Monat: November 2020

Vital Synth angetestet – Der neue Stern am Wavetable Synthesizer-Himmel wird den Platzhirschen den Rang ablaufen…

Matt Tytel, der schon für den hervorragenden Software-Synth Helm verantwortlich war, hat es wieder getan. Seit einigen Tagen veröffentlichen einige bekannte YouTube Gesichter Videos zum neuen Wavetable Synthesizer Vital, den Matt mit seinem Team entwickelt hat und der heute, am 24. November offiziell veröffentlicht wird.

Vital 1.o

Es gibt zwei Gründe, die diesen Termin so wichtig machen. Zum einen bringt dieser Synth seine Konkurrenten ganz schön zum Schwitzen und wird für jeden Sound Designer einTraum sein und zweitens ist er kostenlos verfügbar. Es gibt zwei weitere Versionen, die etwas kosten und einige Presets und Wavetables mehr an Bord haben, aber die Grundversion ist völlig kostenlos! Unglaublich.

Einige der Bücher, die ich in den letzten Monaten gelesen habe und die ich schon so weiterempfehlen kann…

Ich mag Bücher. Das war nicht immer so, aber ungefähr seit 25 Jahren bin ich ganz vernarrt in Bücher. Klar ist der Inhalt wichtig und man könnte diesen auch digital konsumieren. Aber nichts geht über bedruckte Papierseiten. Ja, ich weiß … Nachhaltigkeit und so … am Arsch.

Das letzte Buch, welches ich innerhalb weniger Stunden verschlungen habe war How To Write A Song von Jeff Tweedy. Der Wilco Frontmann hat vor gar nicht langer Zeit erst Let’s Go (So We Can Get Back) veröffentlicht – seine Memoiren quasi. Ich bin jetzt nicht der größte Wilco Fan, sondern bin durch einen Auszug des ersten Buches im Rolling Stone darauf gestoßen.

How To Write A Song ist ein Buch über Kreativität. Es beschreibt nicht wirklich den Songwriting Prozess, zumindest nicht im Detail, sondern ist vielmehr ein Buch, dass Mut machen will, Songs zu schreiben. Auch dann, wenn man sich nicht für einen Songwriter hält. Selbst wenn man meint, dass man niemals einen Song schreiben könnte. Im Grunde kann das jeder und das Buch ermutigt einen, genau das einfach zu tun … und danach nochmal … und immer wieder.

Tracktion Waveform Free – Installation und grundlegende Einstellungen

Tracktion Software bietet seit Jahren eine freie Version ihrer DAW (Digital Audio Workstation) an. Bisher waren es immer etwas ältere Versionen und seit Kurzem bieten sie eine freie Version ihrer aktuellen DAW Waveform an. Diese unterscheidet sich nur gering von der kostenpflichtigen Pro-Version und bietet alles, was man zum Produzieren von Musik mit einem Computer benötigt.

Tracktion Waveform Free 11.1.0

Ein Unterschied von Waveform Free zu der Pro-Version ist das mitgelieferte Bundle an Effekten und Instrumenten. Mit der freien DAW bekommt man nur wenige grundlegende Effekte, gerade mal zwei Synthesizer (4-OSC und einen Sampler). Allerdings unterstützt Waveform Free ebenfalls VST– und AU-Plugins, sodass man allerlei kostenlose oder kostenpflichtige Plugins von Drittanbietern installieren und nutzen kann.

Weniger ist mehr und es muss nicht immer das neueste, glänzende Plugin oder die umfangreichste DAW sein…

Es mag vielleicht etwas seltsam anmuten, dass ein Blog, der relativ oft neue Tools aus dem Bereich der Musikproduktion vorstellt, etwas über Einschränkungen schreibt. Aber ich habe hier schon öfters erwähnt, dass es im Grunde besser ist, seine Werkzeugsammlung überschaubar zu halten und die vorhandenen Tools in- und auswendig zu kennen und diese dann kreativer einzusetzen.

4-Spur-Recorder ohne monatliche Updates…

Denn im Grunde geht es beim Musikmachen um Kreativität und es ist nunmal belegt, dass weniger Krams diese eher fördert als hindert. Forscher der University of Illinois haben 2015 mehrere Tests durchgeführt, die den Einfluß von verschiedenen Resourcen auf die Kreativität untersuchten. Eine „Eingeschränkte Denkweise„, so die Forscher, setzt ein, wenn ein Proband eine Aufgabe mit relativ wenig Mitteln umsetzen sollte. Je stärker diese Denkweise auftrat, desto kreativer wurden diese spärlichen Mittel genutzt.

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