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Renoise 3.2 und Redux 1.1 sind ab sofort erhältlich und können jetzt auch Time Stretching

Ich dachte ich traue meinen Augen nicht, als ich heute Nachmittag die Meldung über ein Renoise Update las. Version 3.2 wurde ganz überraschend veröffentlicht und Redux erhielt die Versionsnummer 1.1.

Renoise 3.2 (Quelle: renoise.com)

Ich muss zugeben, dass ich Renoise schon länger nicht mehr aktiv eingesetzt habe, zumindest nicht um komplette Musik darin zu produzieren. Ich mochte die Software so wie sie war und habe ehrlich gesagt auch nicht mehr mit einem Update gerechnet. So ging es wohl einigen Usern, wenn man die Foreneinträge mal verfolgt.

Aber Renoise ist nicht tot und das neue Update bringt so einige willkommene Neuerungen mit:

HiDPI Support – Retina Displays verfügen über eine höhere Pixeldichte und viele User hatten Probleme mit den vorherigen Renoise Versionen, weil viele Interface-Elemente schlichtweg zu klein dargestellt wurden. Der Wunsch, dass dieser Umstand ausgebügelt wird stand bei vielen Trackerfans ganz oben auf der Liste. Ab der aktuellen Version 3.2 ist Renoise nun HiDPI-fähig und man kann das UI upscalen.

Time-Stretching – Renoise unterstützt nun zwei Formen des Time-Stretching. Zum einen für Samples, die aus dem Percussion Bereich kommen und zum anderen für Samples mit mehr Textur. Das Entwicklerteam hat hierzu die Open Source Library Rubberband eingebaut.

Eigenes Mixer Fenster – Den Mixer kann man nun vom Hauptfenster ablösen, um ihn so z.B. auf ein zweites Display zu schieben.

Kurven – In der Automation und in einigen Modulatoren (ADSR, LFO, etc) kann man nun echte Kurven einzeichnen.

Außerdem gab es noch einige Bugfixes. Ich denke das ist ’ne Menge Zeugs für ein .2 Update und für die meisten dürfte dieser Versionssprung kostenlos sein. (Ein Renoise Update ist für eine komplette Version (z.B. von Version 3 bis Version 4) kostenlos). All diese Neuerungen gelten ebenfalls für die VST-Version von Renoise: Redux 1.1.

Ich werde in den nächsten Tagen auf jeden Fall das Update installieren und wer weiß, vielleicht kann es eine alte Trackerliebe nochmal entfachen. Auf jeden Fall kann man jetzt auch mal wieder auf weitere, kommende Neuerungen gespannt sein.

Reason 11 wird auch ein Plugin und Propellerhead gibt es so nicht mehr…

Die kommende Version von Reason – Version 11 – wird es auch als Plugin geben. D.h. man kann die Instrumente und Effekte – sprich das komplette Rack – in jeder anderen DAW (zunächst nur VST) nutzen. Den Schritt finde ich richtig gut. Nicht, dass man unbedingt noch mehr Plugins braucht, aber Reason beinhaltet schon recht gutes Zeugs. Und man kann das Reason Rack Plugin ebenfalls mit Rack Extensions erweitern. Ich konnte jetzt allerdings nirgendwo lesen, dass man das Plugin separat kaufen kann. D.h. man bekommt es nur, wenn man eine Reason Vollversion kauft.

Reason 11 ist derzeit in der Betaphase und wird wohl am 25. September verfügbar sein. Es wird wieder einiges an neuen Sachen geben: Quartet Chorus Ensemble, Sweeper Modulation Effect, Master Bus Compressor, Channel Dynamics, Scenic Hybrid Instrument und einen Channel EQ. Die Automation wurde überarbeitet und es gibt einige neue Midi Features.

Außerdem gibt es die Firma Propellerheads so nicht mehr. Man nennt sich nun Reason Studios. Man wollte sein Image etwas auffrischen, etwas Neues machen. Die Welt kennt Reason, das ist das Firmenflagschiff und daher entschied man sich für Reason Studios … kann man nachvollziehen.

Neuer Firmenname – neue Software

Ähnlich wie bei Ableton wird es demnächst dann auch eine Suite Version (549 Euros) geben, die richtig viel Zeugs enthält, dann die normale Version (für 349 Euro) und die Intro Version (für 79 Euro). Die Suite Version beinhaltet dann 16 Rack Extensions. Für soviel Geld muss man ja auch ein bisschen was bieten. Das Reason VST-Plugin bekommt man bei allen drei Versionen, jeweils mit den Inhalten, die auch in der spezifischen Version enthalten sind … logisch. Ich bin gespannt, wie die VST-Version des Reason Racks ankommt…

Bitwig Studio 3 The Grid – 01: Ein Überblick

Vorgestern Abend war es soweit. Ein Blick in meine Twitter Timeline zeigte einen Tweet, den ich fast überlesen hätte. Die erste Beta von Bitwig Studio 3 steht zum Download bereit … ich glaube Version 3 der Berliner Ausnahme-DAW wird von der Gemeinde noch sehnsüchtiger erwartet als damals die Version 2. Aus diesem Grund überschlugen sich dann auch die Kommentare im offiziellen Bitwig Forum.

Der neue Splash-Screen

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Renoise macht auch eine gute Figur als Sample-Grabber…

Gestern Abend war ich noch im Zeitschriftenkiosk meines Vertrauens und habe in der aktuellen Ausgabe der Keys geblättert. Darin befand sich ein Kurztest zum aktuellen SampleRobot. Ich kannte das Programm vorher gar nicht. Mit dem Sample Roboter kann man sich aus seinen VST-Instrumenten automatisch eine Sample-Bibliothek sichern.

Warum sollte man das wollen? Z.B. wenn man seine musikalischen Ergüsse (als DAW Projekt) an einen Bekannten weitergibt, der allerdings nicht über dieselbe üppige VST-Instrumenten Auswahl verfügt. Entweder kann ich dann einen Instrumenten-Track bouncen – dann kann ich ihn aber nicht mehr so ohne Weiteres editieren – oder ich wandel‘ das Instrument vorher in Samples um, die ich dann im Sampler der DAW nutze.

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Waveform 10 – welche Figur macht die aktuellste Version der Tracktion DAW?

Tracktion 6 und 7 habe ich hier und hier schon angetestet und für sehr gut befunden, da sie ja auch noch kostenlos sind. Für den Preis bekommt man keine bessere DAW. Seit der Version 8 hört die Tracktion DAW auf den Namen Waveform und hat gegenüber größeren Konkurrenzprodukten mächtig aufgeholt. Ich habe mir am Wochenende mal die aktuelle Version mit der Nummer 10 angesehen.

Waveform 10 ist seit dem März verfügbar (Quelle: tracktion.com)

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Freie Software für Field Recording Komponisten und und Found Sounds Enthusiasten…

Moderne DAWs werden jeden Monat erweitert, verbessert und erneuert. Jede Woche kommt ein neuer Synthesizer auf den Markt, egal ob aus dem Hard- oder Software Lager. Jeden Tag kommen unzählige neue Sample-Libraries dazu und manchmal kommt man nicht zum Musizieren, weil man nicht weiß, wo man anfangen soll.

Updates, Upgrades und Innovationen?

Jeder muss natürlich für sich selbst entscheiden, welche Tools er für seine Musik einsetzt und wie weit er sich auf Updates und Upgrades verläßt und hofft, dass sein Tool die neuesten Features der Konkurrenz ebenfalls schnell einbindet. Ich selbst habe die letzten Monate damit verbracht verschiedenste DAWs ausgiebig zu testen, viel Geld auszugeben und diverse Synthesizer zu erlernen.

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Bitwig Tutorial – Realistische Akustik-Drums mit dem neuen Sampler (Bitwig 2.4)

Naja, allzu neu ist er ja nicht mehr, aber ich habe meinen Upgrade Plan erst letzte Woche wieder erneuert. Da ja Bitwig 3 demnächst ansteht und ich nur Gutes über den in Version 2.4 erneuerten Sampler gehört habe, musste ich mir das Ganze mal wieder etwas genauer ansehen…

Der neue Edit-Mode für Multisamples ist echt nett

Von dem überarbeiteten Sampler ab Version 2.4 von Bitwig Studio gab es ja schon so einiges zu lesen und sehen, bzw. hören. Und so sehr ich mich über die Sound Design Möglichkeiten freue, soll der Teil heute nicht mein Thema sein. Es geht mir heute mal um realistisch klingende, akustische Instrumente und besonders um ein akustisches DrumKit.

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Tracktion Engine – Eine Open Source Engine zum Entwickeln von Musik- und Audio-Tools

Erst vor Kurzem hat Tracktion die komplette DAW T7 für den freien, uneingeschränkten Download freigegeben und jetzt gleich die nächste Überraschung: Die Tracktion Engine wird Open Source und kann frei verwendet werden, wenn man eigene Musik-Tools bauen will.

Das Lizenzmodell funktioniert ähnlich wie das des JUCE-Frameworks. Wenn man mit seinen Tools nicht mehr als 50.000 Dollar im Jahr verdienen will, kann man den kompletten Code umsonst einsetzen.  Falls man doch etwas größer in das Software Geschäft einsteigen will, gibt es verschiedene Modelle, bei denen man monatlich bezahlen muss.

Die komplette Engine ist als JUCE-Modul verfügbar. Somit kann man Teile der Engine auch in seinen bisherigen JUCE-Projekten verwenden.

Die Tracktion Engine unterstützt einen Haufen Plattformen (Mac, Linux, Win, Android, iOS, Raspberry Pi). Hier die Links zur offiziellen Tracktion Developer Website und zur GitHub Page:

Tracktion Engine

Tracktion Engine (GitHub)

Logic Pro X 10.4.2 – Grandios!… Smart Tempo!

Es gab im 10.4er Update von Logic Pro im Februar 2018 ein Feature, dass mich kurz aufhorchen ließ: Smart Tempo. Ich hatte Logic Pro im Januar mal angetestet und fand es super. Smart Tempo erweckte dann etwas später kurz mein Interesse, aber nur ganz kurz. Im neuen Update vom letzten Monat hörte man wieder etwas vom Smart Tempo, aber diesmal mit etwas mehr Nachdruck…

Aber ganz von vorne…

Man kann eine digitale Audio-Workstation vielfältig nutzen. Wenn ich mit meinem anderen Recording-Projekt mound aufnehme, dann funktioniert das etwas mehr in Richtung klassisches Bandgefüge. Wir proben zusammen und recorden dann eine Gitarre und die Drums als Basistracks. Wir machen das allerdings ohne ein Metronom einzusetzen, weil dies erstens jegliche Stimmung killt und wir es zweitens schlichtweg nicht hinbekommen 😉

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Tracktion T7 und VCVRack – Audiotracks recorden und den Synth mit Midi steuern

Ich bin VCV Rack Fan und das erste was ich tun musste, als ich Tracktion T7 angetestet habe, war die Verbindung mit dem modularen Synthesizer. Im Grunde ist es wie mit jeder anderen DAW, aber für alle anderen findet man einige Videos auf YouTube. Tracktion findet da eher nicht soviel Beachtung. Aber gerade weil T7 keinen eigenen Synthesizer mitbringt, macht es Sinn das modulare Open Source Wunderkind zu nutzen.

VCV Rack und Tracktion T7 ergänzen sich ganz wunderbar…

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