Monat: Mai 2019

Bitwig Studio 3 The Grid – 01: Ein Überblick

Vorgestern Abend war es soweit. Ein Blick in meine Twitter Timeline zeigte einen Tweet, den ich fast überlesen hätte. Die erste Beta von Bitwig Studio 3 steht zum Download bereit … ich glaube Version 3 der Berliner Ausnahme-DAW wird von der Gemeinde noch sehnsüchtiger erwartet als damals die Version 2. Aus diesem Grund überschlugen sich dann auch die Kommentare im offiziellen Bitwig Forum.

Der neue Splash-Screen

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Renoise macht auch eine gute Figur als Sample-Grabber…

Gestern Abend war ich noch im Zeitschriftenkiosk meines Vertrauens und habe in der aktuellen Ausgabe der Keys geblättert. Darin befand sich ein Kurztest zum aktuellen SampleRobot. Ich kannte das Programm vorher gar nicht. Mit dem Sample Roboter kann man sich aus seinen VST-Instrumenten automatisch eine Sample-Bibliothek sichern.

Warum sollte man das wollen? Z.B. wenn man seine musikalischen Ergüsse (als DAW Projekt) an einen Bekannten weitergibt, der allerdings nicht über dieselbe üppige VST-Instrumenten Auswahl verfügt. Entweder kann ich dann einen Instrumenten-Track bouncen – dann kann ich ihn aber nicht mehr so ohne Weiteres editieren – oder ich wandel‘ das Instrument vorher in Samples um, die ich dann im Sampler der DAW nutze.

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VCV Rack – FM Synthese (Teil 03)

Frequenz Modulation (FM), was ist das überhaupt? Das ist schnell erklärt. Angenommen wir haben eine Sinuswelle, die so aussieht und klingt:

einfache Sinuswelle

Wenn ich diese Sinuswelle jetzt beispielsweise moduliere, d.h. ich verbinde sie mit einer anderen Sinuswelle, die vielleicht viel langsamer schwingt und so aussieht (hören kann man sie nicht, weil die Frequenz unter dem hörbaren Bereich ist (LFO)):

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VCV Rack – Subtraktive Synthese (Teil 02)

Falls man noch nicht soviel Erfahrung mit einem modularen System hat (egal ob Software oder Hardware), macht es Sinn erstmal zu versuchen einen subtraktive Synthesizer nachzubauen. Ein gutes Vorbild ist in diesem Zusammenhang definitiv der Minimoog Model-D. Der Moog gehört sicherlich zu den großen Vorbildern vieler nachfolgenden subtraktiven Synthesizer und verfügt über eine verbreitete Signalkette, die noch immer häufig genauso zur Anwendung kommt.

der berühmte Minimoog als Software-Synth von Arturia (Quelle: arturia.com)

Die Idee hinter der subtraktiven Synthese ist im Grunde recht simpel. Man benutzt einen (oder mehrere) Oszillatoren, um ein Signal zu bekommen das viel harmonische Obertöne enthält und dann wird ein Filter benutzt, um bestimmte Obertöne wieder zu entfernen (subtrahieren) … daher der Name.

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Arturia Synthi V – Die Softwareversion des legendären EMS Synthi AKS

Die Electronic Music Studios wurden 1969 in London von Dr. Peter Zinovieff gegründet. Im gleichen Jahr hat die Firma dann den von David Cockerell entworfenen Synthi VCS3 vorgestellt und vertrieben. Das besondere an diesem Synthesizer war seine kompakte Bauweise und Tragbarkeit. Aus diesem Grund gehörte er dann auch zu den kommerziell erfolgreichsten Synthesizern des kommenden Jahrzehnts.

Der EMS Synthi VCS3 (Quelle: wikipedia.de)

Allerdings wollte man diese Mobilität noch verbessern und entwickelte Anfang der 70er Jahren den Synthi A, der nun nicht mehr L-förmig war wie der VCS3, sondern flach in einem aufklappbaren Kunststoffkoffer untergebracht. Jetzt konnte er noch einfacher und sicherer transportiert werden. Später gab es dann die AKS Version und dieser enthielt im Deckel des Koffers noch ein Keyboard mit 32 Tasten und einen Sequenzer.

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