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Die besten Tutorials fĂŒr Musiker-Nerds Teil Eins 2018

Da das Jahr schon fast wieder halb rum ist, dachte ich mir ich poste mal die besten Tutorials, von denen ich in den letzten Monaten am meisten gelernt habe. Es ist ja eh grad Sommer, da kann man sowieso besser vor’m Laptop sitzen als am Strand 😉 Bei der Auswahl handelt es sich nicht ausschließlich um Videos aus den ersten Monaten des Jahres 2018, sondern lediglich um Tutorials, die ich in den letzten 6 Monaten entdeckt habe. Und wenn ich sage „die besten“, dann ist das natĂŒrlich subjektiv…

YouTube bietet eine FĂŒlle an guten Inhalten. Man muss nur den MĂŒll beiseite rĂ€umen…

Es kann durchaus gefĂ€hrlich sein, Tutorials auf einer Plattform wie YouTube zu konsumieren, denn das Ziel eines solchen Netzwerkes ist, dass der User vor’m Bildschirm kleben bleibt und nicht mehr aufhört empfohlene Videos zu gucken.

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Max For Live – Sound Synthese und Sound Verarbeitung, sowie ein Rundgang durch den Editor

Der Computer hat die Welt der Fotografie, Musik, Film oder beispielsweise auch  Kommunikation von einer analogen in eine digitale Welt aus Nullen und Einsen verwandelt. Ein Computer kann Zahlen gut verarbeiten, vor allen Dingen sehr schnell. Ich will mich hier heute aber nur um zwei Themen der digitalen Musikwelt beschÀftigen. Zum einen mit der Sound-Synthese, d.h. mit der Erstellung von KlÀngen im Computer und zum anderen mit der Sound-Verarbeitung, also dem VerÀndern von Sound.

Der Arturia Arp 2600 ist ein typischer Synthesizer mit eingebauter Sound Verarbeitung

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Max For Live – Eine EinfĂŒhrung

Ableton Live gehörte bereits seit den frĂŒhesten Versionen zu den beliebtesten DAWs ĂŒberhaupt – nicht ohne Grund. Anhand der aufgerĂ€umten OberflĂ€che und fĂŒr manche auch aufgrund des eigenwilligen GUI, wird dem Benutzer die eigentliche KomplexitĂ€t der Audio Workstation verborgen. Des Weiteren ist Live fĂŒr den Einsatz auf der BĂŒhne ebenso geeignet, wie fĂŒr das Studio oder auch fĂŒr den Heimproduzenten. Und wenn das Hauptaugenmerk eventuell auf den Interessen des elektronischen Musikers liegt, kann auch die traditionelle Band ihre Songs in Ableton Live hervorragend produzieren.

Ableton Live 10 unterstĂŒtzt jede musikalisch-kreative Spinnerei… (Quelle: ableton.com)

Auch wenn der Umfang der Ableton Suite (quasi die Deluxe Version) und vergleichbaren DAWs ohne Frage enorm ist, hat Live noch ein besonderes Schmankerl unter der Haube: Max For Live. Wer mit den vorhandenen Effekten und Instrumenten nicht wirklich das Umsetzen kann, was ihm vorschwebt, der baut sich halt einfach selbst seine digitalen Spielzeuge oder steuert das Verhalten von Live mithilfe von Max For Live.

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Die nativen Effekte einer DAW fĂŒr die Gitarre nutzen, am Beispiel von Ableton Live 10

Ich habe jetzt total viele Audio Effekte in meiner DAW, brauche ich ĂŒberhaupt noch extra Gitarren-Effektpedale?“ – diese Frage habe ich schon des öfteren gehört. Viele sind immer erstmal verunsichert, ob sich die nativen Effekte ihrer Recording-Software ĂŒberhaupt fĂŒr die Gitarre eignen. Da wird dann gegoogelt, bei YouTube rumgesucht und in diversen Foren nachgefragt. Die beste Antwort ist aber immer: Ausprobieren. Nicht jeder Overdrive Effekt ist gleich programmiert und nicht jeder Effekt passt zu jeder Gitarre oder zu jedem Amp.

Jeder Gitarrist hat das ein oder andere Effektpedal … dies hier ist ĂŒbrigens nicht meins 😉 (Quelle: gearcollector.com)

Ich persönlich greife auch oft mal zu echten Bodentretern, oder zu den Effekten aus Amplitube. Wenn man sich die Audio Effekte in der DAW aber mal genauer anschaut, dann sind diese in vieler Hinsicht aber viel flexibler als ihre Pendants, die speziell fĂŒr die Gitarre entworfen wurden. Ein Beispiel wĂ€re der Wah-Effekt. Das Cry-Baby Pedal beispielsweise hat einen fest vorgegebenen Frequenzbereich, an dem ich ohne elektronische Komponenten auszutauschen, nichts verstellen kann. Ein Filter-Plugin einer DAW ist da doch gleich VIEL flexibler 😉

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Kann so’n Gitarrenkrams aus’n Computer ĂŒberhaupt klingen, wie eine echte Rockgitarre?

In meiner kleinen Band mound habe ich recht frĂŒh angefangen, das typische Prozedere zum Einfangen des Gitarrensounds fĂŒr eine Aufnahme zu vermeiden. Denn normalerweise baut man den Gitarren-Amp und die Cabinet seiner Wahl im Aufnahmeraum auf, positioniert wahlweise zwischen einem und drei geeignete Mikrofone vor dem Speaker und wenn man dann alles richtig macht, klingt die Gitarre dann spĂ€ter genau so, wie man sie im Raum gehört hat. Wenn…

kleiner feiner Röhren-Amp

Denn wenn man das vorher noch nie gemacht hat, stĂ¶ĂŸt man auf so einige HĂŒrden. Wie genau positioniert man denn die Mikrofone? Muss man bestimmte Mikros benutzen? Ist die Beschaffenheit bzw. Akustik des Raumes eventuell auch wichtig? Wenn ich die Drums zunĂ€chst mit einer Gitarrenspur zusammen einspielen will, wie bekomme ich es dann hin, dass man die Drums auf der Gitarrenspur nicht hört? An meinem Audio-Interface habe ich nur einen Mikrofon-Eingang, wo stöpsel‘ ich denn die anderen zwei Mikros ein?

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VST-Entwicklung mit JUCE – Mehr zum Projucer

Das letzte mal habe ich anhand eines ersten „leeren“ VST-Plugin Projektes den Projucer kurz vorgestellt. Wie man ein neues Projekt anlegt, die JUCE Module einbindet und fĂŒr seine Plattform und IDE der Wahl diese Projekte exportiert. Heute will ich etwas nĂ€her auf den Projucer eingehen. Dieser Beitrag ist an das englische Tutorial zu diesem Thema auf den JUCE Seiten angelehnt.

Wenn man sich die Dateien eines Projucer Projektes etwas genauer ansieht, dann findet man folgende Struktur:

Die Ordnerstruktur eines Projucer Projektes.

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Sampleplayer gefÀllig? Mit haufenweise akustischen und elektronischen Instrumenten? Und dann auch noch umsonst? Ok.

Die Plugin-Schmiede SampleScience bietet neuerdings ihren SampleScience Player zum Download an und bittet dem Downloader selbst zu entscheiden, was er dafĂŒr bezahlen möchte. Es ist also auch möglich den Rompler fĂŒr lau auf die eigene Festplatte zu schaufeln.

Das grafische Interface ist relativ ĂŒbersichtlich und einfach gehalten

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Ok, Ableton Live 10 hat es geschafft oder warum ich doch nochmal die DAW wechsle

Ganz einfach, als Student bekommt man 40% Rabatt und von Weihnachten ist noch etwas Geld ĂŒbrig geblieben 😀 Nee, aber ich habe Version 10 von Ableton Live jetzt drei Tage ausgiebig getestet und sie haben wirklich alles abgeschafft, was mich vorher immer etwas gestört hat.

Ableton Live 10 in voller Pracht…

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VST-Entwicklung mit JUCE – Wer ist der Projucer?

Mittlerweile ist JUCE in Version 5.2 und der Download zu dem Framework befindet sich hier. Auf den Download-Seiten muss man sich fĂŒr eine Lizenz entscheiden und fĂŒr den Einsteiger wird es sicherlich die Personal- oder die Education-License sein, denn diese sind kostenlos. Bedingung: Die entwickelte Software muss als Open Source veröffentlicht werden (wenn sie denn veröffentlicht wird) und man darf nicht mehr als 50k US-Dollar im Jahr damit verdienen.

Nachdem man das Paket heruntergeladen hat, sollte man es in einem Ordner im Home-Verzeichnis entpacken. Bei mir gibt es dafĂŒr den Ordner vst-development, darin befindet sich dann der Unterordner JUCE. Die Ordnerstruktur bleibt selbstverstĂ€ndlich jedem selbst ĂŒberlassen. In dem JUCE Ordner befindet sich die ausfĂŒhrbare Datei Projucer. Beim Starten dieser Datei öffnet sich der Projucer und bietet verschiedene Optionen fĂŒr ein neues oder altes Projekt.

Der Projucer bietet fĂŒr jede Anwendung ein Projekt-Template.

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VST-Plugins selbst programmiert…

Wenn man sich jahrelang mit Musiksoftware beschÀftigt, nebenbei ein Informatikstudium am Laufen hat und dann auch noch etwas mit C++ in VCVRack herumgespielt hat, kommt man irgendwann schon auf den Gedanken, selber ein Effekt- oder Instrument zu programmieren.

Die Sprache der Wahl ist definitiv C++. Eigentlich habe ich mich die letzten zwei Jahre recht intensiv mit Java beschÀftigt. Allerdings ist Performance einer der wichtigsten Faktoren, wenn wir von Realtime-Audio-Anwendungen sprechen. C bzw. C++ ist in diesem Bereich unschlagbar. Wenn man schon etwas Erfahrung in objektorientierter Programmierung mitbringt, fÀllt der Einstieg in C++ auch etwas leichter.

FĂŒr Realtime Audio-Anwendungen ist C++ die Sprache der Wahl

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