Kategorie: Bitwig

Bitwig 2.3 (beta) – Das nächste größere Update bringt einen neuen Synth und wichtige Upgrades

Seit ein paar Tagen kursiert das Ankündigungsvideo von Bitwig 2.3 im Netz herum. Ende Februar wird es dieses Update geben und es gibt einiges an wichtigen Neuerungen. Bisher wurden bei .x Updates immer neue Devices hinzugefügt, entweder Effekte oder Modulatoren, aber ein neuer Synthesizer ist natürlich schon eine Überraschung. Außerdem gibt es viele kleinere aber wichtige Punkte, die man des öfteren in der Community bemängelt hat und die jetzt ausgebügelt wurden.

Die vergrößerte Darstellung der Waveformen ist großartig.

weiterlesen

Bitwig Kurztipp: VCV Rack mit Bitwig Studio steuern

Da ich seit ein paar Tagen großer VCV Rack Fan bin, musste ich natürlich auch gleich mal ausprobieren, wie man den modularen Synthesizer mit Bitwig verbinden kann. Bzw. wie man das Rack in einem oder mehreren Instrumententracks in Bitwig nutzen kann. Heute morgen habe ich gelesen, dass eine VST Unterstützung mit der Version 0.6 im Januar 2018 kommen wird. Es wird kein eigenständiges Plugin entwickelt, sondern ein Bridge-Modul für das Rack.

Bis dahin kann man sich auch anderweitig behelfen. Eine Variante sind die Hardware-Instrument-Module in Bitwig Studio 2. Zuerst baue ich mir mal ein kleines Rack. Wichtig ist hier natürlich ein Midi Modul. Ich habe hier einmal ein Midi-To-CV-Interface eingesetzt, den einzigen Midi-Port meines Audio Interfaces ausgewählt und den Midi-Kanal 1 eingestellt.

Ein simples Rack zum Test mit Bitwig Studio

weiterlesen

Bitwig Kurztipp: Clips und Presets (in denen auch die Samples einer Drum Machine gesichert werden)

Eines hat mich an Bitwig immer gestört. Dass ich nicht einfach einen Audioclip nehmen kann, diesen in den Browser oder sogar auf den Desktop ziehen kann und dieser dann an der Stelle als Wave File abgespeichert wird. Bitwig ist auch in dieser Beziehung etwas störrischer, oder besser gesagt: Einfach anders.

Der Clip in Bitwig ist eigentlich ein Container, der alles Mögliche enthalten kann.

Clips

Clips sind ein Containerformat, dass entweder Audiomaterial oder Noten (Midi) enthalten kann, inklusive allerlei Automationen oder Effekte. Das ist natürlich recht mächtig, aber eben logischerweise auch nur kompatibel mit Bitwig Studio. Was mache ich, wenn ich nur Audiosamples (.wav) abspeichern möchte? Da gibt es verschiedene Wege. Jedes aufgenommene oder gebouncte Audiomaterial liegt immer im Projektordner, entweder im Unterordner Samples, oder im Unterordner Bounce. Falls man das Projekt nicht gesichert hat, findet man die Files aber trotzdem im temporären Projektordner.

weiterlesen

Bitwig Kurztipp: Wie man mithilfe einer Drum Machine die Notennamen von VST Instrumenten im Midi-Editor ändert

Ok, der Titel klingt etwas verwirrend. Aber es geht darum, dass man bei dem Einsatz von VST-Plugins im Midi-Editor immer nur die schnöden Notennamen sieht und dies nicht einfach so ändern kann (wie beispielsweise bei Reaper). Ich spreche hier jetzt nicht von der Piano Roll, sondern von der „Drum Editing“ Ansicht, bei der nur die Noten angezeigt werden, die auch benutzt werden. Während es bei vielen Instrumenten natürlich Sinn macht, dass die Notennamen dort stehen, ist es bei allen möglichen Schlagzeug- und Percussion Instrumenten irgendwie blöd.

Normalerweise werden beim Drum Editing von VST Instrumenten nur die Notennamen angezeigt…

Diese Frage ist in diversen Foren aufgetaucht und es gab teilweise recht abenteuerliche Ideen, dieses Problem zu lösen. Dabei ist es im Grunde total simpel, auch wenn man dazu quasi ein Instrument als Effekt ausgeben muss…

weiterlesen

Die Freiheit nehm‘ ich mir, oder mehr Kreativität durch Eliminierung der Komplexität

…They were amazing about going with mistakes and humanness all around this way. Now, of course, that could never happen because everything is computer controlled and it sucks the life out of everything.

Das Zitat stammt von Ken Scott. Dieser Mann durfte in den 60ern zusammen mit den Beatles in den Abbey Road Studios arbeiten. Ken war damals Toningenieur und hat unter anderem bei den Aufnahmen zum weißen Album 1968 mitgewirkt. Wie in jedem guten Blogbeitrag müssen auch hier die Beatles herhalten, wenn es um Vergleiche der heutigen Studios mit den Aufnahmetechniken aus den 60er Jahren geht.

Was hatte man damals? Eine Handvoll Mikrofone (allerdings sehr hochwertige), einen Kompressor, einen Reverb, einen sehr einfachen Equalizer (nur tiefe und hohe Frequenzen konnten geregelt werden). Und man musste sich damit abfinden, dass nur 4 (oder später 8) Spuren zur Verfügung standen. Was aber nicht heißt, dass es nicht mögliche war komplexe Arrangements mit Overdubs zu realisieren. Nein, aber man musste sich schnell entscheiden. Denn wenn man eine neue Spur benötigte, dann wurden zwei vorhandene Spuren einfach zusammengelegt und konnten somit nicht mehr verändert werden.

Das Mischpult TG12345 aus den Abbey Road Studios der 60er Jahre (Quelle: toolfarm.com)

weiterlesen

Was hier so alles auf dem Schreibtisch steht

Viel Platz habe ich hier nicht. Ich habe meinen Schreibtisch in eine Nische mit Dachschräge gestellt. Der Keller war zu feucht und woanders ist nunmal kein Platz. Ich starre entweder auf meinen Monitor, oder gegen eine um 30 Grad geneigte, grau gestrichene Wand. Zum Glück brauche ich nicht viel, auch wenn ich einiges an Instrumenten und Zeugs in meinen Aufnahmen verwende, stehen hier nur zwei Real-Life-Gitarren rum – ein akustischer und eine elektrischer Sechssaiter. Das kleine batteriebetriebene Casio Keyboard auf dem Regal hier oben zähle ich jetzt mal nicht mit, ebenso wenig diese kleinen Shaker Eier … wie nennt man die eigentlich richtig?

Ich glaube ich bin 1990 mit dem Gitarrespielen angefangen und habe von da an immer in Bands gespielt, die hauptsächlich Gitarrenmusik gemacht haben. Auch wenn ich schon über zwanzig Jahre an sechs Saiten herumwerkeln, würde ich mich nicht als „guten“ Gitarristen bezeichnen, was auch immer das bedeuten mag. Ich war nie der Typ, der Stunden damit verbracht hat irgendwelche Techniken zu üben. Nachdem ich meine ersten beiden Akkorde spielen konnte, habe ich angefangen Songs zu schreiben. Das hat sich bis heute eigentlich nicht geändert 😉

Ich mag meine Epiphones 😉

weiterlesen

Präsentiert von WordPress & Theme erstellt von Anders Norén