Monat: April 2020

Chocolatey – der süße Paketmanager für Windows

Wer schon einmal mit Linux oder MacOS gearbeitet hat, der kennt das Terminal. Der kennt auch die Möglichkeit mit Paketmanagern wie Homebrew (MacOS) oder Apt / Pacman / Yum (Linux) Software zu installieren, deinstallieren oder aktuell zu halten.

Pakete … (Quelle: pexels.com)

Seit ein paar Wochen besitze ich wieder ein Windows Notebook und nach einigen Versuchen mit Linux (meine Musiksoftware wollte nicht so wie ich will…) bin ich zu Windows 10 gewechselt. Wenn ich unter Windows Software installieren will, browse ich zur entsprechenden Seite im Netz, lade die Datei herunter und später installiere ich dann alles. Unter Unix Systemen geht das wesentlich einfacher.

Audio Programmierung: Der Einstieg mit C++

Ziemlich genau vor zwei Jahren habe ich einige Artikel zur VST-Entwicklung mit C++ und JUCE geschrieben und kurze Zeit später aus Zeitmangel nicht fortgesetzt. Ein Jahr später schrieb ich wieder einen ähnlichen Artikel, diesmal ging es um die Entwicklung von eigenen Modulen für das modulare Synthesizer-System VCV Rack. Auch das habe ich nicht wirklich weiter verfolgt.

Vor ein paar Wochen habe ich angefangen Python zu lernen und das hat meine Programmierlust wieder so richtig geweckt. Als ich dann vor ein paar Tagen eine Email von einem Leser des Blogs bekam, der ein paar Fragen zum Thema VST-Programmierung mit C++ und JUCE hatte, war das Feuer wieder entfacht.

Csound Tutorial #06 – Ein kurzer Überblick darüber, wie Csound intern arbeitet…

Wie bereits im letzten Teil angekündigt will ich heute ein wenig die interne Arbeitsweise von Csound beleuchten und das ein oder andere nochmal wiederholen. Es könnte also vielleicht etwas trocken werden … 😉

Csound hält die Trennung von Instrument und Noten strikt ein. Eine Sammlung von Instrumenten nennt man ein Orchester (orchestra) und eine Sammlung von Noten (notes) nennt man Komposition (score). Beides wird in einer .csd Datei gespeichert (man könnte sie auch getrennt in zwei separate Dateien ablegen) und diese Datei ist direkt ausführbar.

Csound unterscheidet zwei unterschiedliche Sampleraten. Die eine ist für Audio Signale (sample rate, sr) und die andere für Kontrollsignale (control rates, kr). Ein typischer Wert für eine Control Rate wäre z.B. ein Zehntel 1/10 der Sample Rate.

Ausgehend vom Nyquist Gesetz für Audiosignale, muss die Sample Rate mindestens doppelt so hoch sein, wie die höchste Frequenz, die wir generieren wollen. Wenn wir also einen Sound mit 20.000Hz (höchste hörbare Frequenz für ein junges, gesundes menschliches Ohr) spielen wollen, muss die Sample Rate mindestens 40.000Hz betragen. Die Wahl der Sample Rate hat immer Einfluss auf die Qualität des hörbaren Audio Signals.

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