Monat: April 2021

Reason Rack Instrumente – 02: Redrum

Das Reason Rack enthält viele Instrumente, deren Hauptaufgabe der Rhythmus eines Tracks ist. Für meinen Geschmack schon fast zu viele… Während Kong verschiedene Klangerzeuger vereint, ist Redrum ein reiner Sampler, allerdings mit klassischem Sequenzer. Einige neuere Drum-Sampler, wie die beiden Umpf Beats sind ebenfalls einfache Sampler und hätte man durchaus auch weglassen können.

Redrum

Aber Redrum ist nun mal ein Klassiker. Er ist bereits seit der ersten Reason Version dabei und lädt zum Old-School Drum-Programmieren ein. Außerdem mag ich die Tatsache, dass die beiden Grady Zwillinge aus Shining genau diesen Namen mit Blut an die Hotelwand geschmiert haben… 😉

Up To Date – Links und Zeugs KW 2021/16

Gestern war ich mal wieder im Proberaum, um den letzten Song des zweiten Albums unserer Grindcore Kapelle Undawn aufzunehmen. Jetzt fehlen noch ein paar Overdubs, Mischen und Mastern … und ein Cover-Design. Mit meiner Indietruppe mound läuft es die letzten Wochen eher schleppend. Es fehlen noch so einige Vocal Aufnahmen …

Auf dem Plattenteller hier im Wohnzimmer lief in dieser Woche mal wieder Indierock aus den 90ern. Yo La Tengo waren für mich immer die neuen Velvet Underground. Besonders gut fand und finde ich immer noch das 93er Album Painful, den Nachfolger Electr-O-pura und dessen Nachfolger I Can Hear The Heart Beating As One … wunderbare Alben.

Jahrbuchbilder bekannter Rock’n’Roller // Schicke Hüllen für 45rpm 7“ Scheiben // Kind Of Blue in 8 Bit // Kaufhausmusik aus den 70ern // Die Originalbilder aus der Fotomontage des Sgt. Pepper Albums // Ich würde auch gerne meine eigenen Vinyl-Scheiben zuhause schneiden // Die vier Noten des Todes // Gedanken zum Teenage Engineering OP-1 nach 10 Jahren // Photopea, ein photoshopähnlicher Online-Foto-Editor // Verschicke ein Mixtape // Nick Cave Eierbecher // 13 GIFs zum „Hammer Blow“ in Mahler’s Symphonie Nr. 6 // Es hat tatsächlich mal jemand an einem Batman Musical gearbeitet ///

Show Us Your Junk mit Steve Albini // Ein Keyboard aus Türstopperfedern // Jedes einzelne Sample von Beastie Boys‘ Paul’s Boutique // Warum wird diese gruselige Melodie in so vielen Filmen genutzt? // Tiny Desk Concert mit der Sesamstraße // 10 Perlen der Weisheit mit Tom Waits // Was macht diese Songs großartig? // Was motiviert uns? // Kermit der Frosch singt mit Debbie Harry ///

Reason bekommt ein hochauflösendes User Interface und für viele ist es eine lang ersehnte Erlösung…

Mit der kommenden Version 12 bekommt das Reason GUI ein Update. Das gilt für die DAW, das Rack Plugin und alle Rack Extensions.

Die Oberfläche des Rack hat sich seit 20 Jahren nicht allzu sehr verändert. Nachdem die Bildschirme immer höher gingen in den Auflösungen, kann es für viele Nutzer mittlerweile anstrengend sein, alle kleinen Knöpfe und Regler der Instrumente, Effekte oder Player klar zu erkennen.

Aber Reasonstudios reagiert nun endlich und überarbeitet das GUI. Auch wenn wir noch bis zur Version 12 warten müssen, können Besitzer einer aktuellen Lizenz oder Reason+ Abonnenten sich für das Beta Testing anmelden. Die Freischaltung hierfür funktioniert per Einladung. Ich habe mich gestern dafür angemeldet und warte nun … Ich bin gespannt

Reason Rack Instrumente – 01: Kong Drum Designer

Wenn man sich die grafische Oberfläche des Kong Drum Designers anschaut, dann kommt einem sicherlich als erstes ein guter alter MPC in den Sinn. Das ist bestimmt beabsichtigt, aber der Kong kann etwas mehr als der Sampler aus vergangenen Tagen.

Genau wie die Hardware von damals haben wir hier 16 Pads für unterschiedliche Sounds. Diese Sounds können Samples, Multisamples, Synthsounds oder sonstwas sein. Kong stellt verschiedene Module zur Soundkreation bereit, aber anhand der Routing-Möglichkeiten des Kong können alle Klangerzeuger im Reason Rack eingesetzt werden. Somit ist der Kong fast genauso flexibel wie beispielsweise das Drum Rack in Bitwig … sieht aber cooler aus 😉

Up To Date – Links und Zeugs KW 2021/15

Anfang der Woche fiel mir die Biografie über John Coltrane hier im Bücherregal zufällig ins Auge und ich habe mal wieder ein paar Jazzplatten aufgelegt. Das Charles Mingus Album „Mingus Ah Um“ (1959) lief am häufigsten die letzten Tage, gefolgt von Thelonious Monk’s „Straight, No Chaser“ (1967).

Ein Interview mit Thurston Moore // Warum stehen Gitarristen eigentlich auf Boutique Gitarren Pedale? // Shared Piano von Google // 20 Radiohead Gitarren-Akkorde, die man kennen muss // Jam // Zurück in die IndieRock 90er mit dem Big Muff Fanzine // They Might Be Giants, DIY Ästhetik und Technologie // I Was Never in The Fall // Oszillatoren // Erzeuge Dir eine Soundkulisse // The Coolest Place On The Web // Ohne Worte // Ich steh‘ auf das Haus von Morag Myerscough // Die Soundkulisse von Wäldern ///

25 Tipps für Musiker, von Thelonious Monk // Tape Wizard // Eine Sammlung Flash Intros vergangener Webseiten // Ich muss mir das neue Percussion Instrument von Klevgrand nochmal genauer ansehen // A rockin‘ version of Eleanor Rigby // The Monkees Screentests // Und hier die Serie in offizieller Reihenfolge // José González from the Basement // … und Thom Yorke ///

Klevgrand hat mit Slammer wieder ein natürliches Percussion Instrument gezaubert…

Ich fand Ting schon echt nett, weil ich Found Sounds und natürliche, organische Percussion Instrumente mag. Jetzt hat Klevgrand erneut in diese Kerbe geschlagen und mit Slammer einen weiteren Percussion Sampler herausgebracht.

Wir finden hier Bass Drums, Snares, Toms und Cymbals, aber diese klingen richtig schön abgerockt. Dazu gesellen sich dann solch nette Sachen, wie Griffe von Metalleimern, Brechstangen, Metallrohre, Schaufeln und hölzerne Kleiderständer … fertig ist Slammer. Der Sound erinnert mich irgendwie an die Percussion Section von Tom Waits.

10 Gründe, warum ich für Reaper alle anderen DAWs einfach links liegen lasse…

Letztes Jahr im August habe ich mich mal etwas mehr mit Reaper beschäftigt. Viel herumprobiert, viel gelesen, ich habe mir Tutorials angeschaut und immer wieder Songs mit der DAW recorded … seit Kurzem benutze ich Reaper ausschließlich. Hier kommen jetzt mal 10 Gründe, warum das wohl so ist…

Reaper 6 (iLogic 3.85 Theme)

Eins: Reaper läuft auf allen Plattformen

Reaper kann man unter Windows, Linux, MacOS und neuerdings auch Raspberry Pi installieren. Und Reaper ist nicht wählerisch, was die Aktualität des Betriebssystems angeht. Während viele DAWs mittlerweile recht aktuelle Versionen eines OS verlangen (danke Bitwig und danke Studio One), kann man die DAW von Cockos auch auf älteren Rechnern mit älterer Software installieren.

Up To Date – Links und Zeugs KW 2021/14

Diese Woche stand bei mir plattentechnisch ganz im Zeichen der Flaming Lips. Ich habe diese Truppe Anfang der 90er zum ersten mal gehört, als ich mir einfach mal, aufgrund der interessanten Info im Plattenbestellkatalog, die 91er Scheibe Hit To Death In The Future Head bestellt habe. Ich habe mich in das Album verliebt und die Liebe zu der Band hat über alle Alben der 90er gehalten. Später flachte sie dann etwas ab. Die psychedelische Gitarren-Indie-Rock Phase der Band mag ich halt am liebsten… Allerdings ist der Auftritt für Austin City Limits von 2004 großartig.

Type Drummer erzeugt beim Eingeben eines Textes Rhythmen // In der Beepbox kann man Melodien festhalten und diese dann einfach mit jemanden teilen // The London Sound Survey hat über 2.000 Sounds aus dem Alltagsleben von London gesammelt // Justin Frankel, der Kopf hinter der Reaper DAW // Irgendjemand Bock auf C-64 Origami? // „You spend a lifetime playing music to learn what not to play“ // Copy someone’s style, fuck it up … // Die 5 mysteriösesten Musiker der Geschichte // Letzten Monat ist Lou Ottens, der Erfinder der Cassette gestorben // Das digitale Interview Archiv der American Masters Reihe ///

Have Fun, Play Drums // Wie man Drums im Computer programmiert // … oder hier // auch hier // Drum Pocket Basics // Ich liebe diese Folge von Show Us Your Junk mit Money Mark // genau wie diese mit Matmos // Journeys In Sound mit John Cage // Spitfire hat wieder ein Spitzen-Percussion-Instrument zu den freien Labs hinzugefügt // Wendy Carlos zeigt ihren Moog Synthesizer von 1970 // The Internet’s Own Boy, die Geschichte von Aaron Swartz // Paul McCartney zeigt das Mellotron // A brief history of John Baldessari // Sixtyforgan: Wie der C-64 wie eine Kirchenorgel klingt ///

Up To Date – Links und Zeugs KW 2021/13

Ehrlich, die Live-Aufnahmen von Radiohead aus dem Jahre 2008, die bei YouTube unter dem Namen Radiohead – In Rainbows From The Basement ganz offiziell von Radiohead zur Verfügung gestellt wurden, sind so ziemlich das Beste, was man sich musikalisch auf der Couch mit Kopfhörern antun kann. Habe ich übrigens erwähnt, dass YouTube eine hervorragende Quelle für Live-Aufnahmen sind? Da ich nicht allzu viel von YouTube Videos halte, nehme ich mir gerade eine Auswahl dieser Videos auf die gute alte Kassette auf. Ja, eine Bootleg-Sammlung auf Tape … wie früher.

Ein Horror-Musikinstrument / Eine großartige Sammlung fiktiver Vinyl-Cover von Platten, die man nur allzu gern mal hören möchte / Wenn man die 4-Spur-Recorder von damals mit moderner Recording Software vergleicht, dann verlieren die alten Dinger … trotzdem bleiben sie charmant und werden immer teurer / Warum nicht mal einen Sonntagnachmittag damit verbringen, die BBC Sound Effekte durchzustöbern? / In diesem Blog testet ein Typ alte Synthesizer / Es gibt eine Weltkarte, auf der man nach Alltagssounds aus aller Welt suchen kann / Ich habe mich in diese Jazzmaster Ukulele verliebt / Alles, was man über Musique Concrete wissen muss //

Dieser YT Kanal reserviert alte Aufnahmen aus vergangenen Tagen / Interessantes Plugin / Das neue Bill Callahan Video Cowboy ist super / Porträt eines Sound Design Künstlers / Diese Dokumentation über das zweite und letzte Slint Album Spiderland sind kurzweilige 90 Minuten //

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