Ein Notenschlüssel ist ein Symbol am Anfang von Notenlinien, das dem Leser sagt, welche Note auf welcher Linie liegt. Es gibt verschiedene Schlüssel: C-Schlüssel, Violinschlüssel, Bassschlüssel, Perkussionsschlüssel oder Rhythmusschlüssel. Wir schauen uns die drei Wichtigsten an: Violinschlüssel, Bassschlüssel und Rhythmusschlüssel.

Violinschlüssel
Bassschlüssel
Rhythmusschlüssel

Jeder dieser Schlüssel gibt den Notennamen für eine bestimmte Linie an und anhand dessen kann man die Noten der anderen Linien ermitteln.

Violinschlüssel

Dieser Schlüssel wird am meisten verwendet. Wie bereits erwähnt, gibt jeder Schlüssel einer bestimmten Linie ihren Namen und jeder dieser Schlüssel gibt auch einen Hinweis darauf. Der Violinschlüssel „kringelt“ quasi die zweite Linie der Notenlinien ein und gibt genau diese ihren Namen. Der untere Teil des Schlüssels sieht ein kleines g und das ist in diesem Fall auch der Notenname der zweiten Line.

Der Violinschlüssel wird für Instrumente mit einer hohen Tonhöhe benutzt, wie z.B. Flöte, Gitarre, Violine (daher auch der Name), Saxophon, Trompete und Piano.

Es gibt auch ein paar bekannte Sätze, wie man sich die Noten auf den Linien und die Noten zwischen den Linien ganz einfach merken kann. Die 5 Noten auf den Linien (E G B D F) merkt man sich am einfachsten folgendermaßen:

Every Good Boy Deserves Fudge

… und die 4 Noten zwischen den Linien:

Farting Always Causes Enemies

Wie gesagt, gibt es da so einige Merksätze, aber diese beiden hier sind die Besten 😉

Bassschlüssel

Der zweit häufigst genutzte Schlüssel ist der Bassschlüssel. Der Bassschlüssel nutzt die zwei Punkte um die Linie zu markieren, der er den Namen gibt. Der Bassschlüssel gibt der vierten Linie den Notennamen F, auch wenn er überhaupt keine Ähnlichkeit mit einen F hat. Aber er zeigt zumindest, dass er die vierte Notenlinie benennt. Zum einen mithilfe des Doppelpunktes und zum anderen liegt der runde Kringel oben links genau auf der vierten Linie.

Der Bassschlüssel wird für Instrumente mit einer tiefen Tonhöhe genutzt, wie z.B. Tuba, Cello, Bass und Piano. Manche Tasteninstrumente nutzen beide Schlüssel, weil sie ein großes Spektrum an Tönen in verschiedenen Tonhöhen wiedergeben können.

Auch hier gibt es selbstverständlich wieder einen dummen Merksatz für die 5 Notenname auf den Linien:

Goofy Babies Do Funny Acts

… und für die 4 Noten zwischen den Linien:

All Cows Eat Grass oder All Cars Eat Gas

Rhythmusschlüssel

Dieser Schlüssel zeigt den Rhythmus, keine Tonhöhen wie die anderen Schlüssel. Der eigentliche Name des Schlüssels ist der neutrale Schlüssel. Er wird von Percussionisten und Drummer benutzt.

Während die anderen Schlüssel alle einen Hinweis darauf geben, welche Notenlinie sie benennen, tut das der Rhythmusschlüssel nicht. Da die Instrumente, die den Rhythmusschlüssel benutzen, keine wirkliche Tonhöhe (bzw. Tonhöhenänderung) haben, benötigt man auch keine Notennamen. Eine Flöte z.B. hat hohe und tiefe Noten (und auch einige dazwischen), eine Snare-Drum hat (wenn überhaupt) höchstens eine Note.

Wenn es nur eine Note gibt, warum nimmt man dann nicht nur eine Notenlinie? Man kann Rhythmusnoten auf einer Linie notieren und es gibt auch noch andere Wege, um Rhythmen aufzuschreiben (dazu kommen wir später noch), aber in den meisten Fällen nutzt man die herkömmlichen 5 Notenlinien. Denn Drumkits bestehen aus verschiedenen Teilen und diese haben ihren Platz auf den Notenlinien.

Typisches Drumkit in Superior Drummer 3…

Der Drummer sollte nun wissen, wo auf den Notenlinien die einzelnen Drums notiert werden:

Die Noten, die wie ein X aussehen stehen meistens für kleinere Drum-Parts. Die wichtigsten Teile (Bass-Drum, Snare-Drum) werden immer auf den hier dargestellten Linien notiert. Andere Percussion-Teile, können auch ausgetauscht werden. Anstatt eines Hi-Hats, könnte man ja auch eine Cowbell einsetzen oder ein Tambourine etc… Solche Dinge werden am Anfang eines Stückes festgelegt.