Monat: Februar 2018

VST-Entwicklung mit JUCE – Mehr zum Projucer

Das letzte mal habe ich anhand eines ersten „leeren“ VST-Plugin Projektes den Projucer kurz vorgestellt. Wie man ein neues Projekt anlegt, die JUCE Module einbindet und für seine Plattform und IDE der Wahl diese Projekte exportiert. Heute will ich etwas näher auf den Projucer eingehen. Dieser Beitrag ist an das englische Tutorial zu diesem Thema auf den JUCE Seiten angelehnt.

Wenn man sich die Dateien eines Projucer Projektes etwas genauer ansieht, dann findet man folgende Struktur:

Die Ordnerstruktur eines Projucer Projektes.

weiterlesen

Sampleplayer gefällig? Mit haufenweise akustischen und elektronischen Instrumenten? Und dann auch noch umsonst? Ok.

Die Plugin-Schmiede SampleScience bietet neuerdings ihren SampleScience Player zum Download an und bittet dem Downloader selbst zu entscheiden, was er dafür bezahlen möchte. Es ist also auch möglich den Rompler für lau auf die eigene Festplatte zu schaufeln.

Das grafische Interface ist relativ übersichtlich und einfach gehalten

weiterlesen

Ok, Ableton Live 10 hat es geschafft oder warum ich doch nochmal die DAW wechsle

Ganz einfach, als Student bekommt man 40% Rabatt und von Weihnachten ist noch etwas Geld übrig geblieben 😀 Nee, aber ich habe Version 10 von Ableton Live jetzt drei Tage ausgiebig getestet und sie haben wirklich alles abgeschafft, was mich vorher immer etwas gestört hat.

Ableton Live 10 in voller Pracht…

weiterlesen

VST-Entwicklung mit JUCE – Wer ist der Projucer?

Mittlerweile ist JUCE in Version 5.2 und der Download zu dem Framework befindet sich hier. Auf den Download-Seiten muss man sich für eine Lizenz entscheiden und für den Einsteiger wird es sicherlich die Personal- oder die Education-License sein, denn diese sind kostenlos. Bedingung: Die entwickelte Software muss als Open Source veröffentlicht werden (wenn sie denn veröffentlicht wird) und man darf nicht mehr als 50k US-Dollar im Jahr damit verdienen.

Nachdem man das Paket heruntergeladen hat, sollte man es in einem Ordner im Home-Verzeichnis entpacken. Bei mir gibt es dafür den Ordner vst-development, darin befindet sich dann der Unterordner JUCE. Die Ordnerstruktur bleibt selbstverständlich jedem selbst überlassen. In dem JUCE Ordner befindet sich die ausführbare Datei Projucer. Beim Starten dieser Datei öffnet sich der Projucer und bietet verschiedene Optionen für ein neues oder altes Projekt.

Der Projucer bietet für jede Anwendung ein Projekt-Template.

weiterlesen

VST-Plugins selbst programmiert…

Wenn man sich jahrelang mit Musiksoftware beschäftigt, nebenbei ein Informatikstudium am Laufen hat und dann auch noch etwas mit C++ in VCVRack herumgespielt hat, kommt man irgendwann schon auf den Gedanken, selber ein Effekt- oder Instrument zu programmieren.

Die Sprache der Wahl ist definitiv C++. Eigentlich habe ich mich die letzten zwei Jahre recht intensiv mit Java beschäftigt. Allerdings ist Performance einer der wichtigsten Faktoren, wenn wir von Realtime-Audio-Anwendungen sprechen. C bzw. C++ ist in diesem Bereich unschlagbar. Wenn man schon etwas Erfahrung in objektorientierter Programmierung mitbringt, fällt der Einstieg in C++ auch etwas leichter.

Für Realtime Audio-Anwendungen ist C++ die Sprache der Wahl

weiterlesen

Rebellen der Musikgeschichte – John Cage

In unregelmäßigen Abständen gibt es eine kleine Homage an einen Musiker aus der Vergangenheit, der viele folgende Generationen beeinflusst und inspiriert hat. Künstler, die in ihrem Genre revolutionär und innovativ waren, wenn sie sich denn überhaupt an ein Genre geklammert haben. 

John Cage am Klavier (Quelle: departures.com)

Der experimentelle Ansatz in seinen Kompositionen hatte einen bleibenden und wichtigen Effekt für spätere Generationen von Musikern. John Cage schwamm immer gegen den Strom und ignorierte gegenwärtige Normen im Bereich Instrumentierung, Komposition oder musikalischer Struktur. In seinen kontroversen Kompositionen benutzte Cage auch schonmal Haushaltsgegenstände, der er dann in Percussion-Instrumente verwandelte und er liebte es minimalistisch und zufällig. Später nutzte er des öfteren das chinesische I Ging, um Zufall in seine Kompositionen einfließen zu lassen.

weiterlesen

Präsentiert von WordPress & Theme erstellt von Anders Norén