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Cockos Reaper 6 – eine kleine DAW, die viele ihrer Konkurrenten in die Tasche steckt…

Der Download ist gerade mal etwas über 13 Megabyte groß und wenn alle VST-Plugins gescannt sind und man Reaper dann wieder startet, öffnet sich die DAW instant. Das sind die beiden Merkmale, die mir als Erstes aufgefallen sind. Was kann man von einer Recording Software erwarten, die dermaßen wenig Speicherplatz auf der Festplatte einnimmt?

Cockos wurde 2004 von einigen Entwicklern gegründet, die alle schon in größeren Software-Firmen gearbeitet haben und dazu keinen Bock mehr hatten. Der Kopf dieser Truppe war und ist Justin Frankel, der Macher von Winamp und dem Gnutella Sharing Netzwerk.

2005 kam dann eine erste Version von Reaper (Rapid Environment for Audio Prototyping and Efficient Recording) an die Öffentlichkeit und die DAW hatte schnell eine kleine aber treue Fangemeinde. Die Entwickler haben immer auf die Wünsche ihrer User gehört und ein Jahr später, als dann die erste offizielle Version als Shareware erscheint, ist die Nutzerschar schon beachtlich.

Reaper 6.13 mit Concerto Theme

Abenteuer Sound Design #08 – Spitfire Audio’s Labs ist eine kostenlose Sammlung liebevoll gesampleter Instrumente …

Spitfire Audio gehören wohl zu den Top Ten der virtuellen Instrumentenbauer. Allerdings beschränken sie sich dabei meistens auf das Aufnehmen akustischer Instrumente und das Gestalten von grafischen Interfaces, damit Nutzer diese Instrumente dann im Computer „spielen“ können. Überwiegend gibt es diese Instrumente für den Kontakt Sampler von Native Instruments, aber Spitfire veröffentlicht auch eigene VST-Plugins.

Vor ungefähr zwei Jahren haben sie angefangen in regelmäßigen Abständen Instrumente umsonst wegzugeben. Sie haben LABS 2018 ins Leben gerufen und jeder kann diese Instrumente kostenlos herunterladen und benutzen. Man meldet sich auf den Webseiten von Spitfire Audio an und lädt einfach das erste Instrument herunter. Dann wird man aufgefordert die LABS Desktop App zu installieren. In dieser App erscheinen dann die einzelnen Instrumente, die man später dann im Plugin innerhalb der DAW nutzen kann. Der Download könnte etwas dauern, da die Libraries teilweise mehrere Gigabytes groß sind.

Voltage Modular geht in die zweite Runde und hat noch einen Leckerbissen für Java Entwickler parat…

Naja, das Leckerbissen gab es auch schon in der ersten Version … egal. Voltage Modular bietet ein modulares Eurorack System in Softwareform, genauso wie z.B. Softube Modular oder das VCV Rack. Wobei Voltage Modular eher mit VCV Rack vergleichbar ist, als mit Softube’s Synthesizer System.

Voltage Modular ermöglicht es dem Nutzer ebenfalls Module von Drittanbietern in seine eigene Sammlung aufzunehmen, wenn er diese denn vorher relativ kostengünstig erworben hat. Es gibt allerdings auch einige kostenlose Bausteine.

Der Unterschied zu VCV Rack ist der Preis der Grundsoftware. Es gibt zwar im Moment noch die kostenlose Nucleus Version, die mit einem sehr übersichtlichen Satz an Grundmodulen daher kommt. Allerdings sollte ein kompletter Neuling damit erstmal einige Zeit beschäftigt sein und kann sich hiermit in Ruhe in ein modulares System einarbeiten.

Logic Pro X 10.5 – Apple’s neuestes Update vereint alle coolen Features ihrer DAW Kolleginnen…

Ich habe das Betriebssystem meines betagten MacBooks extra auf den neuesten Stand gebracht, um einen Blick auf das vor ein paar Tagen erschienene 10.5er Update der Vorzeige-DAW aus Cupertino zu werfen. Seit einigen Wochen bietet Apple eine 90-tägige Demoversion von Logic Pro X an – genug Zeit um die neuen Features zu begutachten.

Ebenfalls vor ein paar Wochen ist ja schon ein Screenshot aufgetaucht, der eine Art Clip Launcher innerhalb von Logic Pro zeigte. Dies Gerücht hat sich bewahrheitet…

Audio Effekte angetestet: Unfiltered Audio Triad – Ein weitereres modulares Multiband Effektplugin oder … ?

Heute will kein Mensch mehr Automationskurven in seine Arranger-Timeline zeichnen. Wir wollen sofort hören, wie Parameter-Änderungen über die Zeit unser Signal verändern. Modulation ist heute so normal, wie Toast und Butter zum Frühstück. Aber es sollte einfach zu Bedienen sein. Nicht jeder will sich mit echten Patchkabeln und blinkenden Eurorack Modulatoren rumschlagen (und es will auch nicht jeder das Geld dafür hinblättern…). Wir wollen alles in einem leicht verständlichen Interface und jemand soll uns bitte an die Hand nehmen…

Das Default-Preset in Triad…

Der Name Unfiltered Audio ist nicht neu für den versierten Sound Designer. Vor ein paar Jahren machten sie mit ihrem Multi-Effekt Plugin Byome von sich reden und Dent, sowie Sandman erfreuen sich noch immer reger Beliebtheit.

Klevgränd’s Ting macht die kleinen Dinge zu einem wunderbaren Percussion Instrument … und mir stellt sich die Frage, ob man das nicht auch selbst machen kann?

Klevgränd hat wieder ein neues Instrument raus gebracht. Einen Sample-Player, mit 12 gesampleten Sounds von Dingen, die eigentlich fast jeder zuhause rumliegen hat. Natürlich ist das GUI der Schweden wieder herzallerliebst und die Sounds klingen super.

Unter den einzelnen Samples finden wir u.a. Autoschlüssel, Besteck, eine Tasse, ein geschlagenes Sofa, Papier und ein paar Körperteile. Dazu gibt es einen einfachen Equalizer, Hall und einen Kompressor. Zusätzlich lässt sich bei jedem einzelnen Instrument das Panning, die Lautstärke, Dynamiken, Reverb (mehrere Rooms und einen einige algorithmische Reverbs), sowie die Tonhöhe individuell einstellen.

Audio Effekte angetestet: Kilohearts Snap Heap und Multipass

Kilohearts hat letztes Jahr mit Phase Plant für eine Menge Wirbel gesorgt, denn der modulare Synthesizer hat viele User begeistert und macht es immer noch. Die Möglichkeit in dieses modulare System die sogenannten Snapins zu integrieren, trägt sicherlich zu diesem Erfolg bei. Diese Snapins sind individuelle Effekte, die entweder in einen der drei Hosts von Kilohearts (Phaseplant, Snap Heap oder Multipass) genutzt werden können, oder aber einzeln in der DAW, genau wie andere Plugins auch.

Snap Heap mit Snapins…

Diese Effekte (die komplette Sammlung umfasst 37! Snapins) und Container gibt es schon seit 2016. Ich bin allerdings erst durch Phase Plant auf sie aufmerksam geworden und habe sie in den letzten Wochen vermehrt eingesetzt.

Chocolatey – der süße Paketmanager für Windows

Wer schon einmal mit Linux oder MacOS gearbeitet hat, der kennt das Terminal. Der kennt auch die Möglichkeit mit Paketmanagern wie Homebrew (MacOS) oder Apt / Pacman / Yum (Linux) Software zu installieren, deinstallieren oder aktuell zu halten.

Pakete … (Quelle: pexels.com)

Seit ein paar Wochen besitze ich wieder ein Windows Notebook und nach einigen Versuchen mit Linux (meine Musiksoftware wollte nicht so wie ich will…) bin ich zu Windows 10 gewechselt. Wenn ich unter Windows Software installieren will, browse ich zur entsprechenden Seite im Netz, lade die Datei herunter und später installiere ich dann alles. Unter Unix Systemen geht das wesentlich einfacher.

Space, Time & Color – Haufenweise abgefahrener Audio FX Presets für Bitwig Studio 3

Vor ein paar Tagen haben die Entwickler von Bitwig Studio ihre Factory Library erweitert und 150+ Presets für ihre Bitwig-eigenen Effekte veröffentlicht. Space, Time & Color heißt das Preset Pack und wie der Name schon vermuten lässt, handelt es sich hier um wunderbare Reverbs und Delays. Aber auch Pitchifting Effekte, Distortions, Bitcrusher, Phasing und Chorus-Effekte sind dabei. Die Modeling Reverbs wurden alle von Grund auf neu im Grid erstellt!

Promo Video von Bitwig

Die Presets sind für alle frei downloadbar, die mindestens Version 3.1 besitzen. Ich bin mir nicht sicher, ob der Upgrade Plan noch aktiv sein muss, denn meiner ist eigentlich Anfang Februar abgelaufen und ich konnte die Presets auch noch installieren.

Ich habe heute Mittag mal eben eine lässige Percussion-Spur in einen Track geworfen und bin durch alle neuen Presets gegangen:

Presonus Studio One 4.6 – eine verlockende DAW…

DAW Hopping, ein Problem, dass ich selbst nach 20 Jahren noch nicht in den Griff bekommen habe … Studio One Version 1 habe ich 2010 das erste mal benutzt, davor hatte ich immer eine abgespeckte Version von Cubase auf dem Windows Rechner. Es gab damals die Studio One Artist Version zu dem Audio Interface vom gleichen Hersteller dazu. Noch im selben Monat habe ich die Pro Version erworben. Zwei Jahre später gab es dann das Update zu Version 2 und das 3er Update 2015 habe ich auch noch mitgenommen. Dann wurde mir das alles etwas zu langweilig.

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