Vor 3 Monaten habe ich mir ein Windows Notebook gekauft, weil mein altes MacBook Pro (Anfang 2013) etwas zu altersschwach und langsam wurde. Das neue Notebook nutze ich nur für’s Recording und zum Editieren von Musik.

Das MacBook wollte ich aber noch als Arbeitslaptop behalten (Blogging, Programmierung, Sound Design, Sonstiges…). Allerdings kam ich vor ein paar Wochen auf die glorreiche Idee ein Betriebssystem-Update zu machen, nur um mal das tolle neue Logic Pro zu testen … ja, ich hasse die Updatepolitik von Apple.

Zmindest ist das MacBook jetzt nahezu unbrauchbar. Langsam war es vorher schon, aber sooo langsam wie es jetzt läuft kann ich es nicht mehr gebrauchen. Es gibt natürlich Möglichkeiten das OS wieder auf eine ältere Version zurückzusetzen … aber ich habe die Schnauze voll von Apple (zumindest von der Software). Deshalb habe ich mir mal ein paar Linux Distributionen heruntergeladen (Ubuntu, ElementaryOS, Manjaro, Mint und Fedora) und diese nacheinander mithilfe eines bootfähigen USB-Sticks ausprobiert.

Was soll ich sagen? Jede dieser Linux-Versionen läuft wesentlich besser als das native Apple-Betriebssystem. Um Grunde ist es völlig egal welche Distribution man wählt. Ich habe mich erstmal für Manjaro Linux entschieden, weil es das einzige Live-Linux war, wo auf Anhieb das WLAN funktionierte 😉

Also habe ich mir einen Tag Zeit gelassen und alle wichtigen Daten gesichert. Den ganzen Musikkrams auf den Windows-Musikrechner geschaufelt und alle anderen Sachen auf eine externe Festplatte kopiert. Dann war es endlich Zeit, die Festplatte nach Jahren zu löschen und Manjaro Linux zu installieren…

MacBook Pro mit Manjaro Linux

Manjaro basiert auf Arch Linux und ich hätte schon gerne auch Bitwig Studio auf dem Linux Rechner gehabt. Ich habe es aber nicht hinbekommen Bitwig unter Manjaro zum Laufen zu bekommen. Und nur aus diesem Grund, habe ich dann ElementaryOS eine zweite Chance gegeben.

Elementary versucht etwas von der Ästhetik der Apple Software in die Linux Welt zu portieren und macht das sehr gut. Das jungfräuliche System ist elegant und schön. Die Software die standardmäßig installiert wird ist auf das Nötigste beschränkt. Alles Weitere kann man über das Terminal oder den App-Center nachinstallieren. Glücklicherweise läuft das WiFi auch und Bitwig Studio ließ sich auf dieser auf Ubuntu basierenden Distribution ohne Probleme installieren.

Seit gut einer Woche läuft ElementaryOS nun auf dem betagten MacBook Pro und hat dem Laptop glücklicherweise wieder neues Leben eingehaucht…