Audio Programmierung #01 – C++ Grundlagen: Hello World…

Ok, im letzten Teil habe ich kurz ein paar Bücher, Editoren und Compiler bzw Entwicklungsumgebungen für die C++ Programmierung aufgezählt. Am Ende habe ich noch das erste kleine Programm in den Editor getippt und übersetzt. Genau an der Stelle will ich heute wieder ansetzen und anhand des Hello World Programms erläutern, was der Compiler / Linker beim Übersetzen so macht und was die einzelnen Teile des simplen Programms zu bedeuten haben.

Ja, das klingt noch nicht spannend … und soviel kann ich schon mal sagen. Bis zur Programmierung eigener VST-Plugins wird es noch etwas dauern. Die C++ Grundlagen werden so einige Artikel umfassen und für den ein oder anderen die ganze Zeit nicht allzu spannend sein. Für mich sind sie das schon und darum kann ich es kaum abwarten anzufangen…

Hello, C++-world!

// helloworld.cpp
// This program outputs the message "Hello, C++-world!" 
// on the screen
#include <iostream>

using namespace std;
// C++ programs starts by executing the function main
int main() {    
    // output "Hello, C++-world!"
    cout << "Hello, C++-world!" << endl;    
    return 0;
}

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Csound Tutorial #07 – Additive Synthese

Die additive Synthese bezieht ihre Theorie von einem Mathematiker namens Fourier. Diese besagt, dass jeder erdenkliche Klang aus einer geeigneten Mischung von vielen einzelnen elementaren Sinusschwingungen erzeugt werden kann. Man kann hiermit komplexe Wellenformen jeglicher Art erzeugen, indem man verschiedene Sinuswellen addiert.

Eine Orgel gehört zu den ersten Synthesizern der additiven Synthese… (Arturia B-3V Instrument)

Eine Orgel stellt einen frühen Vertreter der additiven Synthesizer dar. Mithilfe der Zugriegel kann man Teiltöne der Obertonreihe in Sinusform hinzufügen. Je weiter solch ein Riegel herausgezogen wird, desto lauter wird der Oberton.

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Up To Date – News und Kurioses für Audio Enthusiasten KW15

News

Wenn man Musik macht, sollte man sich dabei auch wohlfühlen. The Wellness Starter Pack ist ein Werkzeugkasten für’s Wohlbefinden und beinhaltet Themen, wie Ernährung, Schlaf, Bewegung und eine positive Einstellung.

Die Programmierer von Audio Plugins kennen das: Man schaut den halben Tag auf Quellcode und muss sich ständig im Kopf die Zusammenhänge klar machen. Man kann natürlich mit Zettel und Stift Notizen anfertigen, aber ich mag die Idee, dass der Autor einer Software direkt im Quellcode Skizzen macht. Explaining Code using ASCII Art

Quelle: github.com

Der Synthmaster One Synthesizer für iPad und iPhone ist nun kostenlos erhältlich. Allerdings nur noch bis zum 15. April. Synthmaster One ist ein mächtiger Wavetable Synth mit mehr als 650 Presets…

Quelle: kv331audio.com

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Chocolatey – der süße Paketmanager für Windows

Wer schon einmal mit Linux oder MacOS gearbeitet hat, der kennt das Terminal. Der kennt auch die Möglichkeit mit Paketmanagern wie Homebrew (MacOS) oder Apt / Pacman / Yum (Linux) Software zu installieren, deinstallieren oder aktuell zu halten.

Pakete … (Quelle: pexels.com)

Seit ein paar Wochen besitze ich wieder ein Windows Notebook und nach einigen Versuchen mit Linux (meine Musiksoftware wollte nicht so wie ich will…) bin ich zu Windows 10 gewechselt. Wenn ich unter Windows Software installieren will, browse ich zur entsprechenden Seite im Netz, lade die Datei herunter und später installiere ich dann alles. Unter Unix Systemen geht das wesentlich einfacher.

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Audio Programmierung: Der Einstieg mit C++

Ziemlich genau vor zwei Jahren habe ich einige Artikel zur VST-Entwicklung mit C++ und JUCE geschrieben und kurze Zeit später aus Zeitmangel nicht fortgesetzt. Ein Jahr später schrieb ich wieder einen ähnlichen Artikel, diesmal ging es um die Entwicklung von eigenen Modulen für das modulare Synthesizer-System VCV Rack. Auch das habe ich nicht wirklich weiter verfolgt.

Vor ein paar Wochen habe ich angefangen Python zu lernen und das hat meine Programmierlust wieder so richtig geweckt. Als ich dann vor ein paar Tagen eine Email von einem Leser des Blogs bekam, der ein paar Fragen zum Thema VST-Programmierung mit C++ und JUCE hatte, war das Feuer wieder entfacht.

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Csound Tutorial #06 – Ein kurzer Überblick darüber, wie Csound intern arbeitet…

Wie bereits im letzten Teil angekündigt will ich heute ein wenig die interne Arbeitsweise von Csound beleuchten und das ein oder andere nochmal wiederholen. Es könnte also vielleicht etwas trocken werden … 😉

Csound hält die Trennung von Instrument und Noten strikt ein. Eine Sammlung von Instrumenten nennt man ein Orchester (orchestra) und eine Sammlung von Noten (notes) nennt man Komposition (score). Beides wird in einer .csd Datei gespeichert (man könnte sie auch getrennt in zwei separate Dateien ablegen) und diese Datei ist direkt ausführbar.

Csound unterscheidet zwei unterschiedliche Sampleraten. Die eine ist für Audio Signale (sample rate, sr) und die andere für Kontrollsignale (control rates, kr). Ein typischer Wert für eine Control Rate wäre z.B. ein Zehntel 1/10 der Sample Rate.

Ausgehend vom Nyquist Gesetz für Audiosignale, muss die Sample Rate mindestens doppelt so hoch sein, wie die höchste Frequenz, die wir generieren wollen. Wenn wir also einen Sound mit 20.000Hz (höchste hörbare Frequenz für ein junges, gesundes menschliches Ohr) spielen wollen, muss die Sample Rate mindestens 40.000Hz betragen. Die Wahl der Sample Rate hat immer Einfluss auf die Qualität des hörbaren Audio Signals.

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Up To Date – News und Kurioses für Audio Enthusiasten KW14

News

Gestern ist angeblich auf der Website von Apple ein Screenshot der kommenden Logic Pro Version aufgetaucht, dass eine Art Clip-Launcher zeigt, wie wir ihn aus Ableton und Bitwig kennen (via):

(Quelle: synthanatomy.com)

Mittlerweile ist das Bild nicht mehr zu finden. Es wäre allerdings nicht wirklich verwunderlich, wenn dieses Feature demnächst kommt…

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Abenteuer Sound Design #01 – Kick Drum Design mit Synthesizer und Found Sounds

Schon wieder eine neue Serie … ja, die Quarantäne lässt es zu. Auch diese Serie wollte ich schon immer einmal machen. Sound Design mit Synthesizern, Samplern und Found Sounds. Es gibt nichts Befriedigerendes, als sich seine eigenen Instrumente zu bauen. Sei es mithilfe von Software-Synths oder mit Found Sounds und Samplern.

Man wird momentan so dermaßen vollgeballert mit Samples, virtuellen Instrumenten, Libraries, dass man mittlerweile jedes erdenkliche Instrument zur Hand hat. Mir macht es mittlerweile gar keinen Spaß mehr mich durch die Flut an Möglichkeiten auf der eigenen Festplatte zu wühlen, auf der Suche nach einem speziellen Sound. Aus diesem Grund gehe ich in den letzten Wochen den kreativen Weg und baue mir meine eigenen Instrumente. Und genau darüber möchte ich in dieser Serie schreiben. Es geht ganz simpel los, mit einer Kick Drum. Ich weiß, dazu gibt es schon unzählige Tutorials im Netz, aber trotzdem möchte ich mit diesem einfachen Beispiel den Einstieg machen.

Ich will versuchen in jedem Artikel zwei Möglichkeiten vorzustellen, ein Instrument zu designen. Einmal mithilfe eines Synthesizers (vorzugsweise VCV Rack, da wir hier die einzelnen Bausteine nutzen und besser verstehen können, was genau passiert. Außerdem ist die Software kostenlos erhältlich.) und zum anderen mithilfe von Found Sounds. D.h. wenn ich bspw. ein Kick Drum bauen will, überlege ich mir zuerst mit welchen Sounds aus meiner Umgebung das gut funktionieren könnte, nehme diese auf und verbiege dann alles in der DAW und im Sampler.

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Zwei weitere Instrumente in Waveform 11 Free freischalten

Ich hatte im letzten Beitrag über die neue kostenlose DAW von Tracktion Waveform 11 Free erwähnt, dass der simple Sampler von Tracktion T7 nicht mehr ohne Weiteres genutzt werden kann. Gestern habe ich gelesen, dass der Sampler und auch ein einfacher FM Synth zu den älteren Legacy Plugins gehört.

Diese beiden Instrumente gehören wohl zu alten Eisen…

Wenn man diese beiden Instrumente trotzdem nutzen möchte, kann man sie leicht freischalten. Dazu geht man in den Einstellungen einfach auf Plugins und unten im Menü setzt man bei Show Legacy Plugins einfach den Haken. Schon erscheinen der Sampler und der FM Synth in der Plugin-Liste. Wie bereits im anderen Artikel erwähnt, empfehle ich trotzdem den kostenlosen Grace Sampler.

Filterstep – Ein kostenloser Filter Effekt für rhythmische Bewegung…

Audiomodern bietet sein neues Plugin Filterstep kostenslos zum Download an. Filterstep ist ein … äh … Filter, der verschiedene Möglichkeiten bietet, das Signal rhythmisch zu bewegen. Erreicht wird das durch einen umfangreichen Step Sequenzer, verschiedene Filtertypen und die Möglichkeit Einstellungen per Zufall zu generieren.

Filterstep gibt es für Win / MacOS und iOS und der Download ist komplett frei.

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