ältere Note FX wurden überarbeitet und teilweise auch umbenannt und jede Menge kleine Bugs wurden wieder gefixt…

Derzeit gibt es erst eine Beta zum 4.1 Update und jeder mit einem aktuellen Updateplan kann sich diese Version installieren. Die offizielle 4.1 Version kommt wohl in den nächsten Wochen…

Was ich in den letzten 5 Jahren über die Musikproduktion am Rechner gelernt habe…

So richtig intensiv beschäftige ich mich seit ca. 5 Jahren mit der digitalen Produktion von Musik. Es geht hier nicht einzig allein um elektronische Musik, sondern ganz allgemein mit der Produktion von Musik mithilfe von Software. Ich selber spiele in diverse Gitarrenbands, wo wir hauptsächlich digitale Drum-Plugins oder Amp-Emulationen nutzen.

Ich habe auch viele Jahre davor schon Musik gemacht, aber erst in den letzten Jahren habe ich mich ernsthaft mit verschiedenster Software und deren Möglichkeiten auseinander gesetzt.

Ich habe in dieser Zeit haufenweise Software angetestet, geliebt, gehasst, verteufelt, vergöttert und erlernt. Ich habe nahezu alle auf dem Markt erhältlichen DAWs ausprobiert, unendlich viele virtuelle Instrumente angespielt und eine endlose Zahl Effektplugins installiert und auch wieder deinstalliert.

Frühjahrsputz: Hier wird erstmal kräftig durchgefegt…

Also, hier auf der Festplatte … nicht im Blog. Diese wird nämlich langsam voll. Ich habe eindeutig zu viel Audiosoftware (DAWs, Plugins und Samples) installiert. In den letzten Monaten hat sich herauskristallisiert, welche Tools ich am meisten und am liebsten benutze und welche Programme hier eher wenig genutzt werden … auch wenn es vielleicht ganz wunderbare Werkzeuge sind.

Als ich Anfang des Jahres Reason 11 getestet habe und dann auch ziemlich schnell auf den Reason+ Subscription-Zug aufgesprungen bin, war ich total begeistert von der Software – weniger von der DAW, aber umso mehr von den Instrumenten. Allerdings habe ich seitdem immer nur mal wieder mit dem Rack herumgespielt und wirklich ganz selten mal etwas davon in eigenen Produktionen eingesetzt. Die Software ist wirklich spitze, aber ich habe mich vielleicht schon zu sehr an andere Instrumente gewöhnt. Außerdem erschlägt mich die große Auswahl in Reason. Daher habe ich diese Woche mein Abonnement gekündigt. Zwanzig Euro im Monat, für ein selten genutztes Spielzeug, müssen nicht sein. Doch, müssen sie. Die Instrumente sind einfach zu gut … Das Reason Rack bleibt 😉

Reaper 6 DAW Tutorials – 01: Ein neues Projekt beginnen …

Ja, eine neue Tutorialreihe! Mal wieder … Diesmal geht es um die DAW Reaper. Ich halte mich hierfür allerdings an die offiziellen Videotutorials der Reaper Website. Diese kleinen Videos erklären die DAW ganz hervorragend, sind allerdings nur in englischer Sprache verfügbar. Da Video nicht unbedingt mein Lieblingsmedium ist, will ich diese Tutorials schriftlich festhalten. Ich halte mich dabei zunächst an die This is Reaper 6 Tutorials von Kenny Gioia.

Audio Interface

Das erste, was wir in Reaper einstellen müssen, ist unser Audio Interface. Egal, ob wir ein USB-Interface oder den internen Soundchip unseres Laptops benutzen, diese Hardware muss in den Einstellungen festgelegt werden.

Reason bekommt ein hochauflösendes User Interface und für viele ist es eine lang ersehnte Erlösung…

Mit der kommenden Version 12 bekommt das Reason GUI ein Update. Das gilt für die DAW, das Rack Plugin und alle Rack Extensions.

Die Oberfläche des Rack hat sich seit 20 Jahren nicht allzu sehr verändert. Nachdem die Bildschirme immer höher gingen in den Auflösungen, kann es für viele Nutzer mittlerweile anstrengend sein, alle kleinen Knöpfe und Regler der Instrumente, Effekte oder Player klar zu erkennen.

Aber Reasonstudios reagiert nun endlich und überarbeitet das GUI. Auch wenn wir noch bis zur Version 12 warten müssen, können Besitzer einer aktuellen Lizenz oder Reason+ Abonnenten sich für das Beta Testing anmelden. Die Freischaltung hierfür funktioniert per Einladung. Ich habe mich gestern dafür angemeldet und warte nun … Ich bin gespannt

10 Gründe, warum ich für Reaper alle anderen DAWs einfach links liegen lasse…

Letztes Jahr im August habe ich mich mal etwas mehr mit Reaper beschäftigt. Viel herumprobiert, viel gelesen, ich habe mir Tutorials angeschaut und immer wieder Songs mit der DAW recorded … seit Kurzem benutze ich Reaper ausschließlich. Hier kommen jetzt mal 10 Gründe, warum das wohl so ist…

Reaper 6 (iLogic 3.85 Theme)

Eins: Reaper läuft auf allen Plattformen

Reaper kann man unter Windows, Linux, MacOS und neuerdings auch Raspberry Pi installieren. Und Reaper ist nicht wählerisch, was die Aktualität des Betriebssystems angeht. Während viele DAWs mittlerweile recht aktuelle Versionen eines OS verlangen (danke Bitwig und danke Studio One), kann man die DAW von Cockos auch auf älteren Rechnern mit älterer Software installieren.

Waveform Free 2021: Das sind die Neuerungen…

Waveform Free, die aktuelle freie DAW von Tracktion, basiert auf die essentiellen Features der kostenpflichtigen Pro-Version (aktuell: v11.5). Tracktion hat vor Kurzem ein Video veröffentlicht, in dem sie die neue Version 2021 vorstellen.

Was genau ist neu?

Wenn man die aktuelle DAW zum ersten mal startet, wird man zunächst mit einem neuen Startbildschirm begrüßt, der ein wenig an Studio One oder Bitwig erinnert.

Hier findet man die zuletzt bearbeiteten Projekte, diverse Templates, die Audio Einstellungen, sowie News und Tutorial Videos. Von hier aus kann man auch ein neues Projekt anlegen oder direkt zu den Einstellungen gelangen.

Beim Editieren wurde einige Sachen verbessert, wie z.B. Range Selection, Ripple Delete usw. Außerdem gibt es für den Step Sequenzer nun einen eigenen Editor, der dem Midi Editor ähnelt.

6 Dinge, die Studio One zur (fast) perfekten DAW machen

Presonus‘ Studio One ist aktuell in der Version 5.1. Die DAW gibt es jetzt etwas über zehn Jahre und seit dem letzten Sommer sind auch sie zusätzlich auf den Subscription-Zug aufgesprungen. Presonus Sphere schimpft sich das Modell und man bekommt das komplette Softwareprogramm von Presonus für knappe 15 Dollar im Monat. Kein schlechtes Angebot.

In meinen Augen ist Studio One die beste Allround-DAW, ähnlich wie Logic Pro, aber eben nicht nur auf’s Apple OS beschränkt. Studio One besitzt einen hervorragenden Sequenzer mit ausgezeichneten Möglichkeiten seine Midi- und Audiodaten zu bearbeiten. Die DAW hat eine große und brauchbare Sammlung an Effekten und hilfreichen Tools und es gibt eine nette Bibliothek an Instrumenten und Sounds.

Reason 11 – Was macht die DAW so speziell, oder lohnt sich vielleicht schon allein nur das Reason Rack als Plugin?

Ich habe tatsächlich Reason das erste mal Anfang der 2000er benutzt. Damals war ich mitten im Informatikstudium und es gab dort eine kleine Clique, die sich speziell für’s Musikmachen am Rechner interessierte. In dieser Gruppe galt die aktuell erschienene erste Version von Reason 1.0 als heißer Scheiß. Schnell war eine Raubkopie (hey, wir waren Studenten) auf meiner Festplatte. Ich war fasziniert von dem, was ich auf dem Bildschirm sah, hatte aber keine Ahnung, wie ich damit umzugehen hatte.

Reason 11.3

20 Jahre später und Reason ist aktuell bei der Version 11. Seit den Anfängen hat sich Einiges geändert. In der Zwischenzeit hat man neben Midi-Spuren auch Audiospuren hinzugefügt, ein paar Jahre später (2017) dann hat Propellerheads Reason für VSTs geöffnet, denn anfangs war es nicht möglich VST-Instrumente oder -Effekte in Reason zu importieren.

Mit der Version 11 (2019) hat Propellerheads sich in Reason Studios umgetauft und aus dem Reason Rack (das Instrument- und Effekt-Rack) zusätzlich auch noch ein Plugin für andere DAWs gemacht! Damit hat Reason nochmal viele neue User angelockt und auch ich bin wieder aufmerksam geworden. Seit ein paar Tagen wurde das Geschäftsmodell auch nochmal geändert. Mittlerweile gibt es Reason+. Ein Subscription Modell, bei dem man 19,- Euro im Monat bezahlt (oder 199,- im Jahr) und immer die aktuelle Reason Suite hat.

Einige ReaPlugs kann man auch außerhalb von Reaper nutzen, zumindest unter Windows … und das macht schon alleine aufgrund von ReaJS wirklich Sinn

Reaper hat bekanntermaßen einige gute Effekte an Bord. Mal angenommen man nutzt eine kostenlose DAW, die von Haus aus eher spärlich mit Effekten ausgestattet ist, wie z.B. Waveform Free, dann könnte man sich die ReaPlugs VST FX Suite auf die Festplatte kopieren.

Reaper’s ReaPlugs in Bitwig Studio…

Die Vorteile: Die Effekte sind komplett kostenlos und man hat mit ReaJS auch die Möglichkeit eigene Effekte zu programmieren oder etliche weitere JSFX-Plugins zu nutzen. Einziger Nachteil: Die ReaPlugs gibt es nur für das Microsoft Betriebssystem. Aber von vorne…

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